Spargelsuppe aus Schale: Ein einfaches Rezept

Foto: CC0 / Pixabay / Monovareni

Spargelschale solltest du niemals wegwerfen, denn daraus kannst du eine schmackhafte Spargelsuppe kochen. Wir zeigen dir in unserem einfachen Rezept, wie leicht du eine leckere Spargelsuppe mit wenigen Zutaten kochst.

Spargelsuppe aus Spargelschalen kochen – die Zutaten

Beim Schälen von weißem Spargel bleibt oft viel Schale übrig.
Beim Schälen von weißem Spargel bleibt oft viel Schale übrig.
(Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Am besten schmeckt der Spargel zur Spargelzeit im Mai und Juni. Achte darauf, dass der Spargel aus der Region kommt, da lange Transportwege schlecht für das Klima sind. Außerdem solltest du nur Bio Spargel verwenden, da herkömmliche Spargelstangen Pestiziden enthalten können. Der Spargel aus biologischem Anbau ist etwas teurer, sodass du auf jeden Fall auch die Schale der Spargel verwenden solltest – zum Beispiel für eine Spargelsuppe. Denn auch die Schale ist sehr aromatisch und perfekt für eine Suppe geeignet.

Für zwei Personen benötigst du folgende Zutaten:

  • Schale von 500g Spargel
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Salz
  • 10g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 1 Eigelb
  • 50g Schlagsahne
  • Pfeffer, Muskat und Kerbel nach Geschmack

Tipp für eine vegane Variante: Du kannst die Butter durch Kokosöl und die Schlagsahne durch Soja-Sahne ersetzen. Das Ei benötigst du dann auch nicht mehr.

Rezept: Spargelsuppe mit Schalen kochen

Spargelsuppe aus Schalen ist eine tolle Art der Resteverwertung.
Spargelsuppe aus Schalen ist eine tolle Art der Resteverwertung.
(Foto: CC0 / Pixabay / Pexels)
  1. Zuerst wäscht du die Spargelschalen.
  2. Dann gibst du die Schalen mit Salz, Zucker und Zitronensaft in einen Topf und fügst noch so viel Wasser hinzu, dass die Schalen bedeckt sind.
  3. Bringe das Wasser mit den Schalen zum Kochen und lasse sie anschließend ca. 30 Minuten köcheln.
  4. Als nächstes gießt du die Suppe durch ein Sieb und fängst die Flüssigkeit in einem Topf auf. Die Spargelschalen sind nun ausgekocht und werden nicht weiter benötigt.
  5. Bereite dann in einem hohen Topf eine Mehlschwitze zu, indem du Butter in einem separaten Topf erhitzt, das Mehl hinzugibst und alles gut verrührst.
  6. Füge dann nach und nach das Spargelschalen-Wasser zur Mehlschwitze hinzu. Achte darauf, regelmäßig zu rühren, damit die Suppe später keine Klumpen enthält.
  7. Würze die Suppe nun mit etwas Salz und koche sie dann erneut kurz auf.
  8. Nimm jetzt den Topf vom Herd, vermenge Eigelb und Sahne miteinander und gib beides zur Suppe hinzu.

Du kannst die Suppe jetzt servieren und zum Beispiel mit Kerbel oder gegrilltem Spargel servieren. Noch einmal aufkochen solltest du die Suppe aber nicht, weil das Ei sonst verklumpen würde.

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(1) Kommentar

  1. Natürlich wäscht man den Spargel vor dem Schälen. Die Schalen dann noch mal zu waschen ist nicht nur unnötig, man laugt die Schalen auch unnötig aus. Und beim Schälen gleich eventuelle unappetitliche Stellen aussondern. Ich schneide beim Schälen des Spargels auch 1 bis 3 cm unten vom Spargel ab (je nachdem wie frisch der ist, wenn ich eine holzige Stange erwische auch mehr). Die abgeschnittenen Stücke verwerte ich zusammen mit den Schalen. Wer ein Passiersieb hat (auch „Flotte Lotte“ genannt), kann noch mehr Substanz rausholen. Da ich den Spargel in der Regel nicht im Wasser koche, sondern in der Auflaufform zugedeckt im Backofen gare (gerne zusammen mit Bärlauch-Blättern und etwas Butter; die letzten Minuten kann man dann noch etwas Zucker drüber streuen und das Ganze mit dem Obergrill karamellisieren, wenn man das mag), ist dieser passierte Sud die Grundlage für meine Sauce. Meistens binde ich mit etwas Reismehl aus meiner Mühle, Orangensaft und Sahne.

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