Das Zero-Waste-Bad: 17 praktische Tipps für weniger Plastik

Zero Waste Bad
Foto: © zettberlin - photocase.de

Selbst wenn wir in allen anderen Lebensbereichen verantwortungsvoll konsumieren – im Bad verwenden wir oft gedankenlos Wegwerfprodukte und jede Menge Plastik. Dabei könnten wir eigentlich ohne viel Aufwand auf müllfreie Alternativen umsteigen. Hier findest du 17 einfache Tipps für dein Zero-Waste-Bad.

1. Zähne putzen


Zu den üblichen Kunststoff-Zahnbürsten gibt es inzwischen gleich mehrere biologisch abbaubare Alternativen, meist aus den nachwachsenden Rohstoffen Holz oder Bambus.

Bambus-Zahnbürsten gibt es zum Beispiel von Hydrophil, die Borsten sind hier aus biologisch abbaubarem Nylon. Es gibt sie in vielen Onlineshops (z.B. im Hydrophil-Onlineshop**, bei Ecco-Verde**, Avocado Store** oder Amazon**), in Norddeutschland bekommt man die Zahnbürsten bei der Drogeriemarktkette Budni und deutschlandweit in vielen plastikfreien Läden.

Es gibt aber auch Zahnbürsten aus heimischem Holz, beispielsweise aus Buchenholz und Naturborsten vom Bürstenhaus Redecker (z.B. bei Avocado Store**).

Die Swak-Zahnbürste** besteht aus einem Griff aus holzbasiertem, kompostierbarem Biokunststoff und einem Kopf aus natürlichem Miswak. Das Holz enthält wichtige Inhaltsstoffe, die unsere Zähne pflegen – ganz ohne Zahnpasta. Noch natürlicher sind nur die „puren“ Miswak-Zweige, man bekommt sie z.B. bei Waschbär**.

Als Alternative zur Zahnpasta aus der Tube kannst du es mal mit „fester“ Zahnpasta versuchen (z.B. von Lamazuma, erhältlich bei Avocado Store**, Grünspar** oder najoba**), in vielen Unverpackt-Läden gibt es außerdem Zahnputztabletten in Schraubgläsern oder Papiertütchen (z.B. bei der Plastikfreien Zone in München auch online zu bestellen). Im Internet findet man zudem viele verschiedene Anleitungen zum Selbermachen.

Zahnseide besteht üblicherweise aus Kunststoff, es gibt sie aber auch aus echter Seide und Bienenwachs** – biologisch abbaubar, aber leider nicht für Veganer geeignet.

Gute Idee: Im Onlineshop von Original Unverpackt gibt es ein plastikfreies „Starterset“ für die Zahnpflege, bestehend aus einer Hydrophil-Bambuszahnbürste für Erwachsene inklusive Bambus-Etui, Zahnpasta-Tabletten in einem kleinen Schraubglas, Zahnseide aus Seide und Bienenwachs plus Nachfüllpackung.

2. Deo

Deo ohne Aluminium selbst machen
Deo ohne Plastik: Deocreme, festes Deo – oder gleich selbermachen (Foto: © smarticular)

Gute Alternative zur Sprühdose: Deocremes bekommt man oft in kleinen Metall- oder Glasdosen, die (theoretisch) weiterverwendet werden können. Vor allem aber sind sie sehr ergiebig, so dass das Verhältnis von Verpackung zu Inhalt günstiger ist als bei herkömmlichen Deosprays. Zwei Hersteller findest du in unserer Bestenliste Bio-Deo ohne Aluminium.

Feste Deos kommen fast ohne Verpackung aus und sind ebenfalls sehr ergiebig (z.B. bei najoba**, Avocado Store**).

Und Experimentierfreudige können auch einfach mal versuchen Deo selberzumachen.

