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Plastikfrei leben: mit 15 Tipps schnell ohne Plastik leben

  • Fotos: Spice Jars 2 von Andy Wright unter CC-BY-2.0; © ECO Brotbox; © photocrew - stock.adobe.com

    Leben ohne Plastik – wir sollten es öfter mal "plastikfrei" versuchen

    Plastik macht unser Leben einfacher, aber unser Umgang damit zerstört den Planeten. Ein Leben ohne Plastik ist möglich – weitgehend zumindest. Plastik vollständig aus deinem Alltag zu verbannen, geht natürlich nicht von heute auf morgen. Aber der Anfang ist gar nicht so schwer.

    Utopia gibt dir die 15 besten Tipps für ein plastikfreies Leben, die du sofort umsetzen kannst.

  • Foto: © bonninturina - stock.adobe.com

    1. Coffee to go: Thermobecher statt Pappe und Plastik

    Wahnsinnige 320.000 Einweg-Becher verbrauchen die Deutschen pro Stunde (DUH) – ein riesiger Berg Müll. Du findest, es muss trotzdem Kaffee zum Mitnehmen sein? Dann nimm wiederverwendbare Becher, denn damit geht es weitgehend plastikfrei: Hier die besten BPA-freien Kaffeebecher to go aus Edelstahl, Glas oder nachwachsenden Rohstoffen.

    Oder sei mal ganz kühn & radikal – und trink deinen Kaffee einfach plastikfrei im Sitzen aus der Tasse. 😉

  • Foto: © Alexander Raths - stock.adobe.com

    2. Leben ohne Plastik: Seife am Stück

    Flüssigseife ist bequem und praktisch, aber: Meist kauft man sie im Plastikspender, und das Plastik landet im Müll, sobald der Spender leer ist. Etwas besser: Vorratspackungen kaufen und Seifenspender nachfüllen. (Oder: Flüssigseife selber machen.)

    Plastikfrei leben geht hier ganz einfach: Seife am Stück verwenden! Keine Sorge: Feste Seife ist nicht weniger hygienisch als Flüssigseife.

    Inspirationen findest du in unseren Beiträgen zu Duschseife und Haarseife; Listen mit empfehlenswerten Produkten gibt es hier: die besten NaturseifenSeifen ohne Palmöl.

  • Fotos: © Swak, Waschbär, Hydrophil

    3. Biologisch abbaubare Zahnbürsten ohne Plastik

    Schon mal darüber nachgedacht, womit wir uns Tag für Tag die Zähne putzen? Wer auf Kunststoffe im Mund verzichten möchte, findet plastikfreie und plastikreduzierte Zahnbürsten. Z.B. Bambus-Zahnbürsten mit Borsten aus biologisch abbaubarem Nylon (z.B. von Hydrophil über Ecco Verde**) oder Miswak-Zweige (z.B. bei Waschbär**) als Alternative zur klassischen Bürste.

    Übrigens: Auch Zahnseide gibt es aus natürlichen Materialien wie Seide und Bienenwachs, ganz ohne Plastik. Mehr zu plastikfreier Zahnpflege in den Beiträgen zum Nachhaltigen Zähneputzen und zu Bambus-Zahnbürsten: empfehlenswerte Hersteller.

     

  • Foto: © gemenacom - stock.adobe.com

    4. Plastikfrei leben: mit Leitungswasser

    Wasser in Plastikflaschen muss wirklich nicht sein. Ein Leben ohne Plastik ist hier zumindest ganz einfach: Leitungswasser kann man in Deutschland fast überall bedenkenlos trinken.

    Wer auf Leitungswasser und eine wiederbefüllbare Trinkflasche umsteigt, spart jede Menge Plastikmüll.

