Obstboden selber machen: Das Grundrezept

Foto: Maria Hohenthal/Utopia

Den Obstboden für deinen Obstkuchen selber zu machen, ist einfach und unkompliziert. Mit diesem einfachen Grundrezept gelingt er dir besonders schnell und gut.

Ein selbstgebackener Obstboden ist zu jeder Jahreszeit die ideale Basis für frisches Obst der Saison. Mit diesem einfachen Obstboden-Rezept bereitest du den variantenreichen Kuchen rasch und einfach zu.

Obstboden selber machen: Die Zutaten

Das Grundrezept für Obstboden kommt mit wenigen Zutaten aus.
Das Grundrezept für Obstboden kommt mit wenigen Zutaten aus.
(Foto: Maria Hohenthal/Utopia)

Kaufe für deinen Obstboden am besten Zutaten in Bio-Qualität ein. Bio-Produkte stammen aus nachhaltigem Anbau und sind frei von Pestiziden. Außerdem solltest du möglichst regionale Lebensmittel verwenden: Sie haben eine bessere CO2-Bilanz, weil die Transportwege kürzer sind. 

Du benötigst für den Obstboden folgende Zutaten:

Tipp: Ersetze den Zitronensaft durch einen Esslöffel Essig, falls du keine Zitronen zu Hause hast. Die Säure reagiert mit dem Natron und macht den Obstboden fluffig.

Zum Befetten der Obstkuchenform:

  • Butter
  • Mehl

Zusätzlich benötigst du folgende Küchenutensilien:

  • 1 Küchenwaage
  • 1 Handmixer
  • 1 Rührschüssel
  • 1 Obstkuchenform (28-30 cm)

Besitzt du keine Obstkuchenform, verwende eine Springform oder eine Auflaufform. Wer sagt, dass Obstkuchen rund sein muss?

Obstboden selber machen: Die Zubereitung

Es muss nicht immer eine runde Form für den Obstboden sein.
Es muss nicht immer eine runde Form für den Obstboden sein.
(Foto: Maria Hohenthal/Utopia)

Bevor du mit dem Teig beginnst, solltest du die Kuchenform mit Butter befetten. Bestreue die befetteten Stellen dann mit etwas Mehl. Diese Vorbereitung ist notwendig, damit sich der Obstboden nach dem Backen gut aus der Form löst.

Dann kannst du den Teig zubereiten:

  1. Wiege die weiche Butter in die die Rührschüssel und rühre sie mit dem Handmixer geschmeidig.
  2. Gib den Zucker, den Vanillezucker und das Salz dazu und vermische alle Zutaten gut miteinander.
  3. Schlage die Eier einzeln auf und füge sie eines nach dem anderen dem Teig hinzu. Verrrühre dabei jedes Ei für ungefähr eine halbe Minute, bevor du das nächste dazugibst. Das ist wichtig, damit die Butter-Zucker-Masse nicht gerinnt.
  4. Verrühre den Teig zu einer hellen, cremigen Masse. Das kann bis zu fünf Minuten dauern.
  5. Füge dann zwei Esslöffel Wasser sowie einen Esslöffel Zitronensaft hinzu. Vermische zuletzt das Mehl mit dem Natron und hebe es mit einem großen Löffel unter den Teig.
  6. Fülle die Teigmasse in die vorbereitete Obstkuchenform und streiche den Teig glatt.
  7. Jetzt kannst du den Obstboden in den Backofen stellen. Backe ihn bei 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze für etwa 20 Minuten.
  8. Lass den fertigen Obstboden für fünf Minuten abkühlen, bevor du ihn aus der Form löst. Er kann dabei sonst leicht zerbröseln.

Selbst gebackener Obstboden auf Vorrat

Obstboden im Glas gebacken.
Obstboden im Glas gebacken.
(Foto: Maria Hohenthal/Utopia)
  • Backe den Obstboden auf Vorrat und friere ihn ein. Gefrorener Obstboden benötigt nur rund zwei Stunden, um aufzutauen. Dadurch bist du für den Überraschungsbesuch vorbereitet und innerhalb kurzer Zeit steht der Obstkuchen auf dem Tisch.
  • Alternativ backe das Obstboden-Rezept im Sturzglas. Kuchen im Glas hält sechs Monate frisch. Öffne das Glas, schneide den Kuchen in zwei oder drei Scheiben und belege diese mit frischem Obst.

Eine kluge Vorratshaltung verhindert, dass du in stressigen Situationen auf Fertigprodukte zurückgreifst. Das spart Geld und Müll.

Obstboden belegen – so klappt es

Belege den Obstboden fantasiereich mit frischen Früchten.
Belege den Obstboden fantasiereich mit frischen Früchten.
(Foto: Maria Hohenthal/Utopia)

Mit diesen sechs Tipps zum Belegen von selbstgebackenem Obstboden gelingt das Obstboden-Rezept besonders gut:

  1. Bestreiche den Obstboden mit Aprikosenmarmelade, Pudding oder Schokoladenkuvertüre. Das verhindert, dass der Obstboden durchweicht.
  2. Auch Quark eignet sich sehr gut als Unterlage. Rühre den Quark mit etwas Zucker an, wenn du säuerliches Obst verwendest.
  3. Belege den Obstboden mit frischem Bio-Obst der Saison. Mehr Informationen zur Saison verschiedener Obstsorten findest du im Utopia-Saisonkalender.
  4. Benetze zerkleinerte Früchte wie beispielsweise Pfirsichspalten oder Aprikosenstücke mit Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.
  5. Verwende Tortenguss, um die Früchte zu schützen, wenn du den Obstkuchen nicht am selben Tag isst. Die Gelatine kannst du durch vegane Alternativen ersetzen – zum Beispiel Agar-Agar.
  6. Backe statt einem großen drei bis vier kleine Obstböden, wie auf dem Bild zu sehen ist. Belege den Obstboden unmittelbar bevor du ihn verzehrst. Unbelegter Obstboden hält luftdicht verpackt mehrere Tage frisch. Mit Obst belegt ist er dagegen nur noch kurz haltbar. 

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