Vegetarisches Weihnachtsmenü: Leckere Rezepte & Menü-Ideen

Fotos: FOOD-micro - Fotolia.com / Foto: "Roasting Chestnuts and an Autumn Salad" Amelia Crook unter CC BY-2.0

Festliche Rezepte für Weihnachten kommen auch ohne Gans und Ente aus. Unser Vorschlag für ein vegetarisches Weihnachtsmenü bietet ausgefallene vegetarische und vegane Rezepte und lädt zum fleischlosen Genuss ein – und das bei Vorspeise, Hauptgang und Dessert.

Die Mitglieder der Utopia-Gruppe „Vegetarisch leben“ teilen ihre festlichen Rezepte fürs vegetarische Weihnachtsmenü mit uns – und wir haben Favoriten aus der Redaktion beigesteuert. So haben wir die leckersten Menü-Ideen für vegetarische Weihnachten gesammelt – lass dich von den vegetarischen und veganen Speisen zu einem Drei-Gänge-Menü der pflanzlichen Art inspirieren.

Vegetarisches Weihnachtsmenü: die Vorspeise

Vorspeise 1 für vegetarisches Weihnachtsmenü: Granatapfel-Kastanien-Salat

Zu den Klassikern der Vorspeise zählt immer noch der Salat – zum Beispiel in einer festlichen Variante mit Granatapfel und Kastanien. Das erste Rezept für eine weihnachtliche Vorspeise stammt von unserer Userin annekm.

Zutaten für vier Personen:

  • 1/2 Kopfsalat
  • 1/2 Packung Rucola
  • 1 Granatapfel
  • 12 Esskastanien (entweder fertig gekochte aus Supermarkt/Bioladen oder selbst im Ofen geröstet)
  • 1 EL Apfelsüße
  • 2 EL Sherryessig
  • 3 EL Rapsöl
Vegetarisches Weihnachtsmenü: Äpfel im Salat runden den Geschmack ab.
Vegetarisches Weihnachtsmenü: Äpfel im Salat runden den Geschmack ab. (Foto: "Roasting Chestnuts and an Autumn Salad" Amelia Crook unter CC BY-2.0)

Wasche den Kopfsalat und zerpflücke ihn in kleine Stücke. Dann vermischst du ihn mit etwa der gleichen Menge Rucola. Vermische 1 EL Apfelsüße, 2 EL Sherryessig, 3 EL Rapsöl und eine kleine Prise Salz kräftig miteinander, hebe die Mischung direkt vor dem Servieren unter den Salat. Bestreue den Salat mit nicht zu wenig Granatapfelsamen und gedrittelten Esskastanien (am besten frisch aus dem Ofen, sonst aber einfach fertig gekochte).

Vorspeise 2 für vegetarische Weihnachten: Rohkost-Salat mit gemischten Sprossen

Der zweite Rezeptvorschlag von Userin Gita lässt das Herz von Gemüsefans höher schlagen:

Zutaten für vier Personen:

  • 2-3 Karotten
  • 2 Knollen Rote Bete
  • mehrere Knollen Topinambur
  • 1 kleiner Kopf Radicchiosalat
  • gemischte Sprossen (siehe auch „Sprossen selber ziehen„)
  • für das Dressing: Zitronensaft, Hanfnussöl, Salz und gemischte Kräuter

Wasche den Salat, rasple das Gemüse in unterschiedlichen Stärken, richte es zusammen mit dem Salat und den Sprossen an und beträufle alles mit dem Dressing. Geht ganz schnell und einfach.

Rote Bete bringt kräftigen Geschmack und satte Farben ins vegetarische Weihnachtsmenü.
Rote Bete bringt kräftigen Geschmack und satte Farben ins vegetarische Weihnachtsmenü. (Foto: Pixabay, CC0 Public Domain)

Vorspeise 3 für das vegetarische Weihnachtsmenü: Pastinaken-Cremesuppe mit Süßkartoffeln

Wer lieber Suppen als Salate mag, liegt mit dieser cremigen Vorspeise goldrichtig – ein von Utopia-Redakteurin Brigitte Rohm erprobtes Rezept.