3. Hände waschen

Plastik vermeiden: Stück Seife statt Flüssigseife
Flüssigseife im Plastikspender braucht kein Mensch. (Foto: "Soap" von Ilya Yakubovich unter CC BY-SA 2.0)

Es ist so simpel, dass es fast schon albern ist, es immer wieder zu wiederholen: Flüssigseife im Plastikspender ist völlig unnötig, feste Seife mit Bio-Inhaltsstoffen gibt es in jedem Drogeriemarkt komplett plastikfrei. Gute Bio-Läden haben oft noch eine größere Auswahl an unverpackten Seifen.

4. Damenhygiene

Menstruationstasse: müllfreie Alternative zu Tampon und Binde
Beliebte müllfreie Alternative zu Tampons: Menstruationstassen. (Foto: © Utopia)

Unangenehmes, aber wichtiges Thema: Herkömmliche Wegwerf-Tampons und -Binden verursachen viel Müll. Waschbare Binden und Slipeinlagen, Schwämmchen und Menstruationstassen dagegen kannst du immer wieder verwenden und produzierst so keinen Abfall. Mehr lesen: In der Regel besser: Alternativen zu o.b., Always & Co.

Insbesondere Menstruationstassen sind bei vielen Frauen mittlerweile sehr beliebt, man bekommt sie in den meisten Unverpackt-Läden, in einigen Drogerien und Apotheken und in vielen Onlineshops wie z.B. Avocado Store** oder erdbeerwoche**.

5. Putzen

Tipps Großeltern Putzen mit Hausmitteln
Hausmittel statt Putzmittel! (Foto: © Utopia)

Unter Umweltschutz-Aspekten ist bei allen Reinigungsmitteln am wichtigsten: Nicht zu viel verwenden! Sparsamer Umgang mit dem Inhalt bedeutet auch: weniger Müll. Um Plastikflaschen einzusparen, gibt es aber noch mehr Möglichkeiten.

Großpackungen (z.B. von memo oder Ecover) produzieren weniger Plastikmüll als kleine Flaschen.

Plastikfreie Läden und sogar einige Bioläden bieten zudem Reinigungsmittel zum Selbst-Abfüllen an. Hier kannst du einfach wieder verwendbare Behälter befüllen.

Statt Reinigungsmitteln kannst du auch einfach Hausmittel verwenden: Diese sind in der Regel viel ergiebiger als gekaufte Putzmittel, weil du viel weniger davon brauchst – eine Flasche Essigessenz beispielsweise hält ziemlich lange.

6. Haare waschen


Haare waschen ohne dabei Plastikmüll zu produzieren – das geht mit „normalem“ Shampoo nicht, die Plastikflasche ist irgendwann leer und landet im Müll. Nur wenige plastikfreie Läden bieten die Möglichkeit, Shampoo in eigene Behälter abzufüllen.

Feste Haarseifen gibt es verpackungsfrei in vielen Bioläden und online, z.B. bei Savion**. Auch feste Shampoos am Stück bekommt man in Bio-,  Naturkosmetik- und Unverpackt-Läden oder online z.B. bei Avocado Store** oder najoba**.

Viele andere Möglichkeiten wie zum Beispiel das Waschen mit Roggenmehl oder Lavaerde findest du in unserem Beitrag „No Poo“: Haare waschen ohne Shampoo.

7. Rasieren

(fast) plastikfreie Rasierer
Rasieren ohne Plastikmüll (Foto: © Ezio Gutzemberg - Fotolia.com)

Vor allem Einweg-Rasierer verursachen viel unnötigen Plastikmüll. Schicke und langlebige Alternative zum üblichen Nassrasierer: Rasierer aus Holz oder Edelstahl (gibt es z.B. bei Monomeer). Allerdings muss man hier je nach Modell immer noch hin und wieder den Kopf oder zumindest die Klinge ersetzen.

Rasierschaum aus der Sprühdose kann man ganz einfach durch Rasierseife ersetzen (am Stück oder in der Dose).

Wirklich Zero Waste ist das altmodische Rasieren mit Rasiermesser, Seife und Pinsel.

8. Duschen


Dass wir uns daran gewöhnt haben, Duschgel aus der Plastikflasche zu drücken, bedeutet nicht, dass wir das so machen müssen: Duschgel kannst du ganz einfach ersetzen durch gute, rückfettende Naturseifen am Stück wie etwa Alepposeife.

