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Klima und Wetter: Was ist der Unterschied?

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Die Begriffe „Klima“ und „Wetter“ werden in Bezug auf den Klimawandel oft gleichgesetzt. Dabei haben sie jeweils eine andere Bedeutung. Wir erklären dir den Unterschied.

Häufig werden die Begriffe „Klima“ und „Wetter“ trotz ihrer unterschiedlichen Bedeutung verwechselt. Die folgenden Definitionen helfen dir, beide Begriffe und ihre Unterschiede besser zu verstehen – und auch, was das in Bezug auf die Klimakrise bedeutet. Abschließend haben wir ein paar Tipps für dich, wie du selbst unser Klima schützen kannst. 

Definitionen von Klima und Wetter

Klima und Wetter sind zwei unterschiedliche Dinge.
Klima und Wetter sind zwei unterschiedliche Dinge.
(Foto: CC0 / Pixabay / enriquelopezgarre)
  • Wetter: Das Wetter bezeichnet den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Zeitpunkt und Ort. Damit ist das aktuelle Wetter in Form von Regen, Sonnenschein, Sturm oder Schnee gemeint. Dieses kannst du bei einem Blick aus dem Fenster sehen oder draußen selbst erleben. Wetterberichte beschreiben es neben den Temperaturgraden durch Größen wie Windgeschwindigkeit, Niederschlagsrate oder Luftdruck. So könnte es im Wetterbericht beispielsweise lauten: „In Hamburg regnet es bei 15 Grad“ oder „In Berlin scheint die Sonne bei 30 Grad“.
  • Klima: Unter Klima versteht man alle Wettererscheinungen, die im Durchschnitt an einem Ort über einen gewissen Zeitraum hinweg auftreten. Dieser Analyse liegen typischerweise Daten aus mehreren Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten zugrunde. Dadurch kann die Klimaforschung beispielsweise eine durchschnittliche Regenmenge, Sonnenscheindauer oder Temperatur für ausgewählte Städte oder Regionen herausfinden. So könnte man über das Klima zum Beispiel sagen: „Die mittlere Temperatur im Januar in Stuttgart aus 30 Jahren liegt bei fünf Grad Celsius“ oder „Die durchschnittliche Sonnendauer im Mai in Köln aus 30 Jahren beträgt 70 Stunden“.

Der Unterschied zwischen Klima und Wetter

Klima und Wetter betrachten unterschiedliche Zeiträume.
Klima und Wetter betrachten unterschiedliche Zeiträume.
(Foto: CC0 / Pixabay / fietzfotos)

Der entscheidende Unterschied zwischen Klima und Wetter liegt dem Umweltbundesamt zufolge in den verschiedenen Zeiträumen:

  • Das Wetter beschreibt nur einen kurzen Zeitraum, genauer gesagt, den aktuellen Zustand.
  • Beim Klima dagegen spricht man von einem Mittelwert, der idealerweise die Wetterverhältnisse aus einer längeren Zeitspanne von mindestens 30 Jahren enthält.

In Bezug auf die Debatte um den Klimawandel bedeutet das also, dass ungewöhnlich kaltes Wetter an einem oder mehreren Tagen im Jahr kein Beweis gegen die globale Erwärmung ist. Am Ende kommt es nämlich darauf an, wie warm es im Durchschnitt ist. Wenn also beispielsweise in einem Zehnjahresdurchschnitt die Temperatur höher liegt als in den Jahrzehnten davor, so kann man von einer Erwärmung das Klimas sprechen. Es kann an einigen Tagen zwar außerordentlich kalt sein – ist es an den restlichen Tagen des Jahres aber deutlich wärmer, ergibt sich daraus ein höherer Mittelwert als in den Jahrzehnten zuvor.

Umgekehrt sagen die Klimadaten eines Ortes nur sehr wenig über das tagesaktuelle Wetter aus, da dieses stark schwanken kann. Extremwetter kann, laut dem BR Wissen, hingegen sehr wohl ein Symptom des Klimawandels sein. Dieses äußert sich unter anderem durch gehäufte und intensivere Extremwetterereignisse wie beispielsweise Dürren, Tornados, extremen Schneefall oder auch schwere Gewitter.

Klimaschutz: Das kannst du dafür tun

Nicht nur das Wetter verändert sich teilweise durch den Klimawandel, dieser sorgt unter anderem auch für einen Anstieg des Meeresspiegels und hat allgemein weitreichende Folgen für die Erde. Mit deinem Verhalten kannst du dem entgegenwirken, auch mit kleinen Schritten. Mit diesen Tipps kannst du konkret im Alltag etwas für den Klimaschutz tun:

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