Chinakohl-Rezepte: Vielfältige Rezept-Ideen mit Chinakohl

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Gute Chinakohl-Rezepte kommen vor allem aus der asiatischen Küche. Denn dort ist der milde Kohl schon lange bekannt. Wir zeigen dir drei einfache Rezepte, in denen du Chinakohl verarbeiten kannst.

Chinakohl gibt es erst seit dem 20. Jahrhundert in Europa. Wie der Name schon verrät, stammt er ursprünglich aus China. Der Kohl soll leichter bekömmlich sein als viele unsere heimischen Kohlsorten, steckt aber genauso voller Vitamine. Unter anderem enthält Chinakohl Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Kalium und Calcium.

Von Juni bis November hat Chinakohl Hauptsaison. Achte beim Einkaufen darauf, dass sich der Kohlkopf fest anfühlt, die Blätter knackig sind und keine dunklen Stellen haben. Frischen Chinakohl kannst du maximal zwei Tage im Gemüsefach deines Kühlschranks aufbewahren.

Da Chinakohl einen sehr milden Geschmack hat, kannst du ihn in der Küche vielfältig einsetzen. Roh kannst du ihn zu einem Chinakohlsalat verarbeiten. Gegart passt er in (asiatische) Suppen, Reis- und Nudelgerichte oder zu Kartoffeln. Wenn du Chinakohl haltbar machen willst, kannst du ihn blanchieren und anschließend einfrieren, oder fermentieren und zu einem würzigen Kimchi verarbeiten. Mehr Tipps, wie du Chinakohl richtig zubereitest und lagerst, bekommst du in diesem Artikel: Chinakohl zubereiten: So schneidest, kochst und lagerst du ihn richtig

Chinakohl-Rezept: Suppe mit Miso, Chinakohl, Tofu und Sprossen

Asiatische Kohlsorten wie Chinakohl oder Pak Soi passen gut in eine würzige Suppe.
Asiatische Kohlsorten wie Chinakohl oder Pak Soi passen gut in eine würzige Suppe.
(Foto: CC0 / Pixabay / M4rtine)

Die japanische Misosuppe besteht im Original aus einer würzigen Dashi-Brühe mit Kombu-Algen und getrockneten Thunfisch-Flocken. Wenn es schnell und vegetarisch gehen soll, kannst du aber auch Gemüsebrühe verwenden.

Für vier Portionen brauchst du folgende Zutaten:

So bereitest du die Suppe zu:

  1. Verrühre Misopaste und Gemüsebrühe in einem Topf und erhitze die Mischung langsam, bis sich die Misopaste aufgelöst hat. Die Brühe darf jedoch nicht kochen.
  2. Putze und wasche den Chinakohl und schneide ihn in Streifen. Putze und wasche ebenfalls die Lauchzwiebeln und schneide sie in feine Ringe.
  3. Tropfe den Tofu gut ab und schneide ihn in Scheiben. Erhitze das Öl in einer Pfanne und brate den Tofu darin von allen Seiten goldbraun.
  4. Gib Chinakohl, Lauchzwiebeln und Tofu in die warme Brühe und lasse sie darin für circa fünf Minuten ziehen.
  5. Schmecke die Suppe mit Reisessig, Sojasauce und braunem Zucker ab.
  6. Verteile die Suppe auf Schälchen und garniere sie mit den Sprossen.

Tipp: Auch Pilze passen gut in die Chinakohl-Suppe. Wenn du diese noch kräftiger würzen möchtest, kannst du ein paar Chiliflocken hinzufügen.

Gratinierter Chinakohl: Ein süß-saures Rezept

Äpfel und Nüsse: Die winterliche Kombination passt auch zu Chinakohl.
Äpfel und Nüsse: Die winterliche Kombination passt auch zu Chinakohl.
(Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Dieses Chinakohl-Rezept passt dank Äpfeln, Nüssen und Cranberrys besonders gut in die dunkle Jahreszeit. Für vier Portionen brauchst du:

  • 1 kg Chinakohl
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 500g säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
  • 100g Nüsse (am besten passen Haselnüsse aus Deutschland)
  • 2 EL Butter (plus etwas Fett für die Form)
  • 50g getrocknete Cranberrys
  • Salz, Pfeffer
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 200g Crème fraîche
  • 100g geriebenen Emmentaler

Außerdem brauchst du eine große, flache Auflaufform.

So bereitest du das Chinakohl-Gratin zu:

  1. Putze und wasche den Chinakohl. Viertel ihn, entferne den Strunk und schneide alle Viertel in Streifen.
  2. Putze und wasche die Lauchzwiebeln und schneide sie in Ringe.
  3. Wasche die Äpfel und viertele sie. Entferne das Kerngehäuse und schneide die Apfelviertel anschließend in etwa einen Zentimeter große Würfel.
  4. Hacke die Nüsse grob und röste sie in einer Pfanne ohne Fett an (Tipps gibt es hier: Haselnüsse rösten: Einfache Anleitung für Pfanne und Backofen).
  5. Heize den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vor. Du kannst auch darauf verzichten und das Gratin ein paar Minuten länger backen.
  6. Zerlasse die Butter in einem großen Topf und dünste die Äpfel darin für eine Minute an. Gib die Cranberrys und den Kohl hinzu, dünste sie für eine weitere Minute und würze die Mischung mit Salz und Pfeffer. Rühre die Lauchzwiebeln und den Zitronensaft unter.
  7. Fette die Auflaufform ein und verteile die Chinakohl-Mischung darin. Verteile die Crème fraîche und den Emmentaler darauf.
  8. Gratiniere den Chinakohl für 15 bis 20 Minuten, bis der Käse goldbraun ist.

Cremiges Chinakohl-Rezept: Grünes Curry mit Kokosmilch

Chinakohl, Möhren und Sellerie kommen in feinen Streifen ins Curry.
Chinakohl, Möhren und Sellerie kommen in feinen Streifen ins Curry.
(Foto: CC0 / Pixabay / Pavlofox)

Das Chinakohl-Curry ist schnell gekocht und passt gut zu Basmatireis. Für vier Portionen brauchst du diese Zutaten:

  • 1 kleinen Kopf Chinakohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 200g Zuckerschoten
  • 150g Sellerie
  • 100g braune Champignons
  • 1-2 EL Öl
  • 1 TL grüne Currypaste
  • ca. 1 TL Currypulver
  • Salz
  • 1 Schuss Apfelsaft (je nachdem, wie süß dein Curry werden soll)
  • 300ml Kokosmilch
  • 100g geröstete und gesalzene Erdnüsse

So bereitest du dieses Chinakohl-Rezept zu:

  1. Wasche und putze alle Gemüsesorten und schneide sie in feine Streifen. Putze die Champignons und schneide sie in Scheiben
  2. Erhitze das Öl in einer Pfanne. Gib Zwiebeln, Karotten und Sellerie hinein und brate sie für ein paar Minuten an. Füge dann das restliche Gemüse und die Champignons hinzu und brate sie für einige Minuten mit an.
  3. Rühre die Currypaste und das Currypulver unter, würze das Gemüse mit etwas Salz und lösche es mit dem Apfelsaft ab.
  4. Gib die Kokosmilch in die Pfanne, decke diese zu und lasse das Curry bei niedriger Hitze für einige Minuten köcheln, bis das Gemüse gar ist. Hacke währenddessen die Erdnüsse.
  5. Verteile das Chinakohl-Curry auf Schalen und bestreue es mit den Erdnüssen.

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