    Lies auch:

  • Foto: Pixabay / CC0 / Rupert Kittinger-Sereinig

    5. Plastikfreie Küche – mit Kochlöffeln aus Holz

    Was spricht eigentlich gegen Großmutters hölzerne Kochlöffel und Pfannenwender? Viele halten Plastik (Polyamid) für hygienischer, doch aus dem Kunststoff können sich winzige Partikel und Schadstoffe lösen, die dann in deinem Essen landen, das BfR rät inzwischen, es so wenig wie möglich zu nutzen. Holz ist weniger problematisch in Herstellung und Entsorgung, hält oft länger und gibt keine ungesunden Stoffe ab.

    Übrigens: Es gibt auch Wasserkocher ohne Plastik: hier vier plastikarme Produkte.

    Mehr lesen: Zero-Waste-Küche: In 8 Schritten zu weniger Müll

  • Foto: © Ezio Gutzemberg - stock.adobe.com

    6. Plastikfrei leben: Rasur ohne Plastik

    Einweg-Rasierer benutzt hoffentlich niemand mehr – die Müllberge, die dadurch entstehen, sind absolut unnötig. Doch auch Nassrasierer mit austauschbarer Klinge produzieren Müll.

    Dabei gibt es Alternativen für ein plastikfreies Leben: Rasierer aus langlebigem Holz oder Metall – zwar muss auch dort hin und wieder die Klinge ausgewechselt werden, aber dabei entsteht kaum Plastikmüll.

    Noch plastiksparender ist nur ein Rasiermesser: Mit Rasiermesser oder Rasierhobel: So gelingt die Zero-Waste-Rasur. Mit dem Rasierer von Shavent gibt es eine weitere Alternative zu Venus, Gillette & Co. die ohne Plastik auskommt.

  • Ethletics, GEPA, Speick, Soulbottles, Weleda; Colourbox.de

    Die Utopia-Bestenlisten für noch mehr nachhaltige Produkte

    Auch in den Utopia-Bestenlisten findest du viele Alternativen zu konventionellen Produkten, die helfen, Plastik zu vermeiden. Einige Beispiele:

  • Foto: "Spice Jars 2" von Andy Wright unter CC-BY-2.0

    7. Leere Schraubgläser nutzen

    Schraubgläser können zum Beispiel Frischhaltefolie, Alufolie, Plastiktütchen oder billige Plastikdosen ersetzen. Du kannst Lebensmittel darin lagern, dein Mittagessen transportieren oder sie als Ordnungssystem für Kleinkram verwenden.

    Noch mehr Ideen, um ohne Plastik besser zu leben, zeigt dir Utopia im Beitrag 12 erstaunliche Ideen für deine leeren Schraubgläser.

  • Foto: CC0 / Pixabay / PatriciaMoraleda

    8. Damenhygiene ohne Müll und ohne Plastik

    Ein Thema, über das (zu) selten geredet wird: Herkömmliche Damenhygiene-Artikel produzieren Berge an Plastikmüll.

    Dabei gibt es tatsächlich sinnvolle Alternativen: Menstruationstassen bestehen aus Silikon und können mehrere Jahre lang verwendet werden – dabei fällt so gut wie kein Müll an. Plastikfrei sind auch waschbare Binden und Slipeinlagen aus (Bio-)Baumwolle.

    Lies auch: In der Regel besser: Alternativen zu o.b., Always & Co. und unsere Bestenliste Menstruationstassen & Co.

  • Foto: © BillionPhotos - stock.adobe.com

    9. Leben ohne Plastik: Milch und Joghurt im Glas

    Milch kauft man im Getränkekarton und Joghurt im Plastikbecher – das ist heute völlig normal.

    Dabei gibt es diese Milchprodukte in fast allen Supermärkten auch in Mehrweg-Gläsern und -Flaschen zu kaufen. Dabei solltest du aber unbedingt auf die regionale Herkunft der Milch achten, denn aufgrund des höheren Gewichts haben Glasbehälter nur bei kurzen Transportwegen eine gute Ökobilanz.

    Übrigens: Auch Hafermilch gibt es in Mehrweg-Glasflaschen!

    Lies auch: Einweg oder Mehrweg, Glas- oder Plastikflaschen: Was ist umweltfreundlicher?

