Grünkohl würzen: Diese Gewürze passen am besten

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Grünkohl würzen kannst du auf ganz verschiedene Weisen und so das regionale Superfood abwechslungsreich in den Speiseplan integrieren. Unsere Küchen-Tipps helfen dir bei der schmackhaften Zubereitung.

Grünkohl schonend zubereiten

Von Ende Oktober bis Anfang März hat Grünkohl hierzulande Saison. Damit ist der Kale, wie er auf Englisch heißt, ein klassisches Wintergemüse. Zur kalten Jahreszeit darf Grünkohl auch gerne oft auf dem Teller landen, denn er versorgt den Körper mit mehr Vitamin C als alle andere Kohlsorten und verschiedenen Antioxidantien. Darüber hinaus liefert das regionale Superfood auch Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium, pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe.

Damit du von den gesunden Inhaltsstoffen bestmöglich profitieren kannst, solltest du Grünkohl schonend zubereiten. Insbesondere Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich und ginge bei langem Kochen verloren. Daher solltest du Grünkohl am besten blanchieren oder roh verarbeiten. Auch beim Dünsten bleiben noch ein Großteil der Inhaltsstoffe erhalten.

Vorher solltest du die Strünke und die dicken Stiele mit einem Messer wegschneiden und dann die Blätter gründlich waschen.

Grünkohl würzen: 5 raffinierte Ideen

Lecker gewürzt ist Grünkohl auch roh eine Delikatesse.
Lecker gewürzt ist Grünkohl auch roh eine Delikatesse. (Foto: CC0 / Pixabay / pompi)

Lange Zeit galt Grünkohl vor allem als Beilage zu deftigen Fleischgerichten. Dabei schmeckt das grüne Wintergemüse auch in veganen Rezepten bestens – es braucht nur die richtigen Zutaten und Gewürze.

Mit den folgenden Zutaten kannst du Grünkohl auf unterschiedliche Weisen würzen und abschmecken:

  • Klassisch: Traditionellerweise wird Grünkohl mit reichlich angebratenen Zwiebeln zubereitet und mit Salz, Pfeffer, einer Prise Salz, etwas Muskatnuss und Senf abgeschmeckt. Gut passt auch noch etwas Knoblauch in die Pfanne. Oft wird Grünkohl so mit Fleischgerichten wie Speck oder Kasseler serviert, aber zu deftigen vegetarischen Gerichten passt der Kohl so ebenfalls bestens.
  • Asiatisch: Dem regionalen Grünkohl kannst du ein fernöstliches Aroma verpassen, indem du ihn in einem Wok oder einer Pfanne mit etwas Chili, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Kokosöl anbrätst. Am Ende löschst du die Pfanne mit Sojasoße und etwas Gemüsebrühe ab. Abschmecken kannst du das Gericht mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, einer Prise Zucker und Currypaste. So passt Grünkohl super zu Nudel- und Reisgerichten.
  • Fruchtig: Für die fruchtige Variante brätst du Grünkohl nicht nur mit Zwiebeln, sondern auch mit Obst an. Besonders geeignet sind Birnen und Äpfel. Diese schneidest du einfach in Stücke und gibst sie mit die in die Pfanne. Am Ende kannst du den Grünkohl mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen und fügst nach Belieben noch einen Schuss Zitronensaft hinzu.
  • Süß-Sauer: Lecker ist Grünkohl auch, wenn du ihn mit reichlich Essig und Rosinen anbrätst. Je nach Geschmack passen ein paar Nelken oder auch ein Lorbeerblatt dazu. Abschmecken kannst du das Ganze wieder mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker.
  • Cremig: Für die cremige Variante solltest du den Grünkohl in möglichst feine Streifen schneiden, zunächst mit reichlich Zwiebeln anbraten und dann mit Kokosmilch oder dicker Hafermilch als Sahneersatz ablöschen. Indem du neben Salz und Pfeffer auch reichlich Muskatnuss und Hefeflocken hinzugibst, erhältst du einen leicht käsigen Geschmack, der an Rahmspinat erinnert.

Tipp: Wie du Grünkohl als Eintopf, als Salat und als Nudelpfanne zubereitest, erfährst du in unserer Rezept-Übersicht.

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(1) Kommentar

  1. Grünkohl (westfälische Art, ohne Muskat und Senf) gehörte zu meinen Lieblingsgerichten, als ich noch keine Vegetarierin war. Also bereite ich den Grünkohl auch in vegetarischer bzw. veganer Form deftig und mit ordenltich Kalorien zu und vermisse kaum etwas!

    So geht’s: Viele Zwiebeln würfeln und in Margarine anbraten. Gewaschenen und gehackten (oder einfach TK-) Grünkohl und etwas Gemüsebrühe dazugeben. Dann bei geschlossenem Deckel so lange schmoren lassen, bis der Kohl sein sattes Grün verliert und sich olivgrün verfärbt. Auch der Duft verändert sich, wird herzhafter. Mit Rauchsalz, etwas Zucker, ggf. noch mehr Salz oder Brühe und Pfeffer kräftig würzen und zum Schluss mit veganem „Zwiebelschmalz“ Fett und Glanz hinzufügen. Dazu schmecken knusprig geröstete Bratkartoffen. Das Essen hat viele Kalorien und von den Vitaminen im Kohl bleibt vermutlich auch nicht allzuviel übrig, aber es macht defintiv glücklich!

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