15 Dinge, die du nicht kaufen musst – sondern einfach selber machen kannst

Fotos: Natalia Merzlyakova - fotolia.com; "mon rêve" kazuletokyoite unter CC BY 2.0; pixabay - CC0 Public Domain; Utopia - Annika Flatley

Waschmittel, Deo, Gemüsebrühe, Zahnpasta oder Wattepads: Wir sind gewohnt, die meisten unserer Alltags-Produkte im Laden zu kaufen. Dabei kann man viele ohne großen Aufwand selber machen. Das ist meist günstiger und du weißt genau, was drinsteckt – und schaffst dir ein kleines Stückchen Unabhängigkeit.

1. Waschmittel

Selbstgemachtes Waschmittel schont nicht nur Umwelt und Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel. Nebenbei macht das Herstellen von Waschmittel auch noch Spaß und bringt dich raus in die Natur. Denn Waschmittel kannst du aus Efeu oder Kastanien selber machen. Beide Naturprodukte enthalten Saponine, die ähnlich wirken wie die in herkömmlichen Waschmitteln enthaltenen Tenside.

Die Zutaten für ein weiteres DIY-Waschmittel: Kernseife, Gallseife und Waschsoda. Optional kannst du noch Zitronensäure bei sehr kalkhaltigem Wasser und einen ätherischen Duft (z. B. Grapefruit) hinzufügen.

Die genaue Anleitung gibt es im Artikel: Waschmittel selber machen.

2. Zahncreme

Wir benutzen sie mehrmals und tuen uns dabei oft nichts Gutes: Im letzten Öko-Test fiel jede dritte Zahnpasta durch. Wie wäre es mit deiner eigenen Zahnpasta? Ja, auch Zahncreme kannst du selbst machen, dafür brauchst du 3 EL Natron, 1 TL Schlämmkreide, 3 EL kalt gepresstes Bio-Kokosöl, 25 Tropfen Bio-Pfefferminzöl und etwas Xylit.

Hier geht’s zum Zahnpasta-Rezept.

3. Babyfeuchttücher

In vielen konventionellen Babyfeuchttüchern stecken gesundheitsgefährdende Konservierungsmittel, wie das Verbrauchermagazin Öko-Test Anfang 2016 herausfand. Dabei kann man Feuchttücher einfach aus alten Stoffresten, Bettlaken oder Handtüchern selbst herstellen. Eingetunkt in Kokosöl reinigen sie den Babypo – und werden gleichzeitig upgecycelt. Ein weiteres Plus: Die selbst gemachten Feuchttücher sind waschbar und somit wiederverwendbar.

Feuchttücher selbst machen
Mach die Babyfeuchttücher doch einfach selbst. (Foto "Make your own wipes: Baby wipes, make-up removing wipes, and cleaning wipes" von Abi Porter unter CC BY 2.0)

Mehr Tipps zum „Zero-Waste-Baby“ findest du in einem weiteren Artikel.

4. Deo ohne Aluminium

Aluminiumsalze, Parabene, synthetische Duftstoffe – wer herkömmlichen Deodorants nicht traut, kann sein Deo mit wenigen Zutaten und ohne große Vorkenntnisse selber machen. Im Prinzip brauchst du nur Natron, Wasser und ätherisches Öl. Schau dir im Video an, wie einfach es ist.

Das Rezept gibt es hier: Deo ohne Aluminium – so einfach machst du es selbst.

5. Putzmittel

Aggressive chemische Reiniger und Schränke voller Putzmittel braucht kein Mensch: Mit einfachen Hausmitteln wie Essig, Zitronensäure, Soda und Natron kannst du fast alle Reinigungsmittel ersetzen. Dabei sparst du Plastikmüll und Geld – und schonst gleichzeitig deine Gesundheit und die Umwelt.

Hausmittel statt Putzmittel: Soda, Natron, Essig, Zitronensäure, Kernseife
Keine vollen Schränke mit Putzmitteln: Diese Hausmittel sind alles, was du brauchst. (Foto: © Utopia)

Mehr dazu im Artikel: Diese 5 Hausmittel ersetzen fast alle Putzmittel

6. Kosmetikpads und Putzlappen

Auch gern gesehene Gäste im Einkaufswagen: Wattepads und Putzlappen. Mach beides doch einfach selbst: Aus nicht mehr tragbarer Baumwollkleidung werden in Sekunden nützliche Putzlappen.

