Essen versalzen: So kannst du es noch retten

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Ein Moment der Unaufmerksamkeit und das ganze aufwendige Gericht ist versalzen. Das ist jedoch kein Grund, deine Mühen und Lebensmittel zu verschwenden! Hier erfährst du, wie du versalzenes Essen ganz einfach wieder genießbar machen kannst.

Versalzenes Essen verdünnen mit Wasser, Milch & Co.

Es ist eine gängige Methode, versalzene Gerichte zunächst mit etwas Wasser zu strecken. In einigen Fällen kannst du stattdessen auch Milch bzw. eine pflanzliche Alternative, wie Reis-, Hafer- oder Sojadrink verwenden. Noch besser eignen sich fetthaltige Lebensmittel, wie Sahne, Schmand, Kokosmilch oder Butter, da sie den salzigen Geschmack besonders gut überdecken.

Versalzenes Essen retten mit dem Kartoffeltrick

Kartoffeln sind ein praktischer Helfer bei versalzenen Gerichten.
Kartoffeln sind ein praktischer Helfer bei versalzenen Gerichten. (Foto: CC0 / Pixabay / Wounds_and_Cracks)

Dieser Trick eignet sich insbesondere für versalzene Soßen, Suppen oder Eintöpfe, die du nicht mit weiterer Flüssigkeit verdünnen möchtest.

  1. Reibe dafür einfach eine Kartoffel oder schneide sie in kleine Stücke.
  2. Gib sie zu dem Gericht in den Topf und lass alles circa zehn Minuten lang köcheln.
  3. Wenn die Kartoffel nicht zum Gericht passt, entnimm sie einfach bevor du die Suppe oder Soße servierst.

Die Kartoffel entzieht der Flüssigkeit einen großen Teil des Salzes, indem sie es wie ein Schwamm aufsaugt. Alternativ kannst du dafür auch Karotten oder Brot verwenden. Das Brot löst sich dabei jedoch schnell auf, sodass es schwierig werden kann, es wieder aus dem Gericht zu entfernen. Auch ein paar Backpflaumen erfüllen den Zweck. Diese solltest du dabei mindestens 15 Minuten lang köcheln lassen.

Süße Helfer bei versalzenen Speisen

Ein bis zwei Teelöffel Honig machen Dressings und Dips wieder genießbar.
Ein bis zwei Teelöffel Honig machen Dressings und Dips wieder genießbar. (Foto: CC0 / Pixabay / fancycrave1)

Auch süße Aromen balancieren einen stark salzigen Geschmack sehr gut aus. Diese Methode eignet sich besonders gut für Dressings, Marinaden oder Dips. Als Süßungsmittel kannst du z.B. Honig, Zucker bzw. Rohr- oder Vollrohrzucker verwenden. Auch Agavensirup, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker sind aus kulinarischer Sicht geeignet. Aufgrund ihrer schlechten Ökobilanz sind sie jedoch aus ökologischer Perspektive nicht zu empfehlen.

Schmeckt das Essen danach zwar nicht mehr salzig, jedoch etwas zu süß, kannst du dies wiederum mit etwas Säure ausbalancieren: Gib dafür einfach etwas Zitronen- oder Limettensaft oder Essig hinzu.

Doppelt hält besser!

Hilft alles nichts, hast du noch die Möglichkeit, das Gericht zu verdoppeln und hast dabei schon mal für die nächsten Tage vorgesorgt!
Hilft alles nichts, hast du noch die Möglichkeit, das Gericht zu verdoppeln und hast dabei schon mal für die nächsten Tage vorgesorgt! (Foto: CC0 / Pixabay / Pexels)

Auch wenn dein Gericht extrem stark versalzen ist, hast du noch Möglichkeiten, es weiter zu verwenden. Nimm es z.B. einfach als Anlass, für die nächsten Tage vorzukochen. Koch dafür das Gericht noch einmal genau so nach. Lass dies mal das Salz jedoch komplett weg! Vermisch es anschließend mit der versalzenen Version und frier bei Bedarf Teile des Essens für später ein.

Bei versalzenen Soßen kannst du auch Teile der Soße in kleinen Eiswürfelbehältern einfrieren und sie später als würzige Basis für weitere Gerichte verwenden.

Bei Suppen oder Eintöpfen bietet es sich zudem an, eine große Portion Gemüse, Kartoffeln oder Nudeln zu kochen und unter das versalzene Essen zu rühren, um den Salz-Geschmack auszugleichen.

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