Zwetschgen oder Pflaumen? Das ist der Unterschied

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Zwetschgen oder Pflaumen? Beide Sorten schmecken lecker, doch wie kann man sie unterscheiden? Wir verraten dir, auf welche Merkmale du achten kannst.

Zwetschgen oder Pflaumen: Das ist der Unterschied

Ob Pflaumen oder Zwetschgen – vielseitig sind beide!
Ob Pflaumen oder Zwetschgen – vielseitig sind beide! (Foto: CC0 / Pixabay / pixel2013)

Sommerzeit ist Zwetschgenzeit – oder Pflaumenzeit? Das süße Steinobst ist nicht so einfach voneinander zu unterscheiden. Doch anhand einiger Merkmale kannst du sie leicht auseinanderhalten.

  • Die Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica) ist eine Unterart der Pflaume. Sie ist klein und ovaler als andere Pflaumenarten. Ihre Furche ist oft nur wenig bis gar nicht ausgeprägt. Du erkennst sie an ihrer dunkelvioletten bis bläulichen Schale, die mit einer weißlichen Schicht überzogen ist.
  • Die Pflaume (Prunus domestica) ist groß und rundlich. Außerdem besitzt sie eine ausgeprägte Furche. Ihre Schale ist meist rot, hellviolett oder orange.

Zwetschgen und Pflaumen gehören zu den Rosengewächsen und werden in Europa, Westasien, Nordamerika sowie Afrika als Obstbaum angebaut.

Bei beiden Sorten solltest du außerdem beachten, dass sie nicht daheim nachreifen. Drücke also leicht auf die Schale von Zwetschgen oder Pflaumen, um zu prüfen, ob die Früchte reif sind. Gibt sie leicht nach, ist das Obst ausgereift.

Egal, ob du dich für Pflaumen oder Zwetschgen entscheidest: Am besten, du wählst Obst in Bioqualität. Denn Bio-Bauern dürfen keine chemischen Pestizide verwenden. Chemische Pestizide finden sich als Rückstände auf konventionell angebautem Obst und Gemüse und sind oftmals giftig und schädlich für Gesundheit und Umwelt.

Pflaumen: ein gesunder Energielieferant

Reife Pflaumen schmecken besonders saftig
Reife Pflaumen schmecken besonders saftig (Foto: CC0 / Pixabay / 32gustavsson)

Die Pflaume ist weicher als die Zwetschge. Aufgrund ihres saftigen, lockeren Fruchtfleisches lässt sie sich gut zu Pflaumenmus, Kompott oder Marmelade verarbeiten. Die Frucht ist fleischig, sodass sich der Kern oft schwer vom Fruchtfleisch lösen lässt. Geschmacklich ist die Pflaume meist süß und fruchtig und wird gerne auch pur oder im Obstsalat gegessen.

Sie enthält viel Fruchtzucker, weshalb sie schnell Energie liefern kann. Außerdem ist sie reich an verdauungsförderndem Pektin und Zellulose. Pflaumensaft kann deshalb auch als Hausmittel bei Verstopfung helfen, wie Versuchsreihen bestätigen.

Zwetschgen: wie gemacht für Gebäck und Süßspeisen

Die längliche Form ist typisch für die Zwetschge.
Die längliche Form ist typisch für die Zwetschge. (Foto: CC0 / Pixabay / 1195798)

Zwetschgen sind meist kleiner als Pflaumen. Das Obst, in einigen Regionen auch Zwetschken, Zwetschen oder auch Quetschen genannt, ist auch spitzer und etwas dunkler, aber genauso gesund. Das gelbe Fruchtfleisch ist weniger saftig und schmeckt süß-säuerlich. Der Kern lässt sich meist leichter lösen.

Damit eignen sich Zwetschgen bestens zum Backen – mit ihnen kannst du beispielsweise Zwetschgendatschi zubereiten. Außerdem kannst du sie durch den niedrigeren Wassergehalt gut trocknen und als gesunde Backpflaumen haltbar machen.

Frische Zwetschgen erkennst du an ihrem weißlichen Duftfilm. Wasche diesen erst kurz vor dem Verzehr ab, denn er hält die Früchte frisch.

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