Präsentiert von:

„Glow-Up“: So bringst du Haut und Haare nachhaltig zum Strahlen

Foto: CC0 Public Domain / Unsplash – Jernej Graj

Gesichtsmasken, Cremes und Haarkuren – gepflegt fühlt man sich einfach besser. Doch kann man sich auch umweltschonend etwas Extrapflege gönnen? Unsere Autorin zeigt, wie du dein Äußeres im Einklang mit der Umwelt zum Strahlen bringst – mit einem nachhaltigen Glow-Up.

Vielleicht hast auch du schonmal den Begriff „Glow-Up“ in den sozialen Medien wahrgenommen – und dich gefragt, was es damit genau auf sich hat. Wortwörtlich geht es beim „Glow-Up“ darum, sich selbst zum Strahlen (von englisch: to glow) zu bringen, indem man sich entweder ausgiebig schminkt und stylt – oder seinem Äußeren mithilfe von Produkten wie Haarkuren, Peelings oder Gesichtsmasken besondere Pflege zukommen lässt.

Letzterem möchten wir uns heute widmen. Leider ist es jedoch so, dass viele der Inhaltsstoffe der Pflegeprodukte, die in den Drogerien erhältlich sind, ökologisch fragwürdig oder ungesund sind, beispielsweise Parabene oder Mikroplastik. Auch Stoffe wie Erdöl sind in moderner Kosmetik eher die Regel als die Ausnahme.

Soll man also als umweltbewusster Mensch auf Beautyprodukte verzichten? Soweit muss es glücklicherweise nicht kommen, denn es gibt ja noch Naturkosmetik – und mit unseren einfachen Tipps stellst du deine Beautyprodukte für deinen nachhaltigen Glow-Up zu Hause einfach selbst her!

Natürlichen Glow-Up einfach selbst machen – so funktioniert’s

Vielen Menschen tut der Besuch beim Frisiersalon, Nagelstudio oder Kosmetikstudio seelisch gut, denn im zumeist hektischen Alltag kommen die wenigsten dazu, sich einmal ausgiebig um sich selbst zu kümmern. Doch abgesehen davon, dass dies nicht immer möglich ist (Stichwort: Pandemie), werden in vielen Kosmetikstudios und bei den meisten Friseur:innen Produkte eingesetzt, die oftmals viele aggressive Inhaltsstoffe enthalten und weder für dich noch für die Umwelt gut sind.

Lippenpflege-Test: Die beste Lippenpflege ist Naturkosmetik
Gesunde Haut kommt mit natürlicher Pflege aus. (Foto: CC0 Public Domain / Unsplash – Jessica Felicio )

Falls möglich sollte deine Wahl auf Naturkosmetikstudios und Frisiersalons fallen, die mit nachhaltigen und ressourcenschonenden Produkten arbeiten. Oder aber du stellst die Pflege-Booster für ein DIY-Glow-Up einfach selbst her. Das ist nicht nur viel günstiger, sondern hat den Vorteil, dass du genau weißt, was darin enthalten ist – und du dabei auf rein natürliche und verträgliche Inhaltsstoffe setzen kannst, die deine Haut, deine Gesundheit und die Natur schonen:

  • Um deine Haut auf die nachfolgende Pflege vorzubereiten und die Poren zu reinigen, sind Dampfbäder eine tolle Idee. Hierfür brauchst du keine komplizierten Geräte oder Zutaten, sondern einfach nur einen Topf kochendes Wasser, ein Handtuch und einige Beutel Kamillen– oder Pfefferminztee (am besten natürlich in Bio-Qualität). Lege dann ein Handtuch über deinen Kopf und genieße diese kleine „Gesichtssauna“ für ungefähr 5 bis 10 Minuten. Wichtig ist, dass du dein Gesicht zuvor mit deiner typischen Gesichtsseife oder deinem Waschgel vorgereinigt hast.
  • Jetzt ist dein Gesicht bereit für ein sanftes Peeling, dass es von Hautschüppchen und Unreinheiten befreit und deinen Teint schnell wieder zum Strahlen bringt. Glücklicherweise kannst du wirksame Peelings ganz einfach selbst machen (Alternative: Enzympeelings). Reibe das Peeling sanft in kreisenden Bewegungen ein (übrigens kannst du unsere natürlichen Peelings selbstverständlich auch zur Körperpflege verwenden!). Achtung: Menschen mit empfindlicher Haut sollten häufige Peelings eher meiden.
  • Im nächsten Schritt deines Glow-Ups empfiehlt sich die Anwendung einer Gesichtsmaske. Wer normale Haut, Mischhaut, unreine oder eher ölige Haut hat, sollte zunächst eine Reinigungsmaske (oder einfach Heilerde) anwenden, und danach eine Feuchtigkeitsmaske auftragen. Diese lässt sich ganz einfach selbst anmischen: Gib lediglich zwei Esslöffel Bio-Naturjoghurt (oder eine pflanzliche Alternative) in eine Schüssel und mische diese mit 1 – 2 Teelöffeln eines Öls deiner Wahl. Achte auch hier auf Bio-Qualität. Geeignet sind Hautpflegeöle, jedoch auch fast jedes Öl, dass du in deiner Küche findest – mit Ausnahme von Sonnenblumen – oder Rapsöl. Wer zu empfindlicher Haut neigt oder ohnehin sehr reine Haut hat, kann Feuchtigkeitsmasken oder Masken mit einem höheren Fettanteil verwenden.
Glow Up mit Selbstgemachten Pflegemitteln
Glow-Up für die Haut: Gesichtsmasken kann man ganz einfach selber machen. (Foto: CC0 Public Domain / Unsplash – Isabell Winter)
  • Ein Trick, der schnell für eine bessere Durchblutung und einen rosigen Teint sorgt, ist das Abreiben des Gesichts mit Eiswürfeln. Nachdem du deine Gesichtsmaske abgewaschen hast, massierst du dein nasses Gesicht vorsichtig mit den Eiswürfeln und trocknest es sanft ab.
  • Zum Schluss cremst du dein Gesicht mit deiner typischen Gesichtspflege ein. Achte darauf, dass deine Gesichtspflege zu deinem Hauttyp passt – dazu kannst du dich im Zweifelsfall hautärztlich beraten lassen.

