Kochen für Kleinkinder: Rezepte, Tipps und was du beachten solltest

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Kochen für Kleinkinder kann sich manchmal als echte Herausforderung erweisen. Hier bekommst du Tipps und Inspirationen, worauf du beim Kochen achten solltest und wie du dein Kind zum Essen bewegen kannst.

Kochen für Kleinkinder: Allgemeine Tipps

Das Kleinkindalter beginnt etwa mit einem Jahr. Dann kannst du beginnen, deinem Kind sogenannte Beikost zuzubereiten. Diese besteht am Anfang meist aus einem pürierten Gemüsebrei. Verwende beim Kochen für Kleinkinder noch keine Gewürze oder Salz, da dies die Geschmacksknospen des Kindes überfordern würde. Zu viel Salz kann für Kleinkinder sogar gefährlich werden. 

Auch wenn Kleinkinder mit der Zeit festere Nahrung ausprobieren sollten, sind besonders harte Lebensmittel wie Nüsse, Knäckebrot oder Cracker anfangs nicht geeignet. Auch sehniges Fleisch, Fisch mit Gräten oder andere Lebensmittel, an denen sich Kinder verschlucken können, solltest du vermeiden.

Jedes Mal etwas Separates für das Kleinkind zu kochen, ist jedoch nicht nötig. Beachtest du die obigen Hinweise, kannst du ein geeignetes Gericht für die ganze Familie zubereiten. Am besten stellst du jedoch vor dem Salzen und Würzen eine kindgerechte Portion zur Seite.

Hilfe, mein Kind isst nicht!

Das Kochen für Kleinkinder erfordert teilweise viel Geduld und Feingefühl.
Das Kochen für Kleinkinder erfordert teilweise viel Geduld und Feingefühl.
(Foto: CC0 / Pixabay / avitalchn)

Manchmal ist es gar nicht so einfach, Kleinkinder zum Essen zu bewegen oder herauszufinden, welche Lebensmittel ihnen schmecken. In der Regel bevorzugen sie besonders süße Speisen und sind für Gemüsesorten manchmal nur schwer zu begeistern.

Übe dich in diesem Fall mit Geduld und biete deinem Kind immer wieder verschiedene Gemüsesorten an. Vermeide jedoch beim Kochen für Kleinkinder zu viele Komponenten innerhalb eines Gerichts. Die Geschmacksvielfalt könnte dein Kind überfordern.

In der Regel schmecken Kindern viele leicht süßliche Gemüsearten, wie Möhren, Süßkartoffeln oder Pastinaken. Auch süßes und saftiges Obst wie Bananen, Beeren oder Mango sind gut geeignet. Mehr Tipps, mit denen du Kinder für gesundes Essen begeistern kannst, bekommst du hier: Essen für Kinder: 14 trickreiche Wege, es gesund zu gestalten.

Kochen für Kleinkinder: Gemüse-Nudel-Suppe

Gegart entwickeln Karotten und Lauch einen süßlichen Geschmack, den Kinder mögen.
Gegart entwickeln Karotten und Lauch einen süßlichen Geschmack, den Kinder mögen.
(Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Diese einfache Gemüse-Nudel-Suppe ist schnell zubereitet und eine wärmende und sättigende Mahlzeit. Wenn du sie für dein Kleinkind kochst, kannst auch gleich die doppelte Menge zubereiten. So hast du schon für die nächsten Tage vorgesorgt.

Für drei bis vier Kinderportionen brauchst du:

So geht’s:

  1. Wasche das Gemüse und schneide es in kleine Stücke.
  2. Erhitze das Öl in einem Topf und brate das Gemüse kurz an.
  3. Lösche anschließend mit der Gemüsebrühe ab.
  4. Lass das Gemüse für circa fünf Minuten köcheln. Gib anschließend die (ungekochten) Nudeln hinzu und koch sie je nach Packungsanweisung für weitere fünf bis sieben Minuten.

Tipp: Je nach Vorlieben deines Kleinkindes kannst du beim Kochen weitere Gemüsesorten wie Pastinake, Kartoffeln oder Sellerie hinzufügen.

Süßes Rezept für Kleinkinder: Apfelpfannkuchen

Apfelpfannkuchen sind nicht nur für Kleinkinder, sondern für die ganze Familie geeignet.
Apfelpfannkuchen sind nicht nur für Kleinkinder, sondern für die ganze Familie geeignet.
(Foto: CC0 / Pixabay / SPOTSOFLIGHT)

Auch wenn sie es süß mögen, solltest du beim Kochen für Kleinkinder nicht zu viel Zucker verwenden. Diese Pfannkuchen kommen ohne zusätzlichen Zucker aus und sind dank Vollkornmehl auch als gesundes Frühstück geeignet. Da sie nicht nur Kindern schmecken, sind sie außerdem ein beliebtes gemeinsames Essen für die ganze Familie.

Für etwa acht Pfannkuchen brauchst du:

So kochst du Pfannkuchen für Kinder:

  1. Wasche und schäle die Äpfel. Schneide sie anschließend in kleine Stücke.
  2. Vermische die zwei Mehlsorten mit Salz und eventuell Vanille und Zimt in einer Schüssel.
  3. Gib erst die Eier und dann unter Rühren die Milch hinzu. Vermenge alle Zutaten zu einem cremigen und relativ flüssigen Teig.
  4. Hebe zum Schluss die Apfelstücke unter.
  5. Erhitze das Öl in einer Pfanne und gib pro Pfannkuchen ein bis zwei Kellen des Teiges in das heiße Öl.
  6. Brate die Pfannkuchen von jeder Seite für circa drei bis vier Minuten an, bis sie leicht goldbraun geworden sind.
  7. Um deinem Kind das Essen zu erleichtern, schneidest du den Pfannkuchen am besten in mundgerechte Stücke. Als Topping kannst du zudem etwas Apfelmus, Nussmus oder Marmelade reichen.

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(1) Kommentar

  1. Richtig! Nach der Muttermilch sollten sich Kinder schon frühzeitig an gesundes Essen der Erwachsenen gewöhnen. Besser erst gar nicht mit industriell verarbeiteter „Nahrung“ anfangen. Aber Vorsicht bei reinem Veganismus. Ein Nährstoffmangel schon im Kindesalter kann sich auf das ganze spätere Leben auswirken!
    Übrigens, beim Zahnen hilft dann derbere Kost oder ein Beißring aus Holz oder Leder, Hauptsache kein Plastik 😉