9. Abschminken

Zero Waste: Abschminken mit Baumwoll-Pads
Zero Waste: abschminken mit Baumwoll-Pads. (Foto: © Avocado Store / Pure Skin Food)

Um Make-Up zu entfernen, verwenden wir meist entweder Waschgel in der Plastiktube, Abschminktücher oder Wattepads mit Reinigungslotion.

Wer versuchen will, Müll zu vermeiden, kann stattdessen waschbare Reinigungspads aus Baumwolle verwenden. Die gibt es in einigen Unverpackt-Läden und Online-Shops zu kaufen (z.B. Avocado Store**, Monomeer). Alternativ verraten wir dir, wie du deine Abschminkpads selber machen kannst.

10. Waschmittel

Waschmittel selber machen aus Kastanien
Waschmittel kann man ganz leicht selber machen, z.B. aus Kastanien. (Foto: Utopia/vs)

Besser als Flüssigwaschmittel: Waschpulver bekommt man oft in gut recycelbares Papier bzw. Pappe verpackt und in größeren Packungen. Zudem ist Pulver meist ergiebiger und es entsteht so deutlich weniger Müll. Wenn möglich, kaufe am besten Großpackungen (z.B. online von memo, Klar oder Ecover).

In verpackungsfreien Läden und einigen Bioläden gibt es außerdem Waschmittel zum Selber-Abfüllen.

Alternative: Waschmittel selber machen. Wir haben Anleitungen für Waschmittel aus Soda und Seife, Waschmittel aus Kastanien und waschen mit Efeu.

11. Abfluss reinigen

Abfluss reinigen geht ohne Chemie und Abfall.
Abfluss reinigen geht ohne Chemie und Abfall. (Foto: "Plopper" von M.Minderhoud unter CC-BY-SA-3.0)

Speziell verstopfte Abflüssen werden in der Verzweiflung oft mit der Chemiekeule behandelt – dabei gibt es dafür deutlich sanftere Methoden, die weniger oder keinen Plastikmüll hinterlassen.

Nämlich erstens: Hausmittel, zum Beispiel Soda und Essig. Und zweitens: mechanische Methoden, also Saugglocke oder Rohrreinigungsspiralen. Erst, wenn es damit nicht klappt, solltest du es mit einem ökologischen Abflussreiniger versuchen oder im Zweifel den Fachmann rufen.

12. Badespielzeug

Leben ohne Plastik: Badespielzeug aus Naturkautschuk
Badespielzeug aus Naturkautschuk statt Plastik (Foto: © Avocado Store / Hevea)

Quietsche-Enten aus Plastik finden sich vermutlich in fast jedem Familien-Bad. Wie viele Kunststoff-Produkte bergen sie die Gefahr Schadstoffe auszudünsten.

Wer versuchen will, die Gesundheitsgefahr und natürlich Plastik zu vermeiden, findet in gut sortierten Spielzeugläden und im Internet Badespielzeug aus Naturkautschuk und Holz (z.B. bei Avocado Store**, Amazon**).

13. Wattestäbchen


Wattestäbchen gibt es inzwischen in fast jedem Drogeriemarkt aus Bambus oder Pappe, was zumindest biologisch abbaubar ist. Dennoch landen die Stäbchen direkt nach dem Gebrauch im Müll (oder im besten Fall auf dem Kompost) und bleiben damit ein Wegwerfprodukt.

Abwaschbar, immer wieder verwendbar und langlebig sind dagegen Ohrenreiniger aus Bambus oder Edelstahl. Man findet sie in verpackungsfreien Läden oder online, z.B. bei Waschbär** (Edelstahl) und dem Original Unverpackt-Shop (Bambus).

14. Peeling

Zero Waste: Peelingseife
Zero Waste: Peelingseife (Foto: © Utopia)

Peelings kauft man in der Plastiktube – noch problematischer ist aber, dass viele herkömmliche Produkte Mikroplastik enthalten, das so ins Abwasser gelangt. Besser ist auf jeden Fall Naturkosmetik, denn Mikroplastik ist hier verboten.

