Kohlrabi kochen: Das musst du bei der Zubereitung beachten

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Kohlrabi lässt sich gut kochen und zu vielseitigen Gerichten verarbeiten. Er ist günstig, lecker und regional erhältlich. Wir zeigen dir, was du bei der Zubereitung beachten solltest.

Bevor du deinen Kohlrabi kochst, ist es wichtig, die richtige Knolle auszuwählen: Viele greifen gleich zum größten Exemplar, oftmals haben gerade die holzige Stellen. Guten Kohlrabi erkennst du an einer rissfreien Schale und frischen, knackigen Blätter. Von der Qualität des Kohlrabis hängt auch ab, ob du ihn schälen solltest oder nicht.

Kohlrabi kochen – Anleitung

Kohlrabi kannst du im Ganzen oder in Stücken kochen
Kohlrabi kannst du im Ganzen oder in Stücken kochen (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Kohlrabi bietet mit seinem süßlich-nussigen Geschmack tolle Abwechslung in der Gemüseküche. Besonders beliebt ist gekochter Kohlrabi als Beilage.

Kohlrabi kannst du im Ganzen kochen und erst danach, wenn nötig, die Schale entfernen – so bleiben viele der wertvollen Inhaltsstoffe wie Kalium, Selen und Vitamin C erhalten.

Kohlrabi als Ganzes kochen:

  1. Putze den Kohlrabi und entferne den Wurzelansatz und die Blätter.
  2. Bringe Wasser in einem Kochtopf zum Kochen und gib etwas Salz dazu.
  3. Gib den Kohlrabi in den Topf und lass ihn kochen. Die Garzeit einer ganzen Knolle beträgt je nach Größe 20 bis 30 Minuten.

Kohlrabi in Stücken kochen:

  • Entferne den Wurzelansatz und die Blätter des Kohlrabi.
  • Schäle ihn.
  • Schneide den Kohlrabi in Streifen oder Stücke und entferne holzige Stellen.
  • Koche den Kohlrabi circa 15 Minuten in leicht gesalzenem Wasser.

Praktische Tipps: 

  • Gekochter Kohlrabi lässt sich besonders gut mit Petersilie oder Muskat würzen und mit etwas Butter oder einer leichten Sauce servieren.
  • Wenn die Kohlrabiblätter frisch und unbehandelt sind, kannst du sie wie anderes Blattgemüse weiterverarbeiten oder zumindest als Garnitur verwenden. Die Blätter haben gegenüber der Kohlrabiknolle sogar einen etwa doppelt so hohen Anteil an Phosphor und Vitamin C.
  • Kohlrabi kannst du besonders gut mit anderem Gemüse kombinieren, vor allem zu Kartoffeln und Möhren passt er ideal.

Wie kann man Kohlrabi noch zubereiten?

Überbackener Kohlrabi: nur eine der vielen Varianten des Kohlrabis
Überbackener Kohlrabi: nur eine der vielen Varianten des Kohlrabis (Foto: CC0 / Pixabay / Einladung_zum_Essen)

Der Kohlrabi hat aber noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten in der Küche:

  • Die einfachste Variante: Du kannst den Kohlrabi in handliche Stücke oder Scheiben schneiden und roh essen – mit einem leckeren Dip der perfekte Snack für warme Tage.
  • Roher Kohlrabi lässt sich außerdem auch gut in einen Blattsalat raspeln.
  • Kohlrabi und junge Kohlrabiblätter kannst du außerdem ergänzend in deinem grünen Smoothie geben.
  • Als vegetarische Alternative zum Schnitzel kannst du die Kohlrabischeiben auch nach einer kurzen Garzeit panieren und in der Pfanne braten. Besonders gut schmeckt das Kohlrabischnitzel mit etwas Zitronensaft.
  • Natürlich kannst du Kohlrabi auch im Backofen als Auflauf zubereiten – zusammen mit anderem Gemüse eine gute Möglichkeit zur Resteverwertung.
  • Besonders raffiniert ist der gefüllte Kohlrabi, den du nach Wahl auch noch überbacken kannst. Als Füllung bieten sich Gemüse, Schafskäse oder Bio-Fleisch an.
  • In der kalten Jahreszeit kannst du Kohlrabi auch für alle Suppen und Eintöpfen verwenden.
  • Weniger bekannt als der weiß-grünliche Kohlrabi ist der bläulich-violette, der sich selten in der konventionellen Landwirtschaft findet. Er soll feiner und würziger als der weiße sein; in der Zubereitung unterscheiden sich die beiden Sorten aber nicht.

Kohlrabi ist also vielseitig einsetzbar und bringt Abwechslung in jedes Gericht. Außerdem ist er gesund und gerade in der Sommerzeit aus regionalem Anbau erhältlich.

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