4 Rezepte mit Kürbis: es muss nicht immer Suppe sein

Kürbis Hokkaido
Foto: Sven Christian Schulz / Utopia

Herbstzeit ist Kürbiszeit: Von September bis November hat der Hokkaido Kürbis Saison. Aus dem gold-gelbem Fleisch des Kürbis kann man weitaus mehr als nur Suppe machen. Hier zeigen wir dir vier leckere Rezepte, die wir schon ausprobiert haben.

Alternativ zu Kürbissuppe: veganes Kürbis-Curry mit Kokosmilch

Rezept: Kürbis-Curry mit Kokosmilch
Rezept: Kürbis-Curry mit Kokosmilch
(Foto: Sven Christian Schulz / Utopia)

Eine sehr leckere und zugleich vegane Alternative zu Kürbissuppe ist ein Kürbis-Curry. Mit der Kokosmilch bekommt es einen asiatischen Touch und kann mit Chili verschärft werden. Dazu kann Reis gereicht werden.

Für 2-3 Personen brauchst du folgende Zutaten:

  • einen halben Hokkaido Kürbis,
  • einen Bund Frühlingszwiebeln,
  • eine Dose Bio-Kokosmilch,
  • Curry- (online bei **Memolife) und Chili-Pulver zum Abschmecken sowie etwas Salz und Pfeffer.

Rezept:

  1. Zuerst halbierst du den Kürbis und höhlst ihn aus. Dann schneidest du die Hälften in fingerdicke Scheiben und diese wiederum in mundgerechte Stücke.
  2. Dann putzt du die Frühlingszwiebeln, schneidest das untere Ende mit den Wurzelresten ab und den Rest in kleine Ringe.
  3. Nun erhitzt du die Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl. Nach wenigen Minuten gibst du dann auch die Kürbis-Stücke und zwei bis drei Teelöffel Curry-Pulver dazu.
  4. Jetzt musst du nur noch die Kokosmilch dazugießen und das Curry mit Salz, Pfeffer und Chili-Pulver abschmecken.
  5. Lasse dein Curry nun auf niedriger Stufe für etwa 20 Minuten kochen, bis der Kürbis weich ist. Dann kann das Curry serviert werden.

Leckere Kürbis-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Honig

Rezept: Kürbis-Flammkuchen
Rezept: Kürbis-Flammkuchen
(Foto: Sven Christian Schulz / Utopia)

Wem normale Flammkuchen zu langweilig sind, sollte einmal diese Kürbis-Variante ausprobieren. Das vegetarische Rezept kannst du mit Ziegenkäse oder alternativ mit Feta zubereiten.

Für 2-3 Personen brauchst du folgende Zutaten:

  • einen halben Bio-Kürbis
  • 600 g Bio-Mehl
  • 80 ml Bio-Öl
  • 250 ml Wasser mit Kohlensäure
  • einen Teelöffel Salz
  • 200 g Bio-Schmand
  • 200 g Bio-Crème fraîche (alternativ Bio Saure Sahne)
  • 200 g Bio-Ziegenfrischkäse oder Feta
  • ca. sechs Teelöffel Honig

Rezept:

  1. Als erstes verknetest du Mehl, Öl, Wasser und Salz zu einem glatten Teig und formst zwei Kugeln. Diese legst du für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  2. Nun viertelst du den Kürbis, höhlst ihn aus und schneidest ihn in zwei bis drei Millimeter (!) dünne scheiben. Diese kommen dann zum Vorgaren für fünf Minuten in einen Topf kochendes Wasser.
  3. Währenddessen kannst du schon einmal Schmand und Crème fraîche miteinander verrühren.
  4. Nach einer halben Stunde rollst du einen der Teigklumpen  auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Er muss etwa so groß wie ein Backblech sein.
  5. Nun bestreichst du den Teig mit der Creme aus Schmand und Crème fraîche und legst die Kürbis-Scheiben dicht nebeneinander.
  6. Als letztes zerbröselst du noch den Ziegenfrischkäse (oder Feta) über den Kürbis und schiebst die Flammkuchen für ca. 20 Minuten in den Ofen (Umluft bei 180 Grad).
  7. Wenn die Creme zwischen den Kürbisscheiben goldbraun wird, ist der Kürbis-Flammkuchen fertig. Jetzt holst du ihn aus dem Ofen und lässt von einem Teelöffel etwa drei TL Honig auf den Flammkuchen tropfen. Achte darauf, dass der Ziegenkäse genug Honig abbekommt.

