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Zwetschgen- und Pflaumenzeit: Jetzt ist es soweit

Foto: CC0 / Pixabay / Daria-Yakovleva

Die Pflaumenzeit erstreckt sich von Juli bis Oktober. Dann kannst du Pflaumen und Zwetschgen aus der Region bekommen. Welche Unterschiede es zwischen den Steinfrüchten gibt und zu welchen Leckereien du sie verarbeiten kannst, erfährst du hier.

Zwetschgen erkennst du an einer weißlichen Schicht, die die Schale überzieht.
(Foto: CC0 / Pixabay / pixel2013)

Ab Ende Juli beginnt die Saison für Pflaumen und Zwetschgen in Deutschland. Während die Pflaumenzeit bis in den September hinein anhält, bekommst du erntefrische Zwetschgen aus der Region auch noch im Oktober. 

Ob du in der Obstauslage nun Pflaumen oder Zwetschgen vor dir hast, ist nicht immer so leicht zu erkennen. Schließlich haben beide Früchte eine violette bis tiefblaue Färbung und sind wie alle Rosengewächse mit einem Stein ausgestattet. Doch tatsächlich gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Steinobstsorten. So kannst du Zwetschgen und Pflaumen unterscheiden:

  • Die Pflaume (Prunus domestica) ist groß und rundlich. Außerdem besitzt sie eine ausgeprägte Furche. Ihre Schale ist meist rot, hellviolett oder orange. 
  • Die Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica) ist eine Unterart der Pflaume. Sie ist oval und kleiner als andere Pflaumenarten. Ihre Furche ist oft nur wenig bis gar nicht ausgeprägt. Du erkennst sie an ihrer dunkelvioletten bis bläulichen Schale, die mit einer weißlichen Schicht überzogen ist.

Es wäre daher also nicht verkehrt, eine Zwetschge auch als Pflaume zu bezeichnen.

Rezepte für die Pflaumenzeit

Mit den Früchten der Pflaumenzeit kannst du viele Speisen zubereiten.
(Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Egal, welche Sorte du in der Pflaumenzeit bevorzugst: Sowohl Pflaumen als auch Zwetschgen lassen sich vielseitig zu saisonalen Köstlichkeiten verarbeiten. Viele davon eignen sich auch dazu, die Früchte über ihre Saison hinaus haltbar zu machen. Ein Zwetschgenmus oder eingekochte Pflaumen kannst du beispielsweise auch noch im restlichen Jahr genießen. 

Backen mit Zwetschgen

Zwetschgen haltbar machen

Backen mit Pflaumen

Pflaumen haltbar machen

Wissenswertes zu Pflaumen und Zwetschgen

Pflaumen und Zwetschgen sind gesund.
(Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Bei beiden Sorten solltest du darauf achten, sie bereits reif zu kaufen, denn sie reifen daheim nicht nach. Du erkennst reife Früchte daran, dass die Schale etwas nachgibt, wenn du leicht darauf drückst. 

Wähle am besten Zwetschgen und Pflaumen in Bio-Qualität, um Rückstände chemisch-synthetischer Pestizide zu vermeiden. Vor allem an den Bio-Siegeln von DemeterNaturland und Bioland kannst du dich beim Einkauf orientieren, da sie strengere Richtlinien als das EU-Bio-Siegel vorgeben. Du kannst Zwetschgen und Pflaumen direkt aus deiner Region auf Wochenmärkten oder in Hofläden finden. 

Die Pflaumenzeit geht mit dem Wechsel von Sommer zu Herbst einher. In dieser Übergangszeit können kältere Temperaturen, nasses Wetter und weniger Sonnenlicht unserem Immunsystem und unserer Stimmung zusetzen. Gerade dann sind Pflaumen und Zwetschgen eine gute Wahl, denn sie stecken voller wichtiger Nährstoffe:

  • Zwetschgen enthalten beispielsweise den Botenstoff Serotonin, der auch als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Serotonin hebt die Stimmung und sorgt für Wohlbefinden. Mehr zu den Nährstoffen von Pflaumen findest du hier: Gesunde Zwetschge: Kalorien, Nährwerte und mehr
  • In Pflaumen stecken Zink, Kupfer, Vitamin K, Provitamin A, viele B-Vitamine, Vitamin C, und E, Flavonoide und Karotinoide. Sie können die Nerven und das Immunsystem stärken

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