Diese Dinge kannst du auch selber machen: Wattepads
Links: wiederverwendbares Wattepad / Rechts: Wegwerfprodukt (Foto: © Utopia/vs)

Das Handtuch ist total verfärbt, die Hälfte der Geschirrtücher liegt seit Jahren unbenutzt im Schrank? Perfekt, denn jetzt werden sie ihrer neuen Bestimmung als Kosmetikpad zugeführt. Miss mit Hilfe eines Glases die Größe der Pads ab und schneide mit deiner Glas-Schablone kreisrunde Stücke aus dem Stoff. Lege den Stoff doppelt und nähe ihn entweder per Hand oder mit einer Nähmaschine zusammen. Fertig!

Schmeiß deine Putzlappen und DIY-Kosmetikpads nicht weg, sondern wasche sie regelmäßig. Achte daher bei der Auswahl der Stoffe darauf, dass sie bei 60 °C waschbar sind.

7. Kosmetik selber machen

Schöne, weiche Haut – das versprechen Peelings aus Drogerie und Supermarkt. Doch in vielen Kosmetikprodukten steckt Mikroplastik, das schädlich für die Umwelt ist. Peeling selber zu machen ist gar nicht schwer. Wir haben drei einfache Rezepte mit Kaffeesatz, Meersalz und Zucker.

Geschenke aus der Küche: Peeling selber machen
Rosmarin gibt dem Peeling einen tollen Duft. (Foto: © Utopia/vs)

Genauso schnell kannst du einen pflegenden Lippenbalsam selber machen, der köstlich nach Grapefruit duftet. Der vitaminreiche Balsam besteht aus Kokosöl, das viele bereits aus der Küche kennen, sowie aus Mangobutter – eine Vitaminbombe aus dem Kern der Mango. Als Konsistenzgeber für die selbst gerührte Lippenpflege dienen Bienenwachsperlen. Die genaue Anleitung gibt es in unserem Artikel „Grapefruit-Lippenbalsam selber machen“.

8. Hustensalbe und Hustensaft

Die Pharmaindustrie lässt uns glauben, dass wir für jedes Wehwehchen ihre Medikamente brauchen. Nicht selten sind deren Inhaltsstoffe genauso fragwürdig wie ihre Wirksamkeit. Lies dazu: Öko-Test Erkältungsmittel: sinnlos, bedenkliche Wirkstoffe – Nebenwirkungen inklusive.

Dabei gibt es jede Menge gut verträgliche und wirksame Hausmittel. Spitzwegerich beispielsweise ist ein echtes Allround-Talent: Das Wildkraut wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und es fördert die Immunabwehr. Perfekt also, um aus den Blättern nicht nur Hustentee, sondern auch eine Salbe aus Spitzwegerich zu machen. Diese kannst du als Erkältungssalbe bei Husten oder zum Einreiben bei Insektenstichen, Juckreiz, kleinen Wunden, Verbrennungen und sogar Neurodermitis nehmen.

Spitzwegerich Salbe selber machen
Vorbereitung für die Spitzwegerich Salbe (Foto: © Utopia/jw)

Für die Salbe brauchst du nicht mehr als drei Zutaten. Wie du sie machst, erfährst du in unserem Artikel „DIY-Spitzwegerich-Salbe gegen Husten und Juckreiz“. Auch Hustensaft kannst du übrigens aus Zwiebeln und Honig selber machen, ein besseres Hausmittel gegen Halsweh gibt es kaum.

Mehr dazu: 6 pflanzliche Hausmittel gegen Erkältung

9. Vegane Brotaufstriche

Vegetarische und vegane Aufstriche werden immer beliebter und die Auswahl in Super-, Drogerie- und Biomärkten ist groß. Doch häufig enthalten die gekauften Aufstriche Öle und Fette und nicht so viel Gemüse wie man erwartet.
Die Alternative: Aufstriche ganz einfach selber machen.

10. Brot

Nachdem wir nun herzhafte und süße Brotaufstriche selbst gemacht haben, wie wäre es dann, das passende Brot dafür zu backen? Wir haben ein ganz einfaches Brot-Rezept für leckeres Dinkelvollkornbrot für dich.

Rezept: Brot backen in einer Stunde: das schafft jeder

11. Gemüsebrühe

Gemüsebrühe-Pulver steht vermutlich in jeder Küche, denn es ist praktisch und unkompliziert. Doch oft enthält das Pulver kaum Gemüse, dafür aber Geschmacksverstärker, Aromen, Zucker und Palmöl. Die Alternative: Gemüsebrühe selber machen geht ganz einfach – und du bestimmst, was drin ist.