Jetzt wiederholst du die Schritte 4 – 7 für die zweite Portion Teig im Kühlschrank. 

Kürbis-Kartoffel-Pfanne – mit und ohne Fleisch

Kürbis kleinschneiden für die Kartoffel-Kür-Pfanne
Kürbis kleinschneiden für die Kartoffel-Kür-Pfanne
(Foto: Sven Christian Schulz / Utopia)

Für alle Fans von Pfannen-Gerichten gibt es eine tolle Kürbis-Kartoffel-Pfanne. Wahlweise kannst du die mit und ohne Fleisch zubereiten.

Für 2-3 Personen brauchst du folgende Zutaten:

Rezept:

  1. zunächst kochst du wie gewohnt Kartoffeln in Salzwasser, um klassische Pellkartoffeln zu bekommen. Die lässt du dann abkühlen und viertelst sie später.
  2. In der Zwischenzeit kannst du den Kürbis aushöhlen und kleinschneiden. Er wird dann zusammen mit den geviertelten Kartoffeln in etwas Öl anbraten. 
  3. Nach etwa 10 Minuten sind Kürbis und Kartoffeln goldig angebraten und du kannst die Zwiebeln dazugeben. Auch das Fleisch kannst du nun in dünne Streifen schneiden und mit in die Pfanne geben.
  4. Nun mit Salz und Pfeffer würzen und wahlweise Oregano, Rosmarin oder Thymian dazugeben und abschmecken.
  5. Nach etwa vier Minuten noch einmal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Kürbis-Nockerl mit Parmesan und Tomaten

Rezept für Kürbis-Nockerl
Rezept für Kürbis-Nockerl
(Foto: Sven Christian Schulz / Utopia)

Das vierte Rezept erfordert etwas Fingerfertigkeit, lohnt sich aber: Kürbis-Nockerl sind etwas aufwendiger in der Zubereitung, schmecken aber fantastisch. Du kannst sie mit Parmesan bestreuen oder eine vegane Parmesan-Alternative selber machen. Dazu einfach 150 g Cashewnüsse natur, 25 g Hefeflocken, einen Teelöffel Salz und einen halben Teelöffel Knoblauchpulver im Mixer geben – fertig.

Für 2-3 Personen brauchst du folgende Zutaten:

  • einen ganzen Bio-Kürbis,
  • drei Bio-Knoblauchzehen,
  • 300 g Bio Dattel- oder Mini-Tomaten,
  • ca. 250 g Bio Mehl,
  • gehackte Petersilie und
  • Parmesan zum Bestreuen.

Rezept:

  1. Zunächst musst du den Kürbis halbieren, aushöhlen und in kleine Stücke schneiden. 
  2. Dann füllst du die Kürbis-Stücke in eine eingeölte Auflaufform, gibst die klein geschnittenen Knoblauchzehen und Salz darüber und stellst die Auflaufform für eine halbe Stunde bei 160 Grad Umluft in den Ofen.
  3. Nach einer halben Stunde nimmst du den garen Kürbis aus dem Ofen, machst ihn aus und stellst die kleinen Tomaten auf einem Rost mit Backpapier in den noch warmen Ofen. Sie platzen nach einer zeit auf und können mit Salz und Pfeffer bestreut werden.
  4. Du widmest dich nun dem Kürbis: Zerdrücke  Kürbis und Knoblauch zu einem Brei und gibt vorsichtig etwas von dem Mehl dazu. Mit Knethaken verknetest du immer mehr Mehl mit dem Kürbis, bis ein glatter Teig entsteht.
  5. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kannst du nun Rollen formen, die dann etwas eckig formen und mit einem Messer in Scheiben schneiden. Wenn du die Scheiben halbierst, erhältst du schöne dreieckige Nockerl.
  6. Als letztes gibst du die Nockerl in einen Topf mit siedendem Salzwasser und wartest, bis die Nockerl aufsteigen und schöpfst sie mit einer Schaumkelle ab. Dann wälzt du sie noch in Petersilie und bestreust sie mit Parmesan.
  7. Nun können sie mit den aufgeplatzten Tomaten serviert werden. 

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