Haarpflege, die die Umwelt schont

Auch die Haarpflege sollte bei einem Glow-Up nicht zu kurz kommen, denn die Haare sind täglich nicht nur unterschiedlichen Temperaturen, sondern häufig auch Stylingprozeduren– und produkten ausgesetzt. Zeit, ihnen einmal etwas Gutes zu tun:

  • Wichtig ist, dass du Shampoos und Pflegeprodukte verwendest, die deinem derzeitigen Haartyp entsprechen. Wer auf Nachhaltigkeit achten möchte, setzt auf feste Shampoos auf natürlicher Basis – und trägt so zur Verminderung von Plastikmüll bei.
  • Auch feste Haarspülungen sind im Handel erhältlich. Alternativ kannst du auch eine saure Rinse aus Bio-Apfelessig und kaltem Wasser verwenden, um den Glanz und die Kämmbarkeit deiner Haare zu verbessern.
  • Übrigens: Wer seine Haare komplett shampoofrei reinigen möchte, kann es mit der „No-Poo“-Methode , die ohne konventionelles Haarewaschen auskommt, versuchen.
  • Haarkuren geben deinem Haar eine konzentrierte Ladung an Pflegestoffen, die dabei helfen, es von innen heraus zu stärken. Ähnlich wie bei Gesichtsmasken enthalten Haarkuren oft unschöne Zusatzstoffe, die deine Gesundheit gefährden können. Eine Haarkur selber zu machen macht Spaß und ermöglicht dir, genau zu wissen, was drin ist – und ist zumeist um einiges günstiger!
Haare schneidest du am besten, wenn sie feucht sind.
Haarspülungen und Haarkuren kannst du einfach selber machen – und wenn du mutig bist, kannst du auch dine Spitzen selbst schneiden. (Foto: CC0 / Pixabay / Monsterkoi)

Gepflegte Hände und Füße

Wenn es einen Körperteil gibt, der bei der täglichen Pflege zu kurz kommt, dann sind dies in den meisten Fällen die Füße. Dabei ist es recht einfach, diese in Bestform zu halten:

  • Führe einfach deine eigene Pediküre durch, indem du erst deine Fußnägel schneidest und abfeilst, bevor du dich dann – nach Fußbad und Peeling – an die Entfernung der überschüssigen Hornhaut machst. Creme deine Füße danach gut ein!
  • Eine einfache Maniküre sorgt im Handumdrehen für Hände, die sich sich sehen lassen können. Die richtige Nagelpflege ist dabei das A und O.

Haarentfernung zu Hause – geht das?

Das Ideal von permanent glatt rasierten Gesichtern, Achseln und Beinen ist zum Glück überholt. Wer seine Körperbehaarung trotzdem loswerden möchte, kann dies natürlich mit dem Rasierer tun. Allerdings wachsen die Haare dann recht schnell und borstig wieder nach, so dass Viele länger anhaltende Methoden suchen.

Abraten möchten wir auf jeden Fall von chemischen Mitteln wie Haarentfernungscremes, die eine Vielzahl von Schadstoffen enthalten und zudem deine Haut reizen können. Wie wäre es stattdessen mit Sugaring?