Ganz plastikfrei sind Peelingseifen am Stück, man bekommt sie in Unverpackt- und Bioläden oder online.

Peeling ist aber auch sehr einfach selbst herzustellen. Zum Beispiel aus Kaffeesatz: Fünf Teelöffel abgekühlten Kaffeesatz mit je einem Teelöffel Honig und Olivenöl vermischen, wer will gibt noch etwas braunen Zucker dazu – fertig ist das Peeling. Oder aus Zucker: Einfach groben braunen Zucker mit Olivenöl mischen, wahlweise Rosenblüten oder Kräuter dazugeben, fertig.

15. WC-Bürste, Nagelbürste & Co.

Zero Waste: WC-Bürste aus Holz
Zero Waste: WC-Bürste aus Holz (Foto: © Bürstenhaus Redecker)

Bürsten aller Art gibt es nicht nur mit Plastikgriff und Kunststoffborsten, sondern auch aus Holz und echten Borsten – langlebig und komplett biologisch abbaubar. Produkte aus heimischen Hölzern findet man immer wieder auf Märkten oder in speziellen Läden (auch Unverpackt-Läden), es gibt sie z.B. vom Bürstenhaus Redecker**.

16. Toilettenpapier


Toilettenpapier ohne Plastikverpackung ist extrem selten und im normalen Handel nicht zu bekommen. Einige plastikfreie Läden bieten inzwischen Klopapier an, das nur mit Papierbanderolen umwickelt ist, die Plastikfreie Zone in München versendet auch plastikfreies Recycling-Toilettenpapier (24 Rollen). Vorteil: Mit 700 anstatt der üblichen 150 bis 200 Blatt sind die Rollen sehr ergiebig. Nachteil: der Preis – ca. 40 Euro für 24 Rollen.

Blogger berichten, dass Großbestellungen und Bestellungen im Gastronomie-Handel (z.B. Einzelblatt) Plastikverpackungen sparen können – einfach mal online informieren, dabei aber auf Recycling-Papier achten.

Das „Smooth Panda“-Toilettenpapier kommt komplett ohne Plastikverpackung aus und wird aus Bambus gefertigt. Berechtigte Kritik: Recycling-Toilettenpapier ist vermutlich umweltfreundlicher und verbraucht weniger Ressourcen als extra Bambus anzubauen.

Wer etwas experimentierfreudig ist, findet hier Ideen für ein Leben ohne Toilettenpapier. Oder lässt sich eine Handbrause neben der Toilette installieren.

17. Hautpflege


Gesichtscremes gibt es von einigen Naturkosmetik-Herstellern in (wiederverwendbaren oder recycelbaren) Dosen im Bioladen, Reformhaus oder Drogeriemarkt.

Hautbalsam in der wieder verwendbaren Dose gibt es auch z.B. bei Savion, Körperbutter bekommt lose man in vielen Bioläden, Unverpackt- und Kosmetik-Shops, oft auch auf Märkten – du solltest allerdings darauf achten, dass es sich um Naturkosmetik handelt (online z.B. bei Monomeer).

Das gleiche gilt für Lippenbalsam. Von Hydrophil** beispielsweise gibt es einen aus Sheabutter, Mandelbutter und Hanfwachs in der Mehrweg-Pfand-Dose (beim Zurückschicken bekommt man einen Euro Pfand wieder). Viele Blogger schwören außerdem auf reines (Bio-)Kokosöl und/oder bieten eigene Selbermach-Rezepte.

Schwierig zu ersetzen: Dekorative Kosmetik, Haar-Styling-Produkte, Duschvorhänge

In einigen Bereichen gibt es bisher leider kaum müllfreie Alternativen. Dazu gehört die dekorative Kosmetik. Zwar findet man im Internet Anleitungen, wie man Mascara, Lippenstift & Co. selber machen kann. Doch Naturkosmetik-Produkte, die ohne (Plastik-) Verpackung auskommt, gibt es kaum zu kaufen. Ein paar Ideen gibt es beim Vegan Beauty Blog, bei Monomeer gibt es plastikfreien Lippenstift, Zao bietet außerdem dekorative Naturkosmetik in Bambus-Behältern und Nachfüllpackungen an (gibt’s z.B. bei Avocado Store** oder Amazon**).