12. Müsli

Müsli gehört neben Brot und Brötchen zu den Frühstücksklassikern. Doch mit Zucker, Palmöl und Zusatzstoffen stecken in Müsli oft Zutaten, die nicht wirklich zu einem gesunden Frühstück gehören. Mische dir dein Lieblingsmüsli doch einfach selbst. Das ist meist nicht nur günstiger , sondern du weißt auch genau, was drin steckt.

Wann ist Müsli gesund?
Selbstgemachtes Müsli ist lecker und gesund. (Foto: © Natalia Klenova - Fotolia.com)

Diese Zutaten zum Beispiel können in dein DIY-Müsli:

  • Haferflocken (als Basis, sie sollten die größte Menge ausmachen)
  • verschiedene klein gehackte Nüsse (z. B. Haselnüsse, Walnüsse oder Paranüsse)
  • Sonnenblumenkerne, Cashewkerne, Mandeln
  • Leinsamen
  • gepuffter Buchweizen
  • Trockenfrüchte (klein geschnitten), Rosinen
  • Kokosraspeln, Zimt

Stelle somit deine ganz eigene Mischung zusammen und iss das Müsli zum Beispiel mit Hafer- oder Reismilch und einem klein geschnittenem Apfel.

13. Mineralwasser

Leitungswasser ist in der Regel in Deutschland von hoher Qualität. Kein Grund also, dieses sehr günstige Lebensmittel mit gekauftem Flaschenwasser in Plastik oder Glas zu ersetzen. Wäre da nicht der Wunsch nach sprudligem Wasser. Doch dieses kannst du mit einem Wassersprudler zu Hause selbst machen. Zugegeben, Markenprodukte wie SodaStream sind mit 100 Euro nicht billig, sparen aber auf lange Sicht Geld: Ein Liter Leitungswasser kostet nämlich nur etwa 0,02 Cent. Umweltfreundlich ist die heimische Wasseranlage allemal.

Wie gesund ist das Wasser in Plastikflaschen?
Tschüss gekaufte Flaschen: Wasser Aufbereiter bringen Sprudel ins Leitungswasser. (© Esther Hildebrandt - Fotolia.com)

Von Wasserfiltern raten wir übrigens ab: Bei nachlässiger Pflege kann sich die Wasserqualität durch die Filter sogar verschlechtern.

14. Hafermilch

Pflanzliche Alternativen zu Kuhmilch sind schon längst nicht mehr nur bei Veganern und Vegetariern beliebt. Dabei stecken in gekauften Produkten oft unnötige Zusätze. Für selbstgemachte Hafermilch brauchst du: 80 g Haferflocken, 1 l Wasser, eine Prise Salz und optional etwas Zucker.

Lasse alle Zutaten in einem Topf kurz aufkochen, sobald das Wasser kocht, nimmst du den Topf vom Herd. Lasse das Ganze abkühlen und püriere dann die Mischung mit einem Pürierstab, bis ein sehr flüssiger Brei entsteht. Den Haferbrei filterst du dann durch ein Baumwolltuch, sodass die Hafermilch in eine Schüssel tropft und die festen Bestandteile im Tuch zurückbleiben. Die selbstgemachte Hafermilch ist im Kühlschrank etwa drei Tage haltbar.

Hafermilch: wie gesund ist sie? Wo kann man sie kaufen? Wie macht man sie selbst?
Hafermilch kann man recht simpel selbst machen. (Foto: © Fotos: © baibaz - Fotolia.com, Hans - pixabay)

15. Die Nutella-Alternative

Palmöl, Kakao und Haselnüsse hergestellt unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen? Das muss nicht sein: Bei dieser Nutella-Alternative kannst du selbst entscheiden, was drin steckt. Du brauchst: Haselnüsse, Kokosöl, Kakaopulver, Vanillepulver und Agavendicksaft – und einen guten Mixer.

Das Rezept findest du im Artikel: Nutella selber machen.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welche Dinge macht ihr noch selbst? Wir sind gespannt auf eure Antworten in den Kommentaren.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schlagwörter: , , ,

(33) Kommentare

  1. “ Im letzten Öko-Test fiel jede dritte Zahnpasta durch. Wie wäre es mit deiner eigenen Zahnpasta? Ja, auch Zahncreme kannst du selbst machen, dafür brauchst du 3 EL Natron, 1 TL Schlämmkreide, 3 EL kalt gepresstes Bio-Kokosöl, 25 Tropfen Bio-Pfefferminzöl und etwas Xylit.“

    Im letzten Öko-Test fielen so viele Zahnpasten durch weil sie eben KEIN Fluorid enthielten. Um Karies vorzubeugen „existiert derzeit kein besserer Wirkstoff als Fluorid“ – laut Öko-Test.

