Pflanzenmilch als Milchersatz: Die besten pflanzlichen Alternativen zu Kuhmilch

Foto: nadianb / stock.adobe.com

Vieles spricht für pflanzlichen Milchersatz. Zum Tag der Pflanzenmilch am 22.8. stellen dir die besten pflanzlichen Alternativen zu Milch vor: Hafermilch, Mandelmilch, Sojamilch, Getreidemilch … Außerdem zeigen wir dir, welche Pflanzendrinks für Kaffee, Müsli oder zum Kochen taugen.

Im Beitrag 5 Argumente gegen Milch sprechen wir schwere Fragen an: Ist Kuhmilch eher ungesund als gesund? Ist sie ethisch vertretbar? Wieso „brauchen“ wir angeblich Kuhmilch, wenn in Wirklichkeit ein Großteil der Weltbevölkerung lak­to­se­in­to­le­rant ist?

Milch zu kaufen ist nur noch für wenige eine Selbstverständlichkeit, über die man mal nachdenken kann. Doch jeder kann auch einfach mal anfangen, eine der pflanzlichen Milch-Alternativen auszuprobieren. Denn es gibt viel mehr als nur eine!

Hafer-Pflanzenmilch: regionaler Milchersatz

Hafermilch
Hafermilch vom Hofgut Storzeln

Manchem gilt heute Hafermilch als bester Milchersatz, sowohl geschmacklich als auch aus nachhaltiger Sicht. Im konventionellen Supermarkt gibt es Hafermilch noch nicht immer, in Bioläden, Biosupermärkten und Reformhäusern findest du eine große Auswahl (etwa Alnatura, Provamel, Natumi, dm Bio, Hofgut Stoerzeln). Seltener als Hafermilch findet man auch Dinkelmilch und Hirsemilch.

Hafermilch empfiehlt sich als Milchersatz, weil sie keine Laktose, kein Milcheiweiß und keine Sojabestandteile enthält. Allerdings enthält Hafermilch Gluten und ist auch ziemlich kalorienhaltig. (allerdings weniger als Kuhmilch). Zugleich ist Hafermilch als Milchalternative ziemlich arm an Nährstoffen und Proteinen.

Für Hafermilch spricht seine gute Ökobilanz. Der Anbau kommt meist ohne Herbizide aus, es gibt viel Hafer aus Bio-Anbau. Hafer kann bei uns zudem aus regionalem Anbau kommen – ob das im einzelnen immer der Fall ist, muss man bei jedem Produkt natürlich selbst prüfen. Der Haferdrink von Hofgut Storzeln (s. Bild) kommt zum Beispiel vom Bodensee. Bei Ökotest bekam viele Hafermilchprodukte ein „sehr gut“.

Geschmack: Bei der Herstellung wird Getreidestärke in Zucker umgewandelt – darum schmeckt Getreidemilch auch ungezuckert leicht süßlich. Hafermilch, Dinkel- und Hirsedrinks eignen sich als Kuhmilch-Ersatz zum Kochen und Backen. Ihre Süße macht sich außerdem gut im Müsli – genau wie Reismilch. Hafermilch schmeckt im Kaffee zwar etwas getreidig, aber eigentlich sehr angenehm.

Worauf achten? Achte bei Hafermilch auf das EU-Bio-Siegel, besser noch Siegel namhafter Bio-Anbauverbände wie z.B. Bioland. Achte auf Angaben zur regionalen Herkunft, idealerweise Deutschland oder wenigstens EU. Viele Hersteller setzen Getreidemilch Calcium oder andere Inhaltsstoffe zu, auch hier signalisiert das Bio-Siegel, dass die Zusätze im vernünftigen Rahmen bleiben.

Beispiele:

  • Oatly Bio Haferdrink (erhältlich** bei Rewe)
  • Allos Hafer Drink Naturell Bio (erhältlich** bei vekoop)
  • Provamel Haferdrink ohne Zucker Bio (erhältlich** bei vekoop)

Preis: ca. 1 bis 3 Euro pro Liter
Mehr Infos: Alles über Hafermilch – Hafermilch selber machen: einfaches Rezept

Alles über Hafermilch als Milchersatz

Mandelmilch: die geschmackvolle Milchalternative

Milchersatz: Mandelmilch
Milchersatz: Mandelmilch (Foto: © Provamel)

Mandelmilch ist in den USA längst Trend, auch bei uns ist sie als Milchersatz schon fast so populär wie Sojamilch. Zu kaufen gibt es Mandelmilch in den meisten Bioläden und Reformhäusern. Seltener gibt es auch andere Milch-Alternativen aus Nüssen, zum Beispiel Haselnussmilch oder Cashewmilch.

Mandelmilch enthält im Vergleich zu Kuh- und Getreidemilch nur sehr wenig Eiweiß und auch kaum Calcium. Dafür bietet Mandelmilch reichlich Spurenelemente, Vitamine und relativ wenig Fett.

Zusammengenommen sind Mandeldrinks eine durchaus gesunde Milchalternative. Im Vergleich dazu ist Haselnussmilch fett, nämlich ebenso fett wie Kuhmilch.

Geschmack: Mandelmilch gilt als hervorragender Milchersatz beim Backen. Das leicht nussige Aroma bereichert je nach Geschmack auch jedes Müsli. Im Kaffee neigt Mandelmilch zur flockigen Konsistenz, wir raten eher ab. Haselnussdrinks sind vielleicht mehr eine Alternative zu Kakao als zu Milch: Sie schmeckt pur schön nussig, ist dafür aber längst nicht so zuckrig (außer mit Zuckerzusatz).

