Getrocknete Aprikosen: Nährstoffe, Wirkung und wie sie am besten schmecken

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Getrocknete Aprikosen sind reich an wichtigen Nährstoffen und echte Alleskönner. Hier erfährst du, warum das Trockenobst so gesund ist und worauf du beim Kauf achten solltest.

Getrocknete Aprikosen als Nährstofflieferanten

Aprikosen sind ohnehin gesunde Früchte. Nachdem sie getrocknet wurden, ist der Nährstoffgehalt aber noch bis zu fünf mal höher. Denn wenn das Wasser entzogen wird, steigt auch die Mineralstoffkonzentration in den Früchten.

Getrocknete Aprikosen enthalten große Mengen wichtiger Vitamine und Mineralstoffe:

  • Vitamin A (Retinol) ist gut für deine Knochen, Augen, Haut und Schleimhäute. Die Trockenfrüchte enthalten soviel davon, dass schon drei Stück von ihnen einen Großteil deines Tagesbedarfs abdecken können. Außerdem enthalten sie viel Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin-A (deshalb auch Provitamin A genannt). Es ist nicht nur für die leuchtend orange Farbe der Aprikosen verantwortlich, sondern wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt.
  • Vitamin B5 (Pantothensäure) fördert die Konzentration und die körpereigene Sauerstoffversorgung. Es regt den Stoffwechsel an und sorgt somit dafür, dass du dich fit fühlst. Getrocknete Aprikosen enthalten darüber hinaus auch viele andere B-Vitamine (Vitamin B1, B2, B3, B4, B5, B6).
  • Vitamin C (Ascorbinsäure) ist von großer Bedeutung für unser Immunsystem. Es stärkt auch das Bindegewebe und sorgt dafür, dass Eisen im Darm besser aufgenommen wird.
  • Kalium reguliert den Blutdruck und das Zellwachstum. Er fördert auch den Muskelaubau, weshalb der Mineralstoff für Sportler sehr wichtig ist. Kaum ein Lebensmittel enthält soviel Kalium wie getrocknete Aprikosen.
  • Eisen ist wichtig für das Immunsystem, den Energiestoffwechsel und den Sauerstofftransport. Besonders Frauen leiden oftmals unter Eisenmangel.

Woher kommen die Trockenfrüchte?

Aprikosen werden hauptsächlich in der Türkei, Usbekistan, Iran und Italien angebaut.
Aprikosen werden hauptsächlich in der Türkei, Usbekistan, Iran und Italien angebaut. (Foto: CC0 / Pixabay / ExplorerBob)

Ursprünglich kommen die Früchte wahrscheinlich aus Armenien, worauf auch die lateinische Bezeichnung Prunus armeniaca hinweist. Die bei uns verzehrten Aprikosen werden hauptsächlich in der Türkei, Usbekistan, Iran und Italien angebaut. Je nach Region haben sie zwischen Mai und September Saison. Die getrockneten Aprikosen werden ganzjährig verkauft und über 90% von ihnen kommen aus der türkischen Region Malatya. Dort werden die Aprikosen geerntet, entsteint und unter der Sonne getrocknet.

Beim Kauf solltest du darauf achten, dass deine Aprikosen Bio-Qualität haben. Dann wurden sie nicht geschwefelt. Das kannst du an der Farbe erkennen, denn ungeschwefelte Aprikosen sind bräunlich und nicht mehr leuchtend orange. Der Zusatz von Schwefel erhält zwar die schöne Farbe der Früchte, vernichtet aber Vitamine und kann gesundheitsschädlich sein. Besonders für Asthmathiker ist der Zusatz von Schwefel gefährlich, da er Asthmaanfälle auslösen kann.

Getrocknete Aprikosen vielfältig genießen

Die getrockneten Früchte können viele Gerichte verfeinern. Du kannst sie zum Beispiel in dein Müsli mischen oder in Müsliriegeln verarbeiten. Sie schmecken aber auch gut in einem bunten Salat mit frischem Gemüse und Nüssen.

In der orientalischen Küche werden getrocknete Aprikosen nicht nur für süße, sondern auch für herzhafte Gerichte verwendet, wie zum Beispiel in einem leckeren Couscous-Salat. Natürlich eignen sich die Trockenfrüchte auch einfach als Snack für zwischendurch und sind somit eine Alternative zu ungesünderen Süßigkeiten. Vor allem bei Sportlerinnen und Sportlern ist der Snack oft beliebt, da er Energie bringt und sättigt. Wie andere Trockenfrüchte gelten getrocknete Aprikosen auch als geeigntes Nahrungsmittel während einer Entgiftungskur.

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(1) Kommentar

  1. Getrocknete Aprikosen sollten – ähnlich wie Backpflaumen – mit ein bisschen Vorsicht genossen werden – futtert man zu viel davon (was bei den leckeren Dingern gut passieren kann), zwingen sie Euch gerne für längere Zeit aufs Klo. ’ne Handvoll geht, danach wird’s kritisch… ich spreche da aus eigener leidvoller Erfahrung…

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