    Daher finde ich es äußerst bedenklich, das hier beschriebene Rezept – ebenfalls ohne Fluorid – als angeblich bessere Alternative anzubieten. Bitte klären Sie Ihre Leser doch darüber auf, dass diese ebenfalls im Öko-Test durchfallen würde.

    • Ich verwende seit Jahren kein Fluorid mehr, vielmehr benutze ich seit über 2 Jahren selbstgemischte Zahncreme aus Xylit, Kokos und Natron.
      Seitdem: keine Zahnhalsschmerzen mehr und auch kein Karies!
      Es gibt auch Zahnärzte, die sagen es ist egal, ob man Zahncreme udn co verwendet oder nicht. Hauptsache man putzt mit der Bürste …

    • Der Herr Onymus sollte sich mal über die Gefahren des Fluorids auseinandersetzen, statt die Gebetsmühle der Pharmakonzerne zu drehen.
      Ökotest ist nicht wirklich neutral, das sollte man bei allen ihren Testergebnissen berücksichtigen.
      Eher würde ich Magnesiumöl zur Stärkung der Zahnsubstanz nehmen. Und zur Beseitigung schädlicher Bakterien am besten MMS für die Zahnpflege.
      Doch jeder ist seines eigenen Grabes Schmied.

      • Lieber Herbert,
        Lesen Sie den Beitrag von An Onymus doch bitte genau. Er (oder sie?) hat doch gar nichts Positives über das Fluorid gesagt, sondern darauf hingewiesen, dass viele Zahnpasten bei Öko-Test durch das Fehlen von Flourid durchfallen. Das Rezept von Utopia ist ebenfalls flouridfrei, weswegen es dem Öko-Test – dessen Wertung Utopia als Argument nutzt – ebenfalls durchfallen würde.
        Was verstehen Sie denn daran bitte, als eigene Meinung und „pro Flourid“?

        Liebe Grüße

    • Ich habe mich im letzten Jahr viel mit dem Thema Zähneputzen beschäftigt, da ich mein eigenes Gebiss möglichst lang erhalten möchte. Mein Zahnpastagemisch besteht aus Kaisernatron mit etwas Ajona-Zahnpasta ohne Fluorid, und ich bin sehr zufrieden damit! Inzwischen bin ich überzeugt, dass Fluorid nur schädlich ist und Karies überhaupt nicht verhindern oder verringern kann, wie gerne behauptet wird! Fluor(id) ist ein Gift und wurde bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts als Rattengift verwendet!!!!

  2. Was bringt uns der Segen von Fluorid in der Zahnpasta, wenn Teile davon sich nicht nur an den Zähnen, sondern auch in der Zirbeldrüse ablagern? Bin da sehr vorsichtig und benutze fluoridhaltige Cremes nur ab und an.

  3. Hallo,

    ich wollte nur kurz was zum Sprudelwasser sagen. Auch wenn ich die Wassersprudler absolut unterstütze und auch selbst einen SodaStream besitze, stimmt es nicht, dass das Wasser selbst sprudeln auf Dauer günstiger ist. Das teuerste ist nämlich nicht das Leitungswasser, sondern die Kohlensäure in den Kartuschen. Für eine Kartusche, die laut Angabe für ca. 60 l Wasser reicht, zahlt man in der Regel ca 8€. Das sind 13,3 Cent pro Liter Wasser exklusive der Kosten fürs Leitungswasser. Im Supermarkt kosten 1,5 l Mineralswasser im günstigsten Fall 19 Cent (sprich 12,6 cent pro Liter). Damit bin ich preislich drunter und musste mir kein teures Gerät anschaffen.

    Liebe Grüße,
    Anna

  4. Thema Putz-/Waschmittel:
    Benutze seit Jahren die Waschnuss, seit 5 Jahren wachsen die kleinen Waschnussbäumchen. Hoffe, dass in 3-5 Jahren die erste eigene Ernte möglich ist. Mit der Waschnuss können alle Bedürfnisse der Körper-/Haarpflege, Haushalt, Wäsche bis Fell- und Pflanzenpflege unserer Mitwesen gemeistert werden. Ab gesehen, dass die Waschnuss vollständig biologisch in kürzester Zeit abgebaut wird. Haltbarmachen geht auch mit ein paar Tropfen MMS.