Für Haar-Styling-Produkte wie Haarspray, Schaumfestiger, Föhnsprays, Gel usw. sind uns bisher keine Zero Waste-Alternativen bekannt – außer natürlich, einfach darauf zu verzichten.

Auch fertige Duschvorhänge, die ganz ohne Kunststoffbeschichtung auskommen, haben wir keine gefunden. Hier kann man aber zumindest auf schadstoffarme, PVC-freie Produkte setzen (online z.B. bei Öko-Planet (CH), duschvorhang.de).

Habt ihr weitere Ideen oder Tipps? Erzählt uns in einem Artikelkommentar davon!

Weiterlesen auf Utopia.de:

Merken

Schlagwörter:

(41) Kommentare

  1. Die Idee von Lush ist gut (leere Duschbadflaschen kann man dort wieder abgeben, damit sie dann wiederverwendet werden können), aber es hat kein offizielles Bio-Fairtrade-Siegel (wie z.B. NaTrue), sodass die völlige Bio-Garantie nicht gewährleistet ist.

    Alternative zum Duschvorhang (vielleicht nicht plastikfrei, aber immerhin Upcycling): Als mein Duschvorhang kaputt war und ich einen neuen haben wollte, habe ich einfach die äußere Plane meines alten Zeltes dort angebracht, stabil und wasserdicht wie ein Duschvorhang 🙂

  2. Für mehr nachhaltige DIY-Ideen, besonders bei dekorativer Kosmetik, schaut mal auf mommypotamus.com vorbei. Ist in Englisch verfasst, eine vergleichbare Seite auf Deutsch (außer eure) habe ich bisher noch nicht entdeckt. Viel Spaß beim Stöbern.

  3. Ich bin auch ein großer Fan von den Lush Produkten. Sie werden garantiert ohne Tierversuche produziert und viele sind vegan. Allerdings sind sie mir oft zu groß. Es gibt aber viele feste Shampoos, die völlig ohne Verpackung auskommen, auch Body Butter oder Handcreme gibt es verpackungsfrei im Block.

  4. Jean Pütz hat schon den 70er Jahren viele Alternativen zum Selbermachen aufgezeigt, von denen man einige Produkte auch heute noch kaufen und selber herstellen kann. Kontraproduktiv finde ich allerdings, daß hier damit geworben wird, einige Artikel bei Amazon kaufen zu können!!!!! Das geht ja wohl gar nicht!

  5. Genau! Dieser Skandal ist ja noch net lang her………………………. Und Amazon hat u.a. ECHT Pelz-Besatz Klamotten, FOIS DE GRAS und einige andere sich den Magen umdrehende Artikel!
    Also auch Utopia, wie viele andere Sites, Jünger der Amazon-Gurus. 🙁

  6. Amazon ist eine Plattform, die nicht nur selbst Produkte anbietet, sondern als eine Art Vermittler zwischen Kunden und Produzent dient. Bietet Amazon nun diese kritischen Produkte selbst an oder ist das ein Dritter?
    Soll Amazon Deinem Beispiel folgen und Moralapostel spielen und mit erhobenem Zeigefinger jeden Verkauf verbieten, der nicht tierversuchsfrei, ethisch korrekt produziert, glutenfrei und halal ist?
    Na Prost!

  7. Und vor allem werden für alle Produkte (alldays z.B.) immer noch Tierversuche gemacht! 🙁
    Wer denkt eigentlich an die Massenmüllungen von Pampers und Co.? Sauteuer und ohne Ende Müll.
    Oder die Fast Food Ketten. Nur Müll!

  8. Weil diese Werbung mit ziemlicher Sicherheit von männl. Marketingstategen ersonnen wird. Die Frauen sind ja so schmutzig, miefen und überhaupt. So ein Schwachsinn.