Zutaten für vier Personen:

  • 500 g Pastinaken
  • 200 g Süßkartoffeln (vorzugsweise bio und aus europäischem Anbau)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 TL Gemüsebrühe (siehe auch „Gemüsebrühe selber machen“)
  • ca. 600 ml Wasser
  • 100 ml Bio-Sahne, „Hafercuisine“, Soja-„Sahne“ oder Vergleichbares
  • Salz und weißer Pfeffer
  • etwas Bratöl

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel würfeln, die Chilischote fein hacken, die Süßkartoffeln und Pastinaken schälen und in grobe Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebelwürfel mit der Chili in etwas Bratöl anbraten, dann Pastinaken und Süßkartoffeln hinzufügen und kurz mitbraten.
  3. Mit ca. 600 ml Wasser ablöschen und einen gestrichenen Teelöffel Gemüsebrühe dazugeben.
  4. Einmal aufkochen, dann bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 25-30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  5. Etwas abkühlen lassen, dann die Suppe pürieren.
  6. Zum Schluss die Sahne oder den pflanzlichen Sahneersatz dazugeben, salzen, pfeffern und nochmals erwärmen. (Sollte die Suppe zu dickflüssig sein: mit etwas Wasser verdünnen und erneut abschmecken.)

Vegetarische Weihnachten: das Hauptgericht

Hauptgericht 1 für ein vegetarisches Weihnachtsmenü: Chicorée in Weißweinsoße mit Kräuterseitlingen und Dillkartoffeln

Kräuterseitlinge sind Pilze, die man vielleicht seltener als Champignons verzehrt, die aber definitiv öfter auf dem Speiseplan stehen sollten. Wie gut, dass es dieses leckere Rezept von Userin wuerzsilie gibt.

Zutaten für vier Personen:

  • 16 kleine Kartoffeln
  • 4 Chicorées
  • 500 g Kräuterseitlinge
  • eine Zwiebel, Knoblauch
  • Bratöl, Olivenöl
  • Weißwein, evtl. Gemüsebrühe (siehe auch „Gemüsebrühe selber machen“)
  • Speisestärke und Milch oder Hafermilch zum Binden
  • eventuell Hafercuisine, Soja-„Sahne“ oder Vergleichbares zum Verfeinern
  • Muskat, Pfeffer aus der Mühle, Kräuter-Salz, Dill

Zubereitung:

  1. Einen Topf mit Pellkartoffeln aufsetzen.
  2. Die Zwiebel hacken. Den Chicorée längs halbieren. Wegen der Bitterstoffe eventuell die äußeren Blätter entfernen und den Strunk keilförmig ausschneiden.
  3. Die Zwiebel in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten. Die Chicoréehälften mit der Schnittseite nach unten zwischen die Zwiebelstücke schieben, so dass sie flächig aufliegen und auch angebraten werden.
  4. In der Zwischenzeit die Kräuterseitlinge in ca. drei mm dicke Scheiben schneiden.
  5. Wenn der Chicorée etwas Farbe hat, ihn umdrehen, salzen und den Knoblauch feingeschnitten oder zerdrückt dazugeben. Noch etwas die anderen Seiten anbraten und dann mit Weißwein ablöschen. Mit Muskat würzen und eventuell Gemüsebrühe dazugeben (wenn es viel Soße werden soll). Deckel drauf und noch etwas dünsten.
  6. In einer zweiten (kleineren) Pfanne nun in heißem Öl die Pilze braten (ca. 15 Min.). Ziemlich zu Anfang salzen. Am Schluss Pfeffer und eventuell noch etwas Kräutersalz hinzufügen. Da Kräuterseitlinge einen sehr guten Geschmack haben, kann man bewusst auf weitere Zutaten und Gewürze verzichten und sollte die Seitlinge auch nicht mit dem Chicorée vermischen.
  7. Nun die Kartoffeln abgießen und pellen.
  8. Olivenöl im Topf erhitzen, darin die gepellten Kartoffeln zusammen mit Dill und Kräutersalz schwenken.
  9. Den Chicorée pfeffern. Dann die Hälften rausnehmen und die Soße noch mit einer Mischung aus Hafermilch (oder Wasser) und Speisestärke andicken, eventuell mit einer pflanzlichen Sahne verfeinern und noch Dill oder frische Kräuter dazugeben.

Hauptgericht 2 für vegetarische Weihnachten: Vegetarische „Ente“ à l’Orange mit Herzoginnenkartoffeln und Rotkohl 

Was wäre Weihnachten ohne eine Weihnachtsente? Klar, dass diese beim „Weihnachtsmenü vegetarisch“ nicht aus Tier besteht, sondern in diesem Fall aus Seitan. Das Rezept stammt von Utopia-Userin SushiedieSau.

Zutaten für vier Personen:

  • 1 kg eingelegten Seitan als Veggie-Entenbrust-Filets (gibt es zum Beispiel von Nagel)
  • 600 ml Orangensaft
  • 2 1/2 TL Speisestärke
  • optional: ein Schuss Orangenlikör
  • 800 g Kartoffeln
  • 25 g Margarine oder Butter
  • 3 EL Hafersahne
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • Pflanzenöl
  • 800 g Rotkohl
  • 2 TL Nelken
  • 1 1/2 TL ganze Pfefferkörner
  • etwas Salz
Vegetarische Weihnachten – mit Entenbrustfilets aus Weizengluten (Seitan).
Vegetarische Weihnachten – mit Entenbrustfilets aus Weizengluten (Seitan). (Foto: FOOD-micro / stock.adobe.com )

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und waschen. Anschließend gar kochen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Hafersahne und Margarine untermischen, mit Salz und Muskatnuss abschmecken. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und sie in kleinen Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Anschließend mit etwas Pflanzenöl einpinseln, so werden sie goldbraun und knusprig. Bei 180 °C (Umluft) ca. 12 Minuten backen. Sie sollten zum Schluss etwas angebräunt und golden aussehen.
  2. Rotkohl: Glas auf, erhitzen, fertig. Natürlich kannst du auch Rotkohl selber machen, das enthält auf jeden Fall weniger Zucker als gekaufter Rotkohl. Mit Äpfeln verfeinert schmeckt der Rotkohl zu diesem Gericht auch sehr gut.
  3. Den Seitan in vier gleichmäßige Stücke teilen. Die „Entenbrustfilets“ in der Pfanne von jeder Seite ca. zwei Minuten scharf anbraten. Danach nochmal auf mittlerer Stufe fünf Minuten pro Seite braten. Auf recht niedriger Hitze mit dem Orangensaft ablöschen, Nelken und Pfefferkörner hinzugeben und nach Geschmack mit Salz würzen, sowie eventuell einen Schuss Orangenlikör hinzufügen. Speisestärke mit einem Schneebesen unterrühren, kurz aufkochen und anschließend eindicken lassen. Wenn gewünscht, kann man die Soße auch noch durch ein Sieb geben, um die Nelken und Pfefferkörner herauszufiltern.

Hauptgericht 3 für das vegetarische Weihnachtsmenü: Tofu-Cashew-Braten mit Rotkohl und Knödeln

Utopia-Redakteurin Brigitte Rohm schwört auf dieses Gericht: Selbst fleischliebende Familienmitglieder sind seit Jahren Fans dieses veganen Bratens. Die Beilagen können nach Belieben variiert werden – statt Knödeln schmecken zum Beispiel auch Kartoffelknödel, statt Rotkohl eignet sich auch ein frischer Salat dazu – so wird das Essen etwas weniger deftig.

Zutaten für vier Personen:

  • 5 EL neutrales Öl
  • 1 EL Ahornsirup
  • 300 g Cashewkerne, geröstet und gesalzen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • etwas gekörnte Gemüsebrühe
  • 400 ml heißes Wasser
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL gemischte Kräuter
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • ein halber TL Muskatnuss
  • 2 Prisen Pfeffer
  • 200 g frische Rote Bete
  • 1.5 TL Salz
  • 150 g Semmelbrösel
  • 2 TL vegane Kräuter-Streichcreme, z.B. von Alnatura
  • 300 g Tofu
  • 4 TL Zitronensaft
  • Etwas vegane Margarine oder Butter (zum Einfetten der Form)

Für sechs österreichische Semmelknödel (nicht vegan):

  • Anderthalb getrocknete Kaisersemmeln oder eine große längliche Semmel
  • 1/8 L Milch
  • 1 TL Salz + etwas Salz extra
  • 1 Ei (Größe M)
  • 40 g Butter
  • 250 g Mehl und noch etwas Mehl zum Bestäuben

Außerdem:

  • 1 Glas Rotkohl
  • vegetarische/vegane Bratensoße
Zum veganen Tofu-Cashew-Braten schmecken unter anderem Knödel und Rotkohl.
Zum veganen Tofu-Cashew-Braten schmecken unter anderem Knödel und Rotkohl. (Foto: Utopia / Brigitte Rohm)

Zubereitung:

  1. Zwiebel fein würfeln, in 3 EL heißem Öl glasig dünsten (nicht braun werden lassen) und etwas abkühlen lassen.
  2. Cashewkerne mittelgrob bis fein mahlen – das geht zum Beispiel auch, indem man die Cashews erst portionsweise grob mit einem Messer zerkleinert, dann zwischen zwei saubere Geschirrtücher legt und mit dem Nudelholz darüber rollt.
  3. Gemahlene Cashewkerne mit den Semmelbröseln, etwas gekörnter Brühe, Muskat, Salz und Pfeffer mischen.
  4. Die Zwiebeln zur Cashewkern-Mischung geben, mit ca. 400 ml heißem Wasser übergießen, kurz abkühlen lassen und dann zu einem festen Teig verkneten (evtl. noch etwas Semmelbrösel hinzufügen, um eine geschmeidige Konsistenz zu erhalten).
  5. Rote Bete grob raspeln und mit 2 TL des Zitronensafts, Ahornsirup und etwas Salz mischen und kurz ziehen lassen.
  6. Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
  7. Tofu zerkrümeln und mit Küchenpapier oder einem Geschirrtuch abtupfen, damit er trockener wird.
  8. Petersilie und frische Kräuter fein hacken, Knoblauch halbieren, mit einer Gabel fein zerdrücken und mit dem zerkrümelten Tofu, 2 TL Zitronensaft, 2 EL Öl und der Kräuter-Streichcreme gut vermischen. Mit Salz oder Gemüsebrühenpulver abschmecken.
  9. Eine feuerfeste Form einfetten, den Cashewteig in zwei Portionen teilen und diese jeweils mit einem Nudelholz ca. fingerdick in den Maßen der Form ausrollen.
  10. Die Form mit der Hälfte des Cashewteiges auskleiden. Darauf die marinierten Rote-Bete-Raspel verteilen und diese mit der Tofumasse bedecken. Mit der restlichen, ausgerollten Cashewkernmasse den Braten abdecken.
  11. Den Braten im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen, bis die Oberfläche gebräunt ist.Vor dem Servieren ca. zehn Minuten stehen lassen, dann in dicke Scheiben schneiden.

Während der Braten im Ofen ist, kannst du die Beilagen zubereiten. Den Rotkohl aus dem Glas dazu einfach erhitzen und nach Belieben verfeinern – oder selbstgemachten Rotkohl dazu reichen. Die vegetarische Bratensoße nach Packungsanleitung zubereiten.

Wenn du dich für Knödel entscheidest:

  1. Getrocknete Semmeln in Stücke schneiden, in eine Schale füllen und leicht salzen.
  2. 1/8 L Milch aufkochen lassen und über die Semmelstücke gießen, mit einem Esslöffel vermischen und ungefähr zehn Minuten ziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit 40 Gramm Butter schmelzen.
  4. Geschmolzene Butter und ein ganzes Ei unter die eingeweichten Semmelstücke rühren.
  5. Dann ca. 250 g Mehl untermischen, das Ganze durchkneten und aus dem Teig sechs Semmelknödel formen, mit etwas Mehl bestäuben.
  6. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen, mit einem TL Salz aufkochen.
  7. Die Knödel ca. zehn Minuten kochen lassen. Dann den Herd herunterdrehen und noch einmal 15-20 Minuten ziehen lassen.

Alternative Rezepte für Beilagen zu weihnachtlichen Hauptspeisen: ein anderes Semmelknödel-RezeptKartoffelknödel-Rezept (vegan!)

Vegetarische Weihnachten: das Dessert

Dessert 1 für vegetarische Weihnachten: Apfel-Orangen-Rohkost-Törtchen mit Cashew-Rahm 

Mandeln und Datteln in Kombination sind nicht nur als Energy-Balls ein wahrer Genuss, auch für ein weihnachtliches Dessert eignet sich das Dreamteam. Dieses Rezept stammt von Userin Gita.

Zutaten für vier Personen:

  • 100 g Mandeln
  • 60 g Datteln
  • 50 g Cashewkerne
  • 1 Zitrone
  • 1-2 Äpfel
  • 1-2 Orange(n)
  • Rosinen
  • Zimt
Mandeln und Datteln: unschlagbare Nachspeisen-Kombi.
Mandeln und Datteln: unschlagbare Nachspeisen-Kombi. (Foto: Utopia/vs)

Zubereitung:

  1. Mandeln und Datteln mit Zitronensaft in der Küchenmaschine zu einem pastenartigen Teig vermengen. Dann in vier Portionen teilen, in die Vertiefungen einer Muffinform drücken (Backpapier verhindert das Festkleben) und einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  2. Für die Füllung Rosinen in Orangensaft einlegen, einen Teil der Äpfel grob raspeln, den Rest in kleine Stücke schneiden und mit Zitronensaft vermischen. Orangen ebenfalls klein schneiden und zusammen mit den Äpfeln, Rosinen und Zimt in die Törtchen füllen.
  3. Für den Cashew-Rahm die Kerne mit Wasser oder Orangensaft (Verhältnis Kerne:Flüssigkeit: 1:2) fein pürieren und über die Törtchen gießen.

Dessert 2 für ein vegetarisches Weihnachtsmenü: Dunkle Topfenpalatschinken mit Orangen

Diese klassische österreichische Mehlspeise (zu deutsch: Pfannkuchen) wurde von Userin Gita veganisiert.

Zutaten für vier Personen:

Palatschinkenteig:

  • 125 g Kamutvollkornmehl (frisch gemahlen)
  • ca. 200 ml Sojamilch
  • 1 Prise Backpulver
  • 1-2 EL Carobpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Meersalz

Füllung:

  • 400 g Sojajoghurt (mehrere Stunden in einem engmaschigen Sieb oder Tuch abtropfen lassen, übrig bleiben dann ca. 250 g)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1-2 EL Maisstärke
  • 2 gestr. TL Eiersatzpulver (z. B. bei Vekoop**) und 4 TL Wasser (zu einer glatten Masse verrührt)
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • ¼ TL Mark einer Vanilleschote
  • 1-2 Orangen (filetiert und in Stückchen geschnitten)
  • 250 ml Soja- oder Reismilch zum Aufgießen
Für dieses Weihnachtsmenü-Rezept werden die Orangen filetiert.
Für dieses Weihnachtsmenü-Rezept werden die Orangen filetiert. (Foto: "Appelsinfileter" Ole Husby unter CC BY-SA 2.0)

Zubereitung:

  1. Mehl, Carobpulver, Backpulver, Zimt und Salz mit Sojamilch anrühren und ca. zehn Minuten quellen lassen. Anschließend vier Palatschinken ausbacken.
  2. Für die Füllung alle Zutaten verrühren, auf die Palatschinken streichen, zusammenrollen und in eine Auflaufform schichten. Mit Soja- oder Reismilch angießen und bei ca. 160 °C rund 20 Minuten backen. Nach Belieben mit Puderzucker betreuen.

Dessert 3 für vegetarische Weihnachten: Vanillekipferl-Parfait

Dieses traumhafte (leider nicht vegane) Dessert macht nach den Erfahrungen von Utopia-Redakteurin Brigitte Rohm mächtig Eindruck – ist dabei aber viel einfacher zuzubereiten, als man denken könnte. Wichtig: Du solltest genügend Zeit einplanen, um das Parfait kalt zu stellen – es lässt sich auch gut schon am Vorabend zubereiten. Die Vanillekipferl hast du im Idealfall noch von der Adventsbäckerei übrig, ansonsten kannst du auch gekaufte verwenden.

Zutaten für vier Personen:

  • 1 Bourbon-Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 90 g Rohrohrzucker
  • 250 ml Sahne
  • ca. 100 g Vanillekipferl

Zubereitung:

  1. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen.
  2. Vanillemark, Ei, Eigelb und Zucker mit dem Handrührgerät etwa zehn Minuten zu einer hellen Creme mixen.
  3. Sahne leicht cremig aufschlagen und unter die Eimasse heben.
  4. Parfait in vier Förmchen (z.B. Tassen von etwa 125 ml) füllen und für mindestens drei Stunden ins Gefrierfach stellen.
  5. Vanillekipferl mit einem Nudelholz fein zerbröseln.
  6. Parfait-Formen vor dem Servieren von unten kurz in heißes Wasser tauchen.
  7. Parfaits aus den Formen lösen, in den Vanillekipferl-Bröseln wälzen und auf kleinen Tellern anrichten.
Vanillekipferl-Parfait muss nicht – wie hier – mit Vanilleeis gegessen werden. Es schmeckt schon pur vanillig genug.
Vanillekipferl-Parfait muss nicht – wie hier – mit Vanilleeis gegessen werden. Es schmeckt schon pur vanillig genug. (Foto: CC0 Public Domain / Pexels - Wendy Wei)

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Utopia wünscht gutes Gelingen, guten Appetit und ein schönes Fest!

Vegetarisches Weihnachtsmenü: Leckere Rezepte & Menü-Ideen
Pinterest (Foto: Getty Images Pro / Foxys Forest Manufacture )

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