  5. Thema Putz-/Waschmittel:
    Benutze seit Jahren die Waschnuss, seit 5 Jahren wachsen die kleinen Waschnussbäumchen. Hoffe, dass in 3-5 Jahren die erste eigene Ernte möglich ist. Mit der Waschnuss können alle Bedürfnisse der Körper-/Haarpflege, Haushalt, Wäsche bis Fell- und Pflanzenpflege unserer Mitwesen gemeistert werden. Ab gesehen, dass die Waschnuss vollständig biologisch in kürzester Zeit abgebaut wird. Haltbarmachen geht auch mit ein paar Tropfen MMS.

  6. Ob man Fluorid nun benutzen möchte oder nicht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
    Den Ökotest hier im eigenen Sinne falsch zu interpretieren halte ich trotzdem für fragwürdig.
    Ob die Einnahme industrieller Chlorbleiche („MMS“) beim Schmieden des eigenen Grabes nun hilfreich ist oder nicht, bleibt ebenfalls jedem selbst überlassen; ich hoffe nur, Sie verabreichen das Zeug keinen wehrlosen Kindern.

  7. „Last, but not least“ möchte ich hier noch den selbst gemachten Essig nennen – der kann auch eine Art Resteverwertung darstellen, aber delikate Ergebnisse liefern – Rotweinessig, Gewürzessige, auch Bieressig. Weitere Infos unter
    http://portionsdiaet.de/produkte/selbst-gemachter-essig

    Es gehört schon etwas Fachwissen und -Gespür dazu, aber kann auch eine nette, kommunikative Geschichte sein, wenn man in einem kleinen, lokalen Netzwerk für den Essig zuständig ist…

  8. Ich habe mal eine Frage zu den Wassersprudlern: Sind sämtliche Kartuschen aller Anbieter eigentlich aus Aluminium? Gibt es Alternativen?
    Wir kaufen Sprudelwasser in Glasflaschen und trinken stilles Wasser aus der Leitung. Es wäre natürlich schön, wenn man auf die Schlepperei ganz verzichten könnte. Evtl. geringere Kosten durch einen Sprudler wären ein extra Goodie.

    • Hallo, habe noch keine anderen gesehen. Sie werden jedoch immer wieder befüllt. Wenn du einen kaufst guck mal bei Ebay Kleinanzeigen. Hab meinen hier im Ort fast neu für 10 Euro gekauft. Dort gibt es auch immer mal einzele Kartuschen günstig. So sparst du da auch bei der anschaffung und hast eine 2. damit du nicht plötzlich am Wochenende ohne da stehst. Beim Kauf von Flaschen auf jeden Fall auf die Haltbarkeit achten. Da siehst von 1. Jahr bis zu 4 Jahren alles. VK natürlich der selbe….

  9. Selber machen – unbedingt dazu gehört das Rezept für diese leckeren, schnellen Brötchen. Einfach ausprobieren und nie mehr Massenware kaufen. Garantiert!

    Brötchen 5 Zutaten – 5 Minuten Arbeitszeit

    500 gr. Mehl
    300 ml. Wasser handwarm
    1/2 Würfel Hefe
    1 EL Honig
    etwas Salz/ 1 Teelöffel

    Honig und Hefe
    verrrühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat. ( geht auch mit Reissirup u.Ä.
    Wasser dazu und dann das Mehl und das Salz dazu,
    erst mit einer Gabel verrühren, kneten bis der Teig fluffig ist und sich vom Schüsselrand löst. Das geht am besten und am schnellsten mit der Hand.

    Brötchen formen und 30 Min. gehen lassen event. mit Milch bestreichen und 25-30 Minuten backen.
    Ich nehme vom Teig gleich große Stücke ab, die ich leicht verdrehe, wie bei einem Wurzelbrot und kurz in Mehl wende. Das gibt eine schöne Optik.
    Nicht kneten!

    Ofen vorh. auf 250 Grad. Brötchen reinschieben, auf den Ofen boden eine ofenfeste Form mit Wasser stellen. Wenn die Brötchen braun werden, Temperatur zurückschalten auf 180 oder 200 Grad und fertigbacken.

Kommentar schreiben

0/2500

* Pflichtfelder

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.