  9. Also man kann es echt übertreiben.
    Zahnseide aus ECHTER SEIDE mit BIENENWACHS zu WUCHERPREISEN beim üblichen Verlinkungspartner Amazon. (gibts denn eigentlich keine anderen? Es nervt echt, AMAZON beherrscht alle Sites, oder wie?)
    FRAGE: Wie wird diese ECHTE Seide hergestellt? Aus verbrühten Seidenraupen?
    Und dann noch Bienenwachs. Toll, auch Tierprodukt, dass nicht sein braucht.
    Wie beim Kalb die Milch, so wird den Bienen IHR mit MÜHE gesammtelter Tau einfach mal weggenommen (Bienenkotze, ums zu erwähnen), nur das der Mensch sich wieder bequem bedienen kann. ;.(
    Wie geht das mit eurem Portal UTOPIA konform?

    Sehr enttäuschend!

    Was reduziert werden muss, sind diese Umverpackungen, Knistertüten, und verschweißtes Obst u. Gemüse im Plastikwahn!

    Da fällt so ein bisschen Zahnseide nicht so ins Gewicht, also wirklich!

  10. „wird den Bienen IHR mit MÜHE gesammtelter Tau einfach mal weggenommen (Bienenkotze, ums zu erwähnen)“
    Auch für Dich ein Hinweis zum Ausgleich Deines Informationsdefizites:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Honig

    „Wie geht das mit eurem Portal UTOPIA konform?“
    Wieso nicht? Wieso sollte Utopia sich auf das Niveau uninformierter „Veggies“ herab begeben?

  11. Utopia hat ja nicht nur Amazon verlinkt. Es ist immer besser, dem Endverbraucher mehrere Möglichkeiten aufzuzeigen, wo das Produkt erhältlich ist. Genau das wurde getan.

    Ob es notwendig ist, diesen Plastikmüll von Zahnseiden zu sparen oder nicht, liegt wieder im Auge des Betrachters. Warum sollst gerade du darüber entscheiden, was für andere oder alle nötig ist?

    Und zum Schluss:
    Die Welt lebt nicht vegan und wird es auch nicht, wenn Du hier so abgehst. Das ist kontraproduktiv für die gesamte Szene. Utopia ist auch kein veganes Magazin sondern an Umweltthemen interessiert, die sich teilweise mit ernährungstechnischen Fragen überschneiden. Wenn es Dir so sehr gegen den Strich geht, dass rein vegan nicht die allerbeste und einzige Lösung zur Rettung unserer Welt ist, dann solltest Du von hier verschwinden und dich auf Blogs wie von Peta, Peta2 und co und Magazine wie Veganmagazin beschränken. Dort liest Du, was Du hören willst.

    PS:
    Bienenwachs ist was komplett anderes als Honig.

    Liebe Grüße von einer Veganerin, die es satt hat sich mit so unreifen „Genossen“ herumschlagen zu müssen.

  12. Make up Entferner, Reinigungsmilch und solch einen Mumpiz:
    Was da an Kohle gemacht wird, ist auch nicht mehr normal.
    Bisschen Seife , aufschäumen, mit Wasser spülen – fertig!

    Und alles wird entfernt. – Und ein Haufen Kohle gespart…….

  13. das selbe hab ich mir auch gedacht..
    ich weiß noch, wie mein vater in meiner teenagerzeit, als ich über unreine haut und teure abschminkprodukte klagte, zu mir sagte: „probier’s mal mit kernseife und wasser – hat früher geholfen und tut’s bestimmt immer noch“ 😉

  14. Haargel ist ganz einfach herzustellen:
    http://www.smarticular.net/natuerliches-haargel-und-festiger-fuer-deine-haare-herstellen/

    Ich nutze das Leinsamengel nun schon seit ca. einem Jahr. Den Honig/Agavendicksaft lasse ich weg. Um Zeit zu sparen, mache ich alle 2 Monate eine größere Menge, fülle das Gel dann in „Eine-Woche-Portionsgläser“ ab und friere es ein. Im Eisfach hält es sich ewig und durch die Portionen kann man immer so viel auftauen, wie man gerade braucht.