Worauf achten? Besonders nachhaltig ist Mandelmilch nicht: Mandeln brauchen viel Wasser, die Anbaugebiete liegen in trockenen Regionen, die Transportwege sind lang. Betrachte es als Lebensmittel, nicht als Getränk. Achte unbedingt auf Bio-Produkte, etwa von Alnatura, dm Bio, Provamel. Vorsicht: Nuss- und Mandelmilch wird manchmal Zucker zugesetzt!

Beispiele:

  • Provamel Mandel Drink ungesüßt Bio (erhältlich** bei vekoop)
  • Soyatoo Milli Mandel-Drink Bio (erhältlich** bei vekoop)
  • Allos Mandel Drink Bio (erhältlich** bei vekoop)

Preis: ca. 2,50 Euro pro Liter Mandelmilch oder Haselnussmilch
Mehr Infos: Alles über Mandelmilch

Alles über Mandelmilch als Milchersatz

Sojamilch: der klassische Milchersatz

Milchersatz: Sojamilch
Bio-Sojamilch von Alnatura (Foto: © Alnatura)

Sojamilch ist die bekannteste Milch-Alternative, aber auch eine sehr umstrittene. In Bio-Läden und Reformhäusern gibt es Sojadrinks bei uns schon seit vielen Jahren, inzwischen findet man Sojamilch auch in jedem Supermarkt und in Drogeriemärkten. Sie dienen vielen, die vegan leben wollen, als Eiweiss-Lieferant.

Sojadrinks enthalten gesunde Stoffe wie Folsäure und pflanzliche Proteine – und kein Cholesterin. Allerdings ist der Gehalt an Calcium geringer als bei Kuhmilch, darum bieten die meisten Hersteller inzwischen Sojamilch mit zugesetztem Calcium an. Strittig sind „Isoflavone“- pflanzliche Hormone, die dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähneln. In Asien glaubt man, dass sie vor Krebs schützen und gegen Beschwerden in den Wechseljahren helfen. Hierzulande spricht man vorsorglich von einer „unklaren Wirkung“ und das Bundesinstitut für Risikoforschung rät, Säuglingen und Kleinkindern keine Sojamilch zu geben. Mehr im Beitrag Sojamilch und Kuhmilch im Vergleich – was ist gesund?

Geschmack: An Sojamilch pur scheiden sich die Geister. Die einen schätzen den getreidigen, teils auch nussigen Geschmack, den anderen schmeckt Sojamilch zu penetrant nach Bohnen. Häufig gelobt wird Sojamilch als Ersatz im Kaffee – auch weil man sie gut aufschäumen kann. Viele Hersteller haben süße Sojadrinks in den Geschmacksrichtungen Vanille und Kakao im Programm. Es gibt auch Soja-Joghurt.

Worauf achten? Etwa die Hälfte des weltweit produzierten Sojas stammt aus Südamerika. Vor allem in Brasilien und Argentinien werden riesige Flächen Regenwald abgeholzt, um Platz für die Sojaproduktion zu schaffen. Wir empfehlen deshalb nur Sojamilch mit Soja aus Europa. Das Bio-Siegel schützt zudem vor Gentechnik.

Beispiele:

  • Natumi Soja Drink Bio (erhältlich** bei purenature)
  • Provamel Sojadrink Calcium Bio (erhältlich** bei alles-vegetarisch)
  • Soyatoo Milli Natural Sojakeim-Drink Bio (erhältlich** bei vekoop)

Preis: ca. 1 Euro pro Liter Sojamilch
Mehr Infos: Alles über SojamilchKuh- und Sojamilch im Vergleich

Alles über Sojamilch als Milchersatz

Pflanzenmilch aus Getreide

Noch eine Alternative zu Kuhmilch: Getreidemilch und Getreidedrinks. Die werden aus klassischen Getreidesorten wie Dinkel, Hafer (siehe oben), Roggen zubereitet und eignen sich vor allem für Milchallergiker. Selten kommt sie tatsächlich als „Getreidemilch“ bzw. „Getreidedrink“ daher, meist ist sie eben Hafermilch oder Dinkelmilch.

Je nach Sorte ist Getreidemilch kein glutenfreies Lebensmittel. Die Nährstoffe sind okay, Proteine kaum enthalten  – der Name klingt gesünder, als es ist. Ökologisch hat diese Milchalternative aber den Vorteil, das sie vergleichsweise regional produziert werden kann. Diesen Milchersatz gibt es in besseren Supermärkten, in Reformhäusern und in Bioläden.

Geschmack: Zu Müsli passt Kuhmilch-Ersatz aus Getreide naturgemäß besonders gut. Auch in Kaffee und Tee schmecken Getreidemilchsorten meist gut, sofern man eben den getreidigen Geschmack mag. Für Milchschaum braucht man spezielle Sorten wie Oatly oder Dinkelmilch.

Worauf achten? Achte auf Bio-Anbau und eine möglichst regionale Herkunft und studierte die Lebensmittel-Zutatenliste, denn hier wird zuweilen etwas viel Zucker oder anderes hinzugefügt.