  • Foto: CC0 / Unsplash - Element5 Digital

    10. Weniger Verpackung für Shampoo & Duschgel

    Duschgel und Shampoo sind fast ausnahmslos in Plastikflaschen verpackt. Das sind Alternativen:

    Lies auch Zero-Waste-Bad: 17 Tipps

  • Bild: oekom, Utopia

    Das Utopia-Buch „Meine Reise nach Utopia“

    Du möchtest weg von Plastik und dafür hin zu einem umweltbewussten Alltag? Im Utopia-Buch „Meine Reise nach Utopia“ gibt es in 52 Themenwochen nachhaltige Infos und Tipps – vom minimalistischen Kleiderschrank bis hin zum plastikarmen Badezimmer. Und die ganz besonderen Impulsseiten zeigen wöchentlich auf, wie man Kraft für Veränderungen tankt – und gestärkt die Komfortzone hinter sich lässt.

  • Foto: © kasto - stock.adobe.com

    11. Gemüse ohne Verpackung und ohne Plastik

    Es ist absurd, dass gerade frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse oft in Plastik eingeschweißt werden. Für Umwelt und Gesundheit ist es besser, wenn wir Obst und Gemüse lose einkaufen oder höchstens in Papier verpacken.

    In vielen Bioläden, bei kleinen Gemüsegeschäften, auf Wochenmärkten oder in regionalen Öko-Kisten bekommst du plastikfreie Ware. Übrigens: Nur in normalen Supermärkten steckt Bioware oft in Plastik, in Bioläden ist das nicht der Fall.

    Lies auch: Statt Plastiktütchen: Mehrweg-Baumwollbeutel für Obst & Gemüse

  • Foto: © ECO Brotbox

    12. Brotdosen aus Edelstahl, Glas und Holz

    Plastikfrei leben ist auch unterwegs möglich: Wer sein Essen in Brotdosen mitnimmt, spart Verpackungsmüll und macht vieles besser.

    Längst gibt es auch plastikfreie Alternativen zur klassischen Tupperdose: Brotboxen aus Edelstahl, Glas und sogar Holz kommen ohne Plastik aus, sind langlebig und schadstofffrei.

    Mehr Infos & Tipps: Brotdosen aus Edelstahl, Glas und Holz

  • Foto: Stefanie Jakob / Utopia

    13. Leben ohne Plastiktüte

    Dass Plastiktüten ein Umweltproblem sind, ist inzwischen fast allen klar. Fast überall kosten sie inzwischen Geld oder wurden durch andere Tüten verdrängt. Sämtliche Einweg-Tüten kannst du kinderleicht ersetzen – durch Stofftaschen, die sich fast endlos wiederverwenden lassen. Wer clever ist, hat immer eine griffbereit in der Handtasche. Auch solche aus Synthetikfaser halten extrem lang und ersetzen viele Einwegtüten.

    Lies auch: Umweltfreundliche Tragetaschen: die besten Alternativen

  • Foto: jala / photocase.de

    14. Leben ohne Plastik … und ohne Fertiggerichte

    Die meisten Fertiggerichte stecken nicht nur voller künstlicher Zusatzstoffe und verstecktem Zucker, sondern auch in jeder Menge Kunststoff. Gesund und lecker ist was anderes.

    Tu dir und der Umwelt etwas Gutes und koch stattdessen lieber frisch.

    Lies auch: „Planetary Health Diet“: Forscher entwickeln die perfekte Ernährung

  • Foto: Capitalism von Robert Agthe unter CC-BY 2.0

    15. Plastikfrei leben – ohne Supermarkt und im Supermarkt

    Im Supermarkt erscheint Plastik sinnvoll, um Verschwendung zu vermeiden – denn die Waren müssen ja transportiert und aufbewahrt werden, ohne Schaden zu nehmen. Wer plastikfreier leben will, nutzt deshalb vor allem regionale Märkte, Bioläden und Unverpackt-Läden.

    Doch auch im Supermarkt geht es besser: Verpackung vermeiden im Supermarkt: 15 Tipps.

  • ananas packaging Scrap This Pack under CC_BY_2.0
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