  15. Seit einem halben Jahr wasche ich die Wäsche mit EM. Das sind effektive Mikrobakterien. Die bekommt man im Multikraft Shop oder ähnlichen Shops.30 bis 50 ml werden gleich zu anfang in die Waschmaschine gegeben. Nach 10 min. stelle ich die Waschmaschine aus und lasse die Bakterien für mich arbeiten. Nach ca. 1- 6 Std.wird sie wieder angestellt und das Programm 30 bis40° läuft zu Ende. Dazu lege ich bei dunkler Wäsche noch 10 Efeublätter in einen Waschhandschuh, binde ihn zu und lege ihn in die Waschmaschine. Bei weißer Wäsche wird nach der Standzeit noch ein Päckchen Bachpulver dazu gegeben. Falls Duft gewünscht wird kommt Duftöl in den letzten Spülgang.
    Die EM kommen zwar in einer Plastiktüte, aber mit 5 l EM kommt frau oder man ewig aus.
    Davon abgesehen ist das EM sehr vielseitig einsetzbar, z.B. verdünnt bei der Schimmelbekämfung super.

  16. Wäscht du nun ganz ohne weiteres Waschmittel – nur mit dem Zusatz?

    Siehe Beschreibung beim „eMC Textilreiniger/Waschzusatz“ auf
    https://www.multikraft.com/de

    „Waschmittelbedarf wird um bis zu 50 % verringert. Bei Wäsche bis 40 °C kann bei nur leichter Verschmutzung ganz auf das Waschmittel verzichtet werden.“

    Weil solange man übliches Waschmittel als Basis benötigt, kommen die Kosten für den Zusatz oben drauf, 5 Liter kosten im günstigsten Falle 120 Euro. Bei 50 ml Verwendung pro Waschgang sind das bereits 1,20 Euro. Das Keramik Teil für die Waschtrommel einmalig 26 Euro.

    Finde ich interessant, aber ich würde gerne wissen, wie hoch die Kosten pro Waschgang am Ende, d.h. inkl. trotzdem benötigter Waschmittel.

    Das längere Einwirken der sog. Mikrobakterien wäre heutzutage mit programmierbaren Maschinen kein Problem, das steht einfach über Nacht und schaltet dann gesteuert an. Auf die Weise kann man bereits konventionelles Waschmittel einsparen, die Einwirkzeit reduziert den Chemiebedarf.

  17. Hallo Tufkar,
    ich habe bei Multikraft das EM als Bodenhilfsstoff bestellt. Da kosten 5 l Bag-Box 13,20 Euro. Da sieht die Rechnung schon ganz anders aus. Manchmal gebe ich nach der Standzeit noch 1/4 Portion Waschpulver dazu wegen des Duftes. Wollsachen wasche ich aber ganz normal mit Feinwaschmittel, weil die Wolle das lange Einweichen nicht verträgt. Die Efeublätter lege ich aber gleich zu Anfang mit rein. Die Keramikkugel war mir zu teuer, da habe ich mir die EM Keramik graue Pipes gekauft, 20 Stk aufgefädelt und in ein Säckchen eingebunden. Die kommen, wenn ich dran denke auch mit in die Maschine. Ebenso habe ich 20 in der Spülmaschine und im Garten 50 in den Regenwassertank gegeben. 1-2 Pipes halten auch Blumenwasser in Vasen sauber, 1Pipes ist auch in dem Wassernapf unserer Katze, seitdem schmeckt ihr das Wasser besser. Von dem flüssigEM fülle ich 50 ml in eine 1l Sprühflasche und fülle mit Wasser auf. Damit sprühe ich auch in Mülleimer, Kompost und in Abflüsse von Wanne und Waschbecken. usw,usw
    Man hält damit nicht nur das Wasser sauberer, sondern die Kläranlagen profitieren auch davon, falls da noch EM ankommt.
    Es freut mich, daß sich jemand dafür interessiert.

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.