Mit einer Zuckerpaste, die nur aus drei einfachen Zutaten besteht – und, zugegeben, einer gewissen Schmerztoleranz – kannst du deiner Körperbehaarung mit nur wenigen Handgriffen den Garaus machen.

Fazit: Glow-Up geht auch in nachhaltig

Der übersteigerte Fokus unserer Gesellschaft auf unser Aussehen ist weder gesund noch nachhaltig. Von Zeit zu Zeit kann es aber trotzdem guttun, sich auch einmal seinem Äußeren zu widmen und bei einer entspannenden Gesichtsmaske oder einem Wohlfühlbad – oder eben einem kompletten Glow-Up – dem Alltag zu entfliehen. Masken, Kuren, Peelings und Co. lassen sich mit wenig Aufwand selbst machen – und zwar mit natürlichen Zutaten, die sowohl deine Gesundheit und die Umwelt als auch deinen Geldbeutel schonen. Probier es mal aus!

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(3) Kommentare

  1. Dieser Beitrag steckt voller Klischees und Fehlinformationen, dass es fast schon lächerlich ist, dass man dem Leser den Begriff „Glow up“ erklären will. Man hat hier keinerlei Recherche betrieben, sondern wiederholt die gleichen Unwahrheiten, wie man sie schon die letzten 10-20 Jahre über Hautpflege hört.
    1. Warum spricht man hier mehrfach von Chemie in einem negativen Zusammenhang? H2O (Wasser) ist eine chemische Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff. Es würde aber auch keiner behaupten, dass Wasser ungesund ist, nur weil es „Chemie“ ist.
    Und im Umkehrschluss ist nicht alles „natürliche“ automatisch gleich gesünder oder besser. Ätherische Öle z.B. (die aus Pflanzen gewonnen werden) können unverdünnt Haut- und Augenreizung verursachen.
    2. POREN KÖNEN SICH NICHT ÖFFNEN. Sie haben keine Muskeln die ein „öffnen“ oder „schließen“ ermöglichen. Dampf kann die Poren ausreinigen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Die Sichtbarkeit der Poren hängt hauptsächlich von den Genen ab und wie stark sie verschmutzt sind. Je besser man seine Poren ausreinigt, desto „kleiner“ erscheinen sie. Dampf, ölbasierte Reiniger und AHA/BHA Peelings können dabei helfen.

  2. 3. „Chemische“ Peelings (Enzympeelings) sind viel hautschonender und weit aus wirkungsvoller als mechanische Peelings. Sie können tief in die Pore eindringen und sie ausreinigen, ohne dabei die Haut zu beschädigen. Mechanische Peelings, die mittels Partikel die oberste Hautschicht „abschleifen“, können je nach Inhaltsstoff (Zucker, Salz, etc.) die Haut verletzten. Es ist wie das Microneedeling nur ohne Kontrolle. Die Kanten von z.B. Zuckerkristallen sind scharfkantig und fügen der Haut viele kleine schnitte zu. Wieder werden „natürliche Inhaltsstoffe“ als uneingeschränkt gut für die Haut gepuscht, obwohl das hier überhaupt nicht der Fall ist.
    4. Wo bleibt die anschließende Pflege? Der „Tipps“ fürs Gesicht endet mit einer Maske und jetzt? Normalerweise würde jetzt der Schritt folgen, der Haut die Feuchtigkeit zurück zu geben und sie vor freien Radikalen zu schützen. Zum Beispiel in Form eines Vitamin C Serums (Aber oh nein Magnesium Ascorbyl Phosphate klingt ja nach CHEMIE! Hilfe!) das mit einer guten Creme oder einem Gesichtsöl ergänzt wird. Wenigstens hier hätte ich mir mehr Infos über besonders reichhaltige Öle wie z.B. Hagebutten-Öl gewünscht, dass als Pflege für sogar schnell fettende Haut gut geeignet ist.
    Dieser Beitrag gehört eigentlich komplett überarbeitet. Hier werden völlig veraltete Annahmen verbreitet. Im Bereich der Hautpflege hat sich seit einigen Jahren so viel getan. Davon liest man hier aber nichts.
    Also im Klartext. Chemie ist nichts Schlechtes. Nicht alles was natürlich ist, ist automatisch gleich besser. Poren öffnen und schließen sich nicht. Enzympeelings sind sanfter zur Haut als mechanische Peelings. Gesichtsöl ist nicht nur etwas für trockene Haut.

  3. Hallo Jane Eyre, Danke für deine Anmerkungen. Wir haben den Text an einigen Stellen angepasst. Für sachliche und fundierte Hinweise und Korrekturen sind wir immer dankbar. Auch wir sind nur Menschen und Fehler können passieren. Darum wäre es schön, wenn solche Anmerkungen uns auch in sachlichem Ton und ohne Beleidigungen der Autor:innen erreichen würden.