Beispiele:

  • Natumi Dinkel Drink (erhältlich** bei purenature)
  • Allos Reis Dinkel Mandel Drink Bio (erhältlich** bei vekoop)

Preis: ca. 1 bis 3 Euro pro Liter
Mehr Infos: Alles über Getreidemilch

Alles über Getreidemilch als Milchersatz

Hanfmilch: als Milchalternative ein Geheimtipp

Hanfmilch von der österreichischen Firma Frenkenberger
Hanfmilch von der österreichischen Firma Frenkenberger

Hanfmilch, das verheisst irgendwie psychoaktive Bewusstseinserweiterungen. Doch viele, die sich das erhofft haben, wurden enttäuscht: Hanfmilch wird aus Hanfsamen hergestellt, nicht aber aus den Blüten oder Blättern der Hanfpflanze, daher gibts hier keinen Milchrausch. In Großbritannien ist Hanfmilch weit verbreitet, bei uns ist die Milch-Alternative noch nicht sonderlich bekannt. Zu kaufen gibt es sie in manchen Bio-Läden und Reformhäusern sowie teilweise in Supermarkt-Filialen. Sie ist allerdings ziemlich teuer.

Hanfmilch enthält kaum ungesundes Fett, dafür wertvolle Omega3- Fettsäuren und pflanzliches Protein. Bio ist EcoMil, ein Hanfdrink aus Spanien, den es zum Beispiel bei Alnatura oder im Onlineshop von Veganz gibt. Nicht-Bio sind „Frenkenberger Hanfprodukte“, die keinerlei Zusatzstoffe verwenden und im Glas kommen, und „Good Hemp“ im Tetrapack.

Geschmack: Im Kaffee schmeckt Hanfmilch fast wie fettarme Kuhmilch. Man kann sie auch gut pur trinken, dann kommt ein leicht nussiges Aroma durch.

Worauf achten? Das Angebot ist derzeit noch sehr klein. Solltest du eine Auswahl vorfinden, achte auf Bio-Anbau und eine möglichst regionale Herkunft.

Beispiele:

  • EcoMil Hanfdrink ohne Zuckerzusatz (erhältlich** bei purenature)
  • Good Hemp Milk (erhältlich** bei Amazon)

Preis: ca. 3 bis 6 Euro pro Liter Hanfmilch

Mehr Infos: Alles über Hanfmilch

Alles über Hanfmilch als Milchersatz

Reismilch: als Alternative zu Milch eher mau

Eigentlich ist auch Reismilch eine Getreidemilch, weil sie aber zu den beliebtesten und am weitesten verbreitetsten pflanzlicher Milchersatz-Drinks gehört, führen wir sie hier gesondert auf.

Reismilch ist reich an Kalorien und arm an Nährstoffen. Das macht sie nicht gerade zu einem empfehlenswerten Ersatz für Milch. Immerhin ist sie laktosefrei, milcheiweißfrei und auch glutenfrei, daher eignet sich Reismilch als Milchalternative vor allem für Allergiker.

Geschmack: Reismilch ist eine ziemlich dünne Milch, optisch nicht sonderlich schön, geschmacklich eher neutral mit einer süßlichen Note. Wegen der eignet sich Reismilch als Milchersatz für Süßspeisen aller Art, vom Grießbrei bis zum Kuchen. Für Kaffee empfehlen wir Reismilch eher nicht.

Worauf achten? Auch bei Reismilch unbedingt auf Bio-Erzeugung achten. Bei kleinen Kindern sollte man auf Reismilch verzichten (siehe BfR über Reisprodukte)

Beispiele:

  • Allos Reis Drink Naturell Bio (erhältlich** bei vekoop)
  • Provamel Reisdrink Bio (erhältlich** bei alles-vegetarisch)
  • Berief Bio Reis-Drink Natur (erhältlich** bei Rewe)

Preis: ca. 2 Euro pro Liter Reismilch
Mehr Infos: Alles über Reismilch

Alles über Reismilch als Milchersatz

Lupinenmilch: der Milchersatz der Zukunft?

Lupinenmilch Lupinendrink Made With Luve

Süßlupinen sind einer der Hoffnungsträger der pflanzlichen Ernährung. Sie können regional, also in Europa oder Deutschland angebaut werden. Sie enthalten viel Protein, sogar mehr als Sojabohnen. Lupinen werden daher bereits für pflanzliche Fleischersatzprodukte verwendet. Lies dazu den Beitrag Produkte aus Lupine: So vielseitig ist die regionale Soja-Alternative.

Doch auch als pflanzlicher Milchersatz kann die Lupine dienen: Die Hülsenfrüchte werden dazu getrocknet, eingeweicht, gemahlen und der Brei ausgepresst. Lupinenmilch wäre geradezu ideal, denn sie enthält weder Gluten, noch Laktose, Milcheiweiß oder Sojaproteine. Zugleich kann Lupinenmilch Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen enthalten.

Allerdings gibt es derzeit kaum Hersteller von Lupinenmilch. Uns bekannt sind nur der Made with Luve Lupinendrink, der allerdings nur einen Lupinenanteil von 2,3 Prozent hat, und der Süßlupinen-Drink Milli! Lupine der Marke Sayatoo! (Bio) mit immerhin 10 Prozent Lupinensamen.

Geschmack: Nicht wie Milch, aber relativ geschmacksneutral.

Worauf achten? Das Angebot ist derzeit zu klein, um eine echte Wahl zu haben. Solltest du eine Auswahl vorfinden, achte auf eine möglichst regionale Herkunft und möglichst wenig Inhaltsstoffe, die über das Notwendige hinausgehen. Der Made With Luve Lupinendrink ist gezuckert. Der Milli! Lupinendrink gefällt uns wegen des EU-Bio-Siegels und einer kürzeren Zutatenliste besser.

Beispiele:

Preis: ca. 2,50 bis 3,00 Euro pro Liter Lupinenmilch
Mehr Infos: Alles über Lupinenmilch

Alles über Lupinenmilch als Milchersatz

Erbsenmilch: hippe Alternative aus den USA

In den USA hat auch Erbsenmilch als pflanzliche Milchalternative von sich reden gemacht, aber vielleicht vor allem deshalb, weil das produzierende Unternehmen Ripple Foods ein hippes Startup-Unternehmen aus dem Silicon Valley ist. Die haben den veganen Milchersatz aus Erbsen im Mai 2016 auf den US-amerikanischen Markt gebracht.

Der vegane Milchersatz aus Erbsen (die übrigens gelb sind, nicht grün) ist laktose-, gluten-, soja-, nuss- und gentechnikfrei, enthält keinerlei Milcheiweiß und soll laut Ripple durch nachhaltige Produktion den ökologischen Fußabdruck reduzieren. Die Milchalternative aus Erbsen ist in fünf verschiedenen Sorten zu haben. Ab April 2019 kommt die Erbsenmilch auch auf den deutschen Markt – und zwar als „Princess and the Pea“ von DrinkStar.

Geschmack: Wir haben es nicht selbst probiert, aber es soll weder nach Milch noch nach Erbsen schmecken.

Worauf achten? Aus den USA sollte man sich die Erbsenmilch lieber nicht bestellen. Die Erbsen kommen ohnehin aus Frankreich, hätten dann also den doppelten Weg hinter sich. Auch die regionale Alternative gibt es derzeit nur im Onlineshop – ab April kann man sie aber auch im Einzelhandel kaufen und sich selbst von dem Geschmack überzeugen.

Beispiel:

Preis: ca. 3 Euro (Princess and the Pea)
Mehr Infos: Erbsenmilch als veganer Milchersatz.

Alles über Erbsenmilch als Milchersatz

Mehr erfahren:

Übrigens: Auf Wunsch der Milchindustrie darf sich kein pflanzlicher Milchersatz „-milch“ nennen. „Die Bezeichnung ‚Milch‘ ist ausschließlich dem durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnenen Erzeugnis der normalen Eutersekretion, ohne jeglichen Zusatz oder Entzug, vorbehalten“, heißt es dazu hier.

Handel und Anbieter werden daher bei Milch-Alternativen zu Fantasienamen wie „-drink“ oder „-getränk“ gezwungen. Das gilt aber nur für die „Vermarktung“. In diesem Beitrag verwenden wir den Begriff lobbybefreit – wie ihn der normale Konsument eben auch verwendet.

Welche vegane Milchalternative nutzt ihr wofür? Welcher Milchersatz schmeckt euch – und mit welchem könnt ihr so gar nichts anfangen? Wo verwendet ihr was am liebsten? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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(216) Kommentare

  1. @ Badabumm / @ Sema: DANKE !

    manche menschen wollen sich einfach nicht ändern bzw. dazulernen !
    leben heißt für mich: ständig werden, niemal’s sein !

    mfg

    thb

  2. Stimmt. Dazu gehört eben auch, jenseits von Emotionen, das Gehirn zu benutzen und zu hinterfragen. Egal bei welchem Thema und wie edel die Absicht auch sein mag.

  3. @thb auch ein Dank an Dich 🙂 Ein Dank an jeden Einzelnen der gegen die Ausbeutung der wehrlosesten unter uns ist und dazu steht, bzw. aktiv ist und denen die aktiv daran arbeitenden keine Steine in den Weg legen .

  4. Die Geschichte zeigt, es gibt immer Menschen die lieber weg-schauen und sich alles schön-reden. Ich kann dazu wirklich nur ein Ausdruck von Emotion rüberbringen: Traurig! Es tut mir im Herzen weh. Manchen fehlt es einfach an Empathie, was meinst du thb?

  5. „Die Bioverfügbarkeit aus Gemüse ist zudem etwa doppelt so hoch wie aus Milch.
    Es kommt zudem auf eine optimale Versorgung mit Kalzium an.
    Zuviel Kalzium ist offensichtlich schädlich.“

    So isoliert und verallgemeinert wie es in dem Artikel steht, könnte man ja auch den Schluss ziehen, Gemüse ist ungesund, weil die Bioverfügbarkeit von Kalzium doppelt so hoch ist und zu viel Kalzium ist schädlich…

  6. Brokkoli ist ein gesundes Gemüse, das ist eine Tatsache.
    Nicht nur wegen Kalzium, sondern auch wegen Antioxidantien.

    „Brokkoli (wahlweise anderes Gemüse) ist gesünder als Milch“ ist eine blöde Aussage, weil da ja Äpfel mit Birnen verglichen werden und nicht mal gesagt wird, wie viel Äpfel und Birnen.

  7. Lassen wir doch jeden für sich entscheiden, wie er diesen Artikel auffasst. Du verstehst den Artikel wohl deutlich anders als ich Maria_L. Akzeptiere ich, lass bitte auch die Meinung anderer

  8. Ich lasse Dir Deine Meinung, daß Brokoli gut ist für Dich.

    Meine Aussage ist ja auch eine ganz andere und hat mit Deiner Meinung gar nichts zu tun:
    Wenn man nicht genaue Mengenangaben macht und Angaben dazu, wie sich ein Mensch sonst noch ernährt, dann kann stimmt die Aussage „Brokoli ist gesünder als Milch“ einfach nicht.
    Man kann sicher sagen, 500 gr Brokoli pro Tag sind gesünder, als 5 Liter Milch.
    Genauso stimmt die Aussage: Jeden Tag 200 ml Milch zu einer ansonsten ausgeglichenen Ernährung ist gesünder, als nur Brokoli.

  9. Ich lese aus dem Text, dass Milch ungesund ist und man Kalzium ganz leicht aus Gemüse zu sich nehmen kann, also nicht auf Milch angewiesen ist, um Kalzium aufzunehmen. Und darum ging es doch kyrene, er wollte wissen: frage: welches produkt eignet sich denn dann unter dem stichwort kalzium für kleinkinder?
    Seine Frage, meine Antwort. Sonst nichts.

  10. Aus dem Text lässt sich lediglich herauslesen, dass er behauptet Milch sei ungesund. Und dass zuviel Kalzium schädlich sei, was eigentlich nicht verwundert, sonst könnte es ja auch nicht „zuviel“ sein. Von Kleinkindern ist kein Wort zu finden. Gemüse wird nur ein einziges genannt.
    Sonst nichts.

  11. @ kyrene: eventuell finden sich hier informationen für dich:

    http://www.vegane-gesellschaft.org/ernahrung

    @ Sema: ja genau fehlende empathie trifft es genau !
    die leute merken nicht, daß sie manipuliert werden –
    und verteidigen auch noch die medien die sie manipulieren

    dazu paßt auch

    Peter Scholl-Latour: „Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung,
    besonders der medialen Massenverblödung“

    m f g

    thb

  12. Manipulation entkommt heutzutage niemand.
    In den Zeiten des Internets ist es leider so, dass völlig egal wonach wir suchen, werden immer Studien sowohl „für“ als auch „gegen“ finden. Die meisten Leute lesen auch keine Studien, sondern nur Berichte darüber (die Studien sind oft garnicht zu finden), also jemand hat es schon interpretiert. Außerdem viele suchen danach was sie finden möchten um eine Bestätigung zu erhalten.
    Dazu kommt noch, dass ein erheblicher Anteil der Studien von Firmen und Verbände finanziert wird, die an bestimmten Ergebnissen finanzielle Interessen haben. Viele Studien werden nicht sorgfältig genug, oder nicht lang genug durchgeführt…
    Dazu kommt noch, dass: „Wissenschaft ist der aktuelle Stand des Irrsinns“. Man denkt immer in der Gegenwart, dass man jetzt schon alles wüsste und lacht dann darüber in der Zukunft wie doof man war (die Erde war mal auch flach und Weichmacher in Plastik harmlos) Also letztlich ist alles eine Frage der „Glaube“. Gerade was die Funktion des menschlichen Körpers betrifft müssen wir uns erstmal damit abfinden, dass wir keine Ahnung haben.

    Es gibt wiederrum Sachen, die keine Studien brauchen um Fakt zu sein: Man kann zu einer Kuhstall gehen und herumschauen, oder gerne ein Schlachthof besuchen, oder ein Huhn mal selber die Kelhe aufschneiden. Und wenn ich sage kein Flesch, oder keine Milch, dann sind mir die Sudien über Kalzium, oder B12 scheiss egal, ich will einfach Massenquälerei und Massenmord an leidensfähige Lebewesen nicht mit unterstützen. So einfach ist es. Und selbst die größten Egozentriker werden reichlich bedient mit resistenten Keimen, Hormonen und Antibiotikarückständen.

  13. „Massenmord“
    Dir ist schon klar was das ist?
    Dass jeder hier Massentierhaltung aus guten Gründen ablehnt, dürfte sich ja langsam herumgesprochen haben. Also ist Massentierhaltung als Argument in diesem Zusammenhang völlig witzlos.

  14. „Dazu kommt noch, dass ein erheblicher Anteil der Studien von Firmen und Verbände finanziert wird, die an bestimmten Ergebnissen finanzielle Interessen haben. Viele Studien werden nicht sorgfältig genug, oder nicht lang genug durchgeführt…“
    Welcher Anteil, welche Studien konkret? Pauschalisierende Verallgemeinerungen haben wir hier schon wieder mehr als genug.

  15. „Dazu kommt noch, dass: „Wissenschaft ist der aktuelle Stand des Irrsinns“…“
    Dann schlag uns doch mal eine bessere Form des Erkenntnisgewinns vor.

  16. Massenmord bezeichnet nicht die Tatsache, dass Tiere aus MASSENtierhaltung erMORDet werden, sondern, dass Tiere MASSENweise erMORDet werden, auch dann wenn sie angeblich davor glücklich gelebt haben. Ist wieder eine andere Frage ob Gefangenschaft und sterben im „Tenageralter“ als glücklich bezeichnet werden kann. Wäre interessant ob sich die Massenmeinung nicht erheblich ändern würde, wenn zur Debatte unsere geliebten Katzen und Hunde stüden statt das Schwein von unserem Frühstücksspeck.
    Meine Meinung über Studien ist nicht zwangsläufig eine „Pauschalisierende Verallgemeinerung“ nur weil ich mir auf meine Recherchen und Erfahrungen basiert eine umfassende, allgemeine Meinung gebildet habe. Ich sage nicht, das Studien immer lügen, oder schlecht gemacht sind nur das, dass nur weil man über eine Sache eine Studie gelesen hat ist es noch keine Heilige Schrift, was drin stand. Das wird nämlich gerne mal vergessen.
    Könnte gerne als Beispiel die Studie die Soja als ungesund darstellt nennen: von Soja wurden Isoflavone extrahiert und hochdosiert (in Mengen die wir auf natürlichen Wege nicht zu uns nehmen könnten) an Ratten verfüttert und dabei festgestellt, dass es hormonell negative Einflüsse haben kann. Gewonne Erkentniss draus in den Medien: Soja ist ungesund. Kurz darauf hat die amerikanische Milchindustrie auf Grund diese Erkentnisse für Kuhmilch geworben in dem sie gegen Sojamilch propagiert haben, weil Wissenschaftler bewiesen haben, dass Soja ungesund sei…

  17. Oder Studien die von Monsanto selbst drei Monate lang auf Tieren durchgeführt wurden, um zu beweisen, dass Menschen durch Jahrzente lange Konsum von gemanipuliertem Gemüse nicht zu Saden kommen…

  18. Tiere werden nicht ermordet sondern getötet, auch wenn Du Dich auf den Kopf stellst, Punkt.
    Und willst Du allen Ernstes behaupten, dass Formulierungen wie „ein erheblicher Anteil“ und „viele Studien“ ohne eine weitere Begründung, Konkretisierung oder Erläuterung keine pauschalisierende Verallgemeinerung darstellen? Deine „umfassende Meinung“ spielt dabei nicht die geringste Rolle, so etwas haben andere auch.

  19. Ok, ich habs kapiert, du stellst dich weit über Tiere, weil du ja als Mensch was Besseres bist… also findest, dass du jedes Recht hast andere Lebewesen Leid zuzufügen und das Leben zu nehmen. Ich dachte, dass Meschen es anstreben würden, sich im positiven Sinne von Tieren zu unterscheiden und nicht im negativen…
    Und argumentieren kann man leider auch nur mit Personen, die nicht nur ihre Meinung krampfhaft verteidigen, sondern offen sind Argumente anzunehmen und eventuell in ihre eigene Meinung mit einzubauen. Ich habe dir erklärt woher meine Meinung über Studien kommt, habe dir dazu zwei verschiedene Beispiele genannt (das ja deine Behauptung „ohne Begründung“ widerspricht). Stadt dich dazu anzuregen selber nachzurecherchieren, ob da vllt. wirklich was dran ist, greifst du einfach an. Es tut mir Leid, aber das ist ganz typisch für Leute die nicht viel hinterfrganen, schon erst recht nicht ihre eigene festgefahrene Meinung. Schon schade wenn man sich als „was Besseres“ (Mensch) nicht mehr weiteretwickeln möchte…

  20. „Und argumentieren kann man leider auch nur…“
    Dann schlage ich vor, Du argumentierst, statt mit Behauptungen und persönlichen Unterstellungen aufzufahren.

  21. Ich finde es schon bezeichnend, wie jemand, der großspurig verkündigt „die leute merken nicht, daß sie manipuliert werden“ im selben Atemzug eine Seite zur „Information“ empfiehlt, auf welcher folgender Satz zu finden ist:
    „die frage nach dem vitamin b12 ist noch umstritten. sie wird von der wissenschaftlichen fachwelt diskutiert. es wäre denkbar, dass das dogma »vitamin b12« eines tages ähnlich ernüchternd »fällt« wie andere stoffe, etwa bestimmte vitamine, die lange in ihrer bedeutung überschätzt wurden.“
    Einerseits steht da, die B12 Frage sei umstritten und werde noch diskutiert, gleichzeitig wird aber behauptet B12 sei ein Dogma. Was ist das, wenn nicht Manipulation in Reinform?
    Du hast recht, nicht jeder merkt, dass er manipuliert wird. :-))

  22. Ich habe das Problem, dass ich auf Sojaprodukte unverträglich reagieren. Nicht nur auf Sojamilch, auch auf Tofu etc. Interessant finde ich auch, dass mir eine tibetische Ärztin generell vom Soja-Verzehr abgeraten hat – abegesehen von meiner Unverträglichkeit. Sie argumentierte damit, dass Menschen sich von Produkten ernähren sollten, die ursprünglich in ihrer Heimatregion vorkommen und Soja sei eben kein ursprüngliches Nahrungsmittel für Europa. Das gleiche gelte ihrer Meinung nach für Kuhmilchverzehr in Asien.

  23. „Sie argumentierte damit, dass Menschen sich von Produkten ernähren sollten, die ursprünglich in ihrer Heimatregion vorkommen…“
    Da mag was dran sein. Der Genpool der regionalen Populationen konnte sich über Jahrtausende anpassen. Und die ersten Rinderzüchterkulturen tauchten meines Wissens ja auch nicht in Asien auf.
    Natürlich dürfte sich das mittlerweile alles etwas relativieren weil sich die Gene heutzutage weltweit wieder mehr mischen.

  24. Eine ganz praktische Frage an die Community: Ich lese immer wieder, dass sich Reis-, Mandel- oder Hafermilch als Ersatz für herkömmliche Milch im Kaffee eignet. Bei mir hat das noch nie funktioniert. Sobald ich eine Ersatzmilch in eine Tasse Kaffee gebe, fällt das Getränk aus, d. h. ich bekomme kein homogenes cafe-con-leche-Ergebnis, sondern ein Kaffee, in dem kleine Plöckchen herumschwimmen. Schmeckt nicht und sieht auch nicht gut aus. Hat jemand wirklich einen praktikablen Tipp, der ohne Mixer funktioniert?

  25. Da gab’s immer mal wieder Tipps dazu.
    z.B. hier: https://utopia.de/0/bestenliste/die-besten-milchalternativen-soja-reis-hafer-drink (auch in den Kommentaren).
    Dinkelmilch schon probiert?

    Ansonsten versuche ich wenigstens 1 Tasse Kaffee (von mehreren) am Tag schwarz zu trinken, weil angeblich die gesunden Stoffe im Kaffee von Milch (und auch Ersatzprodukten) gebunden werden und der Körper die dann nicht so gut auf nimmt.

    Allerdings lecker finde ich das nicht.
    Ist halt mein Kompromiss, manchmal ganz ohne, ansonsten mit Kuhmilch.

  26. Natürlich braucht der Körper keine Milch. Wasser und Brot sowie ein paar Vitamine reichen vollkommen aus. Davon würde ich jedoch abraten! Von einem Organsaft mit Kalziumzusatz hab ich einen Nierenstein bekommen. 🙁 Der Mensch soll nicht glauben, schlauer als sein „Erschaffer“ zu sein.

    Natürlich kann Milch krank machen. ALLES kann krank machen. Der Körper merkt, was ihm gut tut. Der Instinkt ist vertrauenswürdiger als irgendwelche Studien von Leuten, die Mitleid mit ihrem Essen haben.

  27. In 39 Jahren habe ich weder vorher noch nachher einen Nierenstein oder dgl. gehabt, nur einmal als ich für ca. 2 Wochen diesen Orangensaft mit Calciumzusatz getrunken hatte. Das reicht mir als Beweis.

  28. Ob das bei Dir der Fall war, wage ich zu bezweifeln, weil ein Nierenstein nicht innerhalb von 14 Tagen entsteht.
    Andererseits gehören diese angereicherten Säfte tatsächlich zu den Risikofaktoren.
    Einmal ist immer das erste Mal und der Hauptgrund ist meistens zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.
    Also immer noch besser die angereicherten Säfte, als zu wenig trinken. 😉

    Aber ich trinke sie auch nicht…warum auch…ich habe ja durch die abwechslungsreiche Ernährung eine gute Versorgung.

  29. Woher weißt du, wie lange Nierensteine zum Wachsen brauchen?

    Sie sind eh nicht gleich über Nacht entstanden. Kann durchaus Wochen gedauert haben. Einen habe ich über mehrere Tage gespürt.

    Zu wenig getrunken hab ich sicher nicht, eher zu viel von dem angereicherten Zeug, nämlich über 1 l/Tag (von Freitag bis Sonntag). Es war Sommer und es war heiß.

    Jedenfalls hatte ich nie mit Milch oder anderen Getränken derartige Probleme, wodurch für mich klar ist, dass man mit Milchattrappen vorsichtig sein sollte und besser bei naturbelassenen Getränken bleibt.

  30. „Woher weißt du, wie lange Nierensteine zum Wachsen brauchen?“
    Mit einem Arzt drüber unterhalten vor einiger Zeit.
    Ist aber auch egal.
    Wir sind uns ja einig, daß man das Zeug besser nicht trinkt.

  31. Der Artikel ist ja mal wieder an Pauschalität nicht zu übertreffen.

    Und der Link auf die Quelle beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV führt nur auf eine Themenübersichtsseite.
    Von dort z.B. hierher, wo keinesfalls die Rede davon ist, daß Tierprodukte generell stark verseucht sind:
    http://www.blv.admin.ch/themen/03834/04804/index.html?lang=de#sprungmarke0_4

    Hast Du evt. noch den Link auf die ursprüngliche Quelle, aus der die genannten Zahlen hervorgehen?

    Daß es einen sorgfältigen Umgang braucht und noch vieles im Argen liegt, ist ja bekannt.
    Das gilt für pflanzliche Produkte (GVOS-Soja, verkeimte Salate) nicht anders, wie bei tierischen Produkten, wobei letztere in der Tat einen besonders sorgfältigen Umgang mit Hygiene erfordern.

  32. „Der Artikel ist ja mal wieder an Pauschalität nicht zu übertreffen.“

    Nicht nur das, er ist bestenfalls absolut nichtssagend, ich würde ihn sogar einfach als Schwachsinn bezeichnen.

    In der dort verlinkten Grafik ist die Rede von „Geschätzte Aufnahme Summe Dioxine und PCB der Schweizer Bevölkerung über die Nahrung“. Ein Durchschnittswert, geschätzt und nur für Dioxine und PCB, den man zudem natürlich nur einordnen kann, wenn man den durchschnittlichen Anteil von tierischen und pflanzlichen Produkten an der Ernährung der Schweizer Bevölkerung kennt.
    Und was machen die daraus?
    „92 % (!) aller krebsauslösenden Giftstoffe in Nahrungsmitteln“ stammen „aus Tierprodukten“. „Milchprodukte, aus denen mittlerweile 54 %(!) aller Giftstoffe in Nahrungsmitteln stammen“. Usw.
    Aus der Grafik kann man jedenfalls folgern, dass Veganer 100 % der Dioxine und PCB aus pflanzlichen Produkten aufnehmen!

    „Man kann getrost davon ausgehen, dass…“
    … die Verfasser dieses Artikels entweder keine Ahnung haben, wovon sie schreiben oder zu dumm sind den zitierten Bericht richtig zu interpretieren oder aber bewusst manipulieren/lügen.

    Lustig finde ich allemal, dass die Verfasser für diesen Erguss 1 1/4 Jahre gebraucht haben, hat sie wohl mächtig gefordert. Dass die oben dargestellten Falschangaben der Eile geschuldet sind, kann man da allerdings, bei allem Wohlwollen, nicht mehr annehmen. :-))

  33. @ Maria, leider liegt mir nichts anderes vor.

    @ Sema, jep – für mich ist es nur eine zusätzliche Bestätigung, dass ich mich für Pflanzenmilch entschieden habe 🙂 Inzwischen schmeckt mir Kuhmilch nicht mal mehr.

    Bin ja kein Baby mehr und muss deshalb nicht an den Zitzen anderer Tier-Mütter hängen *lach*
    Aber ob Freud sich ins Fäustchen lachen würde, ob dieser Möglichkeit zur psychologischen Analyse über die Lust an der Muttermilch? *mitdemSchalkimNackensinier*

  34. „leider liegt mir nichts anderes vor.“
    Dann stellt sich natürlich die Frage, warum Du diesen Link überhaupt so unreflektiert postest.
    Um die Sinnhaftigkeit eines Artikels zu prüfen bedürfte es im Übrigen nicht mal einer „psychologischen Analyse“ sondern nur etwas Gehirnschmalz, müsstest Du ja eigentlich haben, wenn Du „kein Baby mehr“ bist.
    „mitdemschalkimnackensinnier“…

  35. Ich frage mich, warum ich das Gefühl habe, dass Du immer mit einer kleinen Portion Aggressivität antwortest…

    Aber vielleicht ist mein „Gehirnschmalz“ noch zu infantil 😉

    Dabei ist der Hinweis auf einen Newsletter doch gar nicht verwerflich.

  36. Warum Du dieses Gefühl hast frage ich mich auch.

    „Aber vielleicht ist mein „Gehirnschmalz“ noch zu infantil ;-)“
    Das habe ich nicht unterstellt und wollte das auch nicht. Nur, die Anwendung von „Gehirnschmalz“ soll manchmal ganz nützlich sein, besonders wenn man mit Begriffen wie „psychologische Analyse“ etc. operiert.

    „Dabei ist der Hinweis auf einen Newsletter doch gar nicht verwerflich.“
    Ganz und gar nicht, selbstverständlich. Es muss allerdings auch gestattet sein, diesen zu widerlegen und als das darzustellen, was er ist.

  37. „Ganz und gar nicht, selbstverständlich. Es muss allerdings auch gestattet sein, diesen zu widerlegen und als das darzustellen, was er ist.“

    Den Artikel darfst Du gerne widerlegen, aber Du musst mich und mein Gehirnschmalz dabei ja nicht anfeinden 😉

    Zumal ich ihm außer meiner subjektiven Meinung meines Interesses nichts beigefügt habe.

  38. Kein Mensch hat Dich angefeindet. Und wenn Du Deine Äußerungen rund um die „psychologische Analyse“ ansiehst, wirst Du merken, dass Du keinerlei Grund hast, rum zu lamentieren.
    An Deiner subjektiven Meinung ist auch nichts auszusetzen, die ist Dein gutes Recht. Allerdings sind in einer Diskussion reine Meinungsäußerungen relativ uninteressant. Spannend und fruchtbar wird es dann, wenn jemand darlegt, wie er zu dieser Meinung kommt und wie er sie begründet. Und über die Begründungen muss diskutiert werden können, sonst kann man ein Forum wie dieses gleich in die Tonne treten.
    Wer nur seine Meinung posten möchte wäre vielleicht bei Gesichtsbuch und Konsorten besser aufgehoben – meiner Meinung nach.

  39. Ohne eine Link auf Erklärung, wie die Zahl zustande kommt, kannst Du den Artikel komplett knicken.
    Vielleicht hat er ja mal funktioniert – vielleicht ist es auch gewollte Manipulation (nicht von Dir, sondern von provegan).
    Eben mal was in den Raum stellen, was sich nicht belegen läßt…

  40. Genau Badabumm, ich würde niemals mehr meinen Kindern so etwas vorsetzen. Dieser Artikel bestätigt mich auch in meinem Tun. Es ist halt schade, dass manche immer noch die Hau-drauf-Methode benutzen und mit Hetzereien ihr Tun rechtfertigen versuchen. Aber naja, man muss sie lassen 🙂 Danke Utopia dass Ihr dieses Thema wieder aufgegriffen habt, aber vielleicht solltet Ihr ein Auge drauf haben, wenn hier jemand beleidigt wird?

  41. Liebe Sema, keine Sorge, wir verfolgen die Diskussion mit und werden wenn nötig auch eingreifen. Bisher konnten wir aber keine Beleidigung feststellen. Allerdings würde es der Debatte sicher gut tun, wenn alle hier ihren Ton ein bisschen mäßigen würden…

  42. Liebes Utopia-Team, ich finde, dass wir versuchen sehr sachlich unsere Links aufzulisten, was das Thema: gegen Milch ist. Wir sind nicht persönlich und versuchen auf freundlicher Basis zu kommunizieren. Aber nun ja, wenn es so gewollt wird, auch gut.

  43. Liebe Sema, da geben wir dir recht und das wissen wir auch sehr zu schätzen! Die Ermahnung, bitte freundlich und reskepektvoll zu kommunizieren ging nicht in erster Linie an dich, sondern auch an alle anderen Diskutanten.

  44. Danke WernerMax, jetzt kenne ich wenigstens die Regeln 😉

    Und bin mir GANZ sicher, dass das Utopia-Team es auch so sieht, dass „reine Meinungsäußerungen relativ uninteressant sind…“

    Und weil Deine Kommentare mir nichts als Kopfschütteln bereiten, breche ich die Diskussionen mit Dir an dieser Stelle ab.

  45. Hallo Badabumm, wir finden Meinungsäußerungen durchaus interessant – solange sie zum Thema passen und sachlich und respektvoll geäußert werden. Wir hoffen also, du diskutierst auch in Zukunft auf Utopia mit!

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