Glutenfreie Plätzchen: Leckere Rezepte für die Weihnachtsbäckerei

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Mit glutenfreien Plätzchen kannst du Weihnachten trotz Zöliakie oder einer Weizenallergie genießen. Probiere es zum Beispiel mit diesen glutenfreien und veganen Varianten von klassischen Plätzchen-Rezepten.

Glutenfreie Plätzchen zum Ausstechen

Glutenfreie Ausstechplätzchen.
Glutenfreie Ausstechplätzchen. (Foto: CC0 / Pixabay / silviarita)

Diese Zutaten brauchst du:

  • 250 g glutenfreie Mehlmischung, zum Beispiel von **Bauck Hof  plus etwas mehr zum Bestäuben
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Rohrzucker
  • 125 g Margarine
  • 80 g Apfelmus
  • 1 abgeriebene Zitronenschale einer Bio-Zitrone (um Pestizide zu vermeiden)

So bereitest du die Plätzchen zu:

  1. Mische zuerst das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel.
  2. Nimm dann eine zweite Schüssel und vermenge darin den Zucker, das Apfelmus, die Magarine und die Zitronenschale mit einem Rührgerät. Gib nach und nach Mehl und Backpulver hinzu.
  3. Lasse den Teig etwa eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen.
  4. Bestäube deine Arbeitsfläche mit etwas Mehl, rolle den Teig flach aus und steche Formen aus.
  5. Gib die ausgestochenen Plätzchen auf ein Blech und backe sie bei 180 Grad Umluft für etwa zehn bis13 Minuten.
  6. Nimm die Plätzchen dann aus dem Ofen, lass sie abkühlen und verziere sie anschließend.
  7. Du kannst auch Doppeldeckerkekse backen, indem du zwischen zwei gleiche fertige Plätzchen etwas Marmelade, Marzipan oder Schokolade gibst.

Vanillekipferl: Plätzchen-Klassiker, aber glutenfrei

Glutenfreie Vanillekipferl.
Glutenfreie Vanillekipferl. (Foto: CC0 / Pixabay / HoliHo)

Diese Zutaten brauchst du:

So bereitest du glutenfreie Vanillekipferl zu:

  1. Im ersten Schritt stellst du den Ei-Ersatz aus Chiasamen her. Hierzu gibst du die Samen in ein kleines Glas und fügst etwa drei Esslöffel Wasser hinzu. Anschließend lässt du die Samen etwa zehn bis 15 Minuten im Kühlschrank einweichen.
  2. Gib Kokosmehl, glutenfreie Haferflocken, gemahlene Mandeln, Zucker und Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles gut miteinander.
  3. Erwärme das Kokosöl, damit du es flüssig verarbeiten kannst.
  4. Füge das Kokosöl, das Mandelmus, und das Chia-Ei zu deinen trockenen Zutaten hinzu.
  5. Knete den Teig gut durch, damit sich sowohl das „Ei“ als auch das Öl gut mit den anderen Zutaten verbinden.
  6. Bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, kannst du immer mal wieder einen Schuss pflanzliche Milch hinzugeben. Wenn der Teig sich gut kneten lässt und nicht mehr allzu klebrig ist, ist die perfekte Konsistenz erreicht.
  7. Stelle den Teig für etwa eine Stunde in den Kühlschrank, damit er sich setzen kann.
  8. Forme nach der Ruhezeit Kipferl aus dem Teig und backe sie bei 180 Grad füe 15 bis 20 Minuten.
  9. Sobald die Kipferl etwas abgekühlt, aber noch warm sind, kannst du sie mit einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker bestäuben. Vanillezucker kannst du übrigens auch selber machen.

Glutenfreie Plätzchen: Husarenkrapfen / Engelsaugen

Glutenfreie Engelsaugen.
Glutenfreie Engelsaugen. (Foto: CC0 / Pixabay / FlyerBine)

Diese Zutaten brauchst du:

  • 70 g Margarine, Zimmertemperatur
  • 30 g Nussmus (z.B. Mandel, Haselnuss oder Kokos)
  • 70 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone, deren Saft und Schale
  • 1.5 cm Ingwer
  • 100 g Kokosmehl
  • 120 g Hirsemehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 TL Kardamom
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 Packungen Cocktailkirschen oder Marmelade zum Füllen
  • etwa 100g Puderzucker

So bereitest du die Husarenkrapfen zu:

  1. Gib Margarine, Nussmus und Zucker in eine Rührschüssel und rühre alles gut durch.
  2. Reibe die Zitrone ab, presse sie aus und reibe den Ingwer fein.
  3. Kratze anschließend eine halbe Vanilleschote aus und gib sie zusammen mit dem Ingwer, dem Zitronensaft und der Zitronenschale in die Rührschüssel.
  4. Rühre Kokos- und Hirsemehl unter, streue eine Prise Salz darüber und gib den Kardamom hinzu.
  5. Verrühre alle Zutaten gut miteinander. Der Teig sollte fest und gleichmäßig sein. Wenn das nicht der Fall ist, kannst du noch mehr Hirsemehl hinzugeben. Wirkt der Teig bröselig, solltest du noch etwas Margarine hinzufügen.
  6. Lasse den Teig abgedeckt für ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ruhen.
  7. Forme kleine Kugeln aus dem Teig, drücke sie oben etwas ein und drücke eine halbe Cocktailkirsche in jede Mulde. Wenn du Marmelade verwendest, gibst du etwa einen halben Teelöffel Marmelade in die Mulden.
  8. Backe die Husarenkrapfen bei 160 Grad Umluft für etwa 15 Minuten.
  9. Sobald die Krapfen etwas abgekühlt sind, kannst du sie mit Puderzucker bestäuben.

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(1) Kommentar

  1. Super viel Zucker in den Rezepten. Wenn man verschiedene geschmackvolle glutenfreie/arme Mehle nimmt und den Nussanteil gut hoch hält dann hat man auch mit viel weniger Zucker, sehr leckere Plätzchen. Die sind halt nicht so süß, aber selbst die Zuckermäuler der Familie finden sie gut. Meine Mutter macht mir zu Liebe seit Jahren glitenfreie Weihnachtstaler und nimmt maximal 1/6 der Menge an Zucker, die ihr in euren Rezepten empfehlt. P.S.: Zucker ist Droge und für viele Zivilisationskrankheiten mitverantwortlich. 😉