Quinoa-Rezepte: Leckere Ideen für das Inka-Getreide

Quinoa
Foto: CC0 / Pixabay / SEMSEMS

Mit unseren Quinoa-Rezepten für morgens, mittags und abends kannst du Abwechslung in den Speiseplan bringen. Denn das Trend-Getreide ist erstaunlich vielseitig.

Quinoa-Rezepte: Frühstücksbrei

Quinoa-Brei: Ein Quinoa-Rezept für das Frühstück.
Quinoa-Brei: Ein Quinoa-Rezept für das Frühstück.
(Foto: CC0 / Pixabay / Einladung_zum_Essen)

Frühstücksbrei aus Quinoa ist eine tolle Abwechslung zu Haferbrei, Müsli oder Brot. Er ist schnell und einfach zubereitet und du kannst ihn ganz nach deinem Geschmack verfeinern.

Für eine Portion des Quinoa-Rezepts brauchst du:

So bereitest du das Frühstücks-Rezept mit Quinoa zu:

  1. Entferne zunächst einige Bitterstoffe, indem du die Quinoa wäscht.
  2. Gib sie dann zusammen mit der Milch und den Gewürzen in einen kleinen Topf und lasse alles kurz aufkochen.
  3. Drehe die Hitze herunter, sobald das Wasser stark kocht und lasse die Quinoa dann für etwa 15 bis 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln. Ab und zu solltest du umrühren, damit der Brei nicht anbrennt.
  4. Nimm dann die Quinoa vom Herd, lasse sie aber mit geschlossenem Deckel noch etwa fünf Minuten ziehen.
  5. In der Zwischenzeit kannst du deine Toppings vorbereiten, dann die Quinoa in Schalen füllen und sie mit frischem Obst oder Nüssen verfeinern.

Quinoa-Rezept für Tab­bou­leh: Glutenfreie Alternative zu Couscous

Quinoa eignet sich als Ersatz für Couscous.
Quinoa eignet sich als Ersatz für Couscous.
(Foto: CC0 / Pixabay / waldomirorocha)

Tab­bou­leh ist ein echter Klassiker unter den Salaten, der nicht nur zum Grillen im Sommer passt. Normalerweise wird hierbei Couscous verwendet – aber du kannst Tab­bou­leh auch mit Quinoa zubereiten. Quinoa ist im Vergleich zu Couscous glutenfrei und verfügt über deutlich mehr Nährstoffe.

Für vier Portionen dieses Quinoa-Rezepts brauchst du folgende Zutaten:

Rezept: Tab­bou­leh mit Quinoa zubereiten

  1. Wasche zuerst die Quinoa und gib sie dann mit der Gemüsebrühe in einen Topf.
  2. Koche die Quinoa für etwa 15 Minuten und lasse sie dann abkühlen.
  3. In der Zwischenzeit schneidest du Gurke, Paprika, Tomaten und Zwiebeln klein.
  4. Hacke die Kräuter und presse die Zitrone aus.
  5. Vermenge den Zitronensaft mit Öl, Salz, Pfeffer und weiteren Gewürzen nach Wahl.
  6. Presse auch den Knoblauch und gib ihn dazu.
  7. Fülle die abgekühlte Quinoa jetzt in eine Schüssel und gib alle übrigen Zutaten hinzu.

Besonders lecker schmeckt der Salat, wenn du ihn noch ein paar Stunden ziehen lässt, bevor du ihn servierst.

Rezept: Gefüllte Paprika mit Quinoa

Rezept: Paprika mit Quinoa füllen
Rezept: Paprika mit Quinoa füllen
(Foto: CC0 / Pixabay / un-perfekt)

Vegetarische gefüllte Paprika kennst du vielleicht mit Reis oder auch mit Sojahack. Wie wäre es stattdessen aber mal mit Quinoa?

Diese Zutaten brauchst du für vier Portionen:

  • 4-6 große Paprika,
  • 250 g Quinoa,
  • 500 ml Gemüsebrühe,
  • 1 große Zwiebel,
  • 2-3 Zehen Knoblauch,
  • 2 Stangen Sellerie,
  • 3-4 Karotten,
  • etwas Öl,
  • 1 Packung passierte Tomaten,
  • 1 EL Thymian,
  • 2 EL Oregano,
  • Salz, Pfeffer,
  • 150-200 g Käse oder eine vegane Alternative.

Quinoa-Rezept für Gefüllte Paprika: So geht’s!

  1. Schneide zuerst die Paprika auf, indem du das oberste Viertel um den Strunk abschneidest. Entferne dann den Strunk und das Kerngehäuse und gib die Paprika zum Vorgaren etwa 15 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.
  2. Währenddessen kochst du die Quinoa in der Gemüsebrühe für ebenfalls 15 Minuten.
  3. Schneide jetzt die Zwiebel, den Knoblauch, den Sellerie und die Karotten in feine Stücke.
  4. Erhitze dann etwas Öl in einer Pfanne und brate darin zuerst die Zwiebel und den Knoblauch und anschließend auch den Sellerie und die Karotten an.
  5. Lösche Zwiebeln und Knoblauch mit den passierten Tomaten ab, gib die Kräuter und Gewürze hinzu und lasse alles etwa zehn Minuten köcheln.
  6. Vermenge anschließend die Soße mit der Quinoa und gib nach Geschmack ein wenig Streukäse hinzu.
  7. Fülle die Mischung dann in die vorgegarten Paprika, bestreue die Paprika mit Käse und backe alles im Ofen, bis der Käse geschmolzen und goldbraun ist.

Die Schattenseiten von Quinoa

Quinoa-Rezepte solltest du nur in Maßen kochen.
Quinoa-Rezepte solltest du nur in Maßen kochen.
(Foto: CC0 / Pixabay / yana_tik)

Quinoa schmeckt sehr lecker und hat viele Vorteile, die sich nicht von der Hand weisen lassen. So ist sie zum Beispiel eine tolle Alternative für Menschen, die kein Gluten vertragen oder auf die vielen Vitaminen, Nährstoffe und Proteine in Quinoa setzen.

Allerdings hat Quinoa einige Schattenseiten:

  • Da wäre zum Beispiel die Herkunft des Pseudegetreides: In Europa wird kaum Quinoa angebaut, der Großteil stammt noch immer aus Südamerika. Dort wird sie meist nicht zu fairen Bedingungen geerntet und verarbeitet. Erntehelfer bekommen meist keinen gerechten Lohn und müssen unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten.
  • Quinoa ist außerdem in ihren Herkunftsländern ein Grundnahrungsmittel. Durch den Quinoa-Boom in westlichen Ländern wird das bei uns beliebte Korn vielen Einheimischen nun aber zu teuer.
  • Auch die Standards für Nahrungsmittelanbau sind bei den meisten Quinoa-Produkten sehr gering. 
  • Der lange Transportweg nach Europa ist schlecht für Umwelt, da hierbei viele CO2-Emissionen den Klimawandel vorantreiben.

Um Quinoa mit besserem Gewissen genießen zu können, solltest du sie also unbedingt in Fairtrade-Qualität kaufen und nur in Maßen essen. Eine heimische Alternative ist Hirse.

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