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(12) Kommentare

  1. Dem kann ich nur zustimmen. Aber wie sieht die Realität aus? – Zerstörung unserer Lebensgrundlage wird in allen Bereichen subventioniert. Wäre bei allem was wir zu kaufen bekommen der Preis der Zerstörung mit drin, könnten wir uns vieles gar nicht mehr leisten.
    Allerdings wäre dann Bio nicht mehr teurer als vergiftet.

  2. Ich wüsste gern noch einmal das Gegenteil. Wo der Griff zu Bio nicht unbedingt notwendig ist, weil un-Bio genauso gut ist. Z.B. stehe ich oft vor der Frage, fahre ich jetzt 15km mit Auto zum nächsten Bioladen oder kurz mit dem Rad runter zu unserem Laden, der leider NULL Bio hat, oder dem Hofladen mit seinen freilaufenden Eiern.

  3. Ich würde sagen: Bio kaufen ist immer besser! Wenn nur noch Bio nachgefragt wird, wird auch nur noch Bio produziert. Damit erledigt sich das Problem mit den Transportwegen von selbst. Wenn an den konventionellen Läden mal so viel rumgemeckert und so hohe Ansprüche wie an die Bio-Läden gestellt würde, würde sich sehr viel ändern.

  4. was denn nun BIO ( Eu zertifizierung für z.B. Äpfel aus China in Plastikfolie) öder Öko. ? Bei EU BIO ist ein Anteil von nicht BIO ware erlaubt…. bzw Futter für Hühner im Moment

  5. Du hast die Wahl, was Du kaufst und was nicht. Wir wählen und tragen die Konsequenzen. Leider auch zum Teil für die Wahl unserer Mitmenschen.
    Wer tierische Produkte aus Massentierhaltung konsumiert, unterstützt Massentierhaltung. Wer Produkte aus nicht ökologischer Landwirtschaft konsumiert, unterstützt den Einsatz von Pestiziden.

  6. Eure Warnung ist ja hilfreich, aber … seitdem es Bio gibt, bemühe ich mich, nur solches zu kaufen. Mittlerweile bin ich 70, gehbehinderte Rentnerin mit „muss-dazu-verdienen“ im ländlichen Raum, wo das Angebot an Bio nicht besonders vielfältig ist. NUR Bio zu kaufen, sprengt absolut mein Budget. Die Alternative „regional“ versichert mir nicht, dass es BIO ist, da keine Siegel angebracht. Außerdem, wenn ich lese, dass „regional“ oft aus Gebieten kommt, die 400 und mehr Kilometer entfernt sind …? Café + Tee kaufe ich trotz hochpreisig NUR Fairtrade + Bio. Kräuter ziehe ich selbst in kleinem Beet, winters in Töpfchen in der Küche, das kann jeder. Einen Baum zu pflanzen – nette Idee, aber unrealistisch: es braucht ewig, bis er trägt und in der Stadt …? Him- und sonstige Beeren haben sogar beim selbst-pflücken heftige Preise, die Hofläden der umliegenden Bauern ohnehin. Wenn mir jemand erzählt, es gibt Trauben ohne Pestizide, kann ich nur lachen: lebe im Rheinland und kenne genug ökologisch engagierte Winzer – sie bemühen sich, mit dem Wenigsten auszukommen, aber ganz ohne – no way! Ohne Non-Bio wäre mein vegetarischer Speisezettel sehr armselig – andersherum: mit ausschließlich Bio könnte ich mir spezifische Medikamente, die meine angeschlagene Gesundheit unterstützen oder der Prävention dienen, die aber von der Krankenkasse nicht bezahlt werden, nicht mehr leisten. Den Tipp mit dem Essen des Avocadokerns finde ich schlichtweg dämlich! Leider habe ich feststellen müssen, dass BIO zuweilen sehr fad / eigenartig schmeckt oder gar ziemlich geschmacklos ist und trotz korrekter Lagerung extrem schnell schlecht wird. Last but not least: bei dem Beitrag zu Pfirsichen wurde die Essbarkeit von Aprikosenkernen beschrieben … Never mind, es ist gut, dass es diese Website und die News gibt.

  7. MadreAnimales,

    was Du da über Weintrauben erzählst, kann ich so nicht stehehlassen. Öko.-Winzer und -Bauern dürfen definitiv keine chemisch- synthetischen Spritzmittel verwenden. Kupfer-Spritzungen sind unter bestimmten Vorgaben im Weibau erlaubt. Ansonsten Pflanzenbrühen und homöophatische Mittel.
    Ich empfehle Dir die Website delinat.com. Bietet sehr viele Informationen und Engagement für